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Tödlicher Schuss auf CDU-Politiker: Täter bezeichnet Mord an Lübcke als "Fehler"
Uwe Zucchi/ DPA

Der mutmaßliche Mörder von Walter Lübcke bewertet seine Tat nach eigenen Worten als falsch. In seinem Geständnis sprach der Rechtsextremist nach SPIEGEL-Informationen auch darüber, wann er sich dazu entschlossen hat.

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swnf 28.06.2019, 12:50
20. Natürlich zweierlei Maß

Zitat von AntiGravEinheit
"Ermittelt wird in dem Fall auch gegen den mutmaßlichen Waffenlieferanten Elmar J. sowie gegen einen Mann namens Markus H., der dieses Geschäft vermittelt haben soll. Beiden wird im Fall Lübcke Beihilfe zum Mord vorgeworfen." Also wenn eine Einzelperson ein Waffengeschäft vermittelt, dann werden auch Lieferant und Vermittler Beihilfe zum Mord vorgeworfen, wenn mit dieser Waffe jemand umgebracht wurde. Wenn eine Regierung Waffengeschäfte vermittelt und mit diesen Waffen des Lieferanten (Großkonzern) viele und noch mehr Menschen getötet und umgebracht werden, dann nennt man das Geschäftsmodell und vorgeworfen wird niemandem etwas (und schon gar nicht ermittelt).
Wo ist denn Ihr Problem? Die Polizei hat das Gewaltmonopol und trägt selbstverständlich Waffen. Das Gleiche gilt für das Militär.
Diese Waffen sind nicht nur dazu da, um getragen und geputzt zu werden!
Da staatliche Organe wie Polizei und Militär Waffen in der Regel nicht selbst produzieren, müssen diese bei den Hersteller-Firmen eingekauft werden. Das hat logischerweise Waffengeschäfte zur Folge, die unter staatlicher Aufsicht erfolgen.
Zweierlei Maß ist hier daher völlig angebracht und richtig!

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humphreys.christian 28.06.2019, 12:50
21. Mehrwert des Artikels?

Also da stand jetzt keine neue Information drin, die über den Text in der Überschrift hinausging....

Warum nicht einfach den Mut haben uns kurze Informationen auch kurz darstellen?

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panzerkatz 28.06.2019, 12:52
22. Die guten alten Zeiten ...

Zitat von AntiGravEinheit
"Ermittelt wird in dem Fall auch gegen den mutmaßlichen Waffenlieferanten Elmar J. sowie gegen einen Mann namens Markus H., der dieses Geschäft vermittelt haben soll. Beiden wird im Fall Lübcke Beihilfe zum Mord vorgeworfen." Also wenn eine Einzelperson ein Waffengeschäft vermittelt, dann werden auch Lieferant und Vermittler Beihilfe zum Mord vorgeworfen, wenn mit dieser Waffe jemand umgebracht wurde. Wenn eine Regierung Waffengeschäfte vermittelt und mit diesen Waffen des Lieferanten (Großkonzern) viele und noch mehr Menschen getötet und umgebracht werden, dann nennt man das Geschäftsmodell und vorgeworfen wird niemandem etwas (und schon gar nicht ermittelt).
Zitat aus dem Song:
"..., manchmal durfte man nicht töten,
manchmal wieder musste man,
ganz genaues weiß man nicht mehr,
aber irgendwas ist dran,
denn wer tausende verbrannte,
der bekam den Ehrensold,
doch erschlug er einen Einzelnen,
hat der Henker ihn geholt,
in den guten alten Zeiten,
in den guten alten Zeiten ...

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shekina_niko 28.06.2019, 12:53
23. Tatsache

Zitat von anark
Die Aussage läßt tief blicken und impliziert die These, dass sich bei einem Mord an einer weniger prominenten Person kein Schwein dafür interessiert hätte.
Die ZDFzoom-Doku "Die Todesliste des NSU" zeigt genau das auf, nämlich, dass es wohl mindestens einen Mord (bzw. eine Hinrichtung) gegeben hat, der mutmaßlich vom NSU begangen wurde. Die Doku ist sehr gut recherchiert und empfehlenswert und leider nur noch bis 11.7.19 in der Mediathek zu sehen. Die Recherche zeigt geradezu skandalöse Versäumnisse von Polizei und Verfassungsschutz auf. Ebenso wird deutlich, dass es angesichts des Umfangs dieser Liste und der akribisch gesammelten Informationen mit Sicherheit ein Netzwerk von Unterstützern um den NSU gab. Aber es betraf ja "nur" Normalbürger. Die Doku wurde am 5.10.18 ausgestrahlt und ist seitdem in der Mediathek zu sehen. Doch erst jetzt, nach dem Mord an Herrn Lübcke, nimmt die Politik das Thema eines rechtsextremen Terrornetzwerks auf. https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-die-todesliste-des-nsu-100.html

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Grummelchen321 28.06.2019, 12:54
24. Natürlich

nennt er es Fehler.Hat doch seine Tat die rechten in ein Licht gerückt das ihnen nicht gefällt.Vor allem werden jetzt die Sicherheitsbehörden genauer hinsehen,das hoffe ich zumindest.

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n61 28.06.2019, 12:55
25. Gilt das für alle ?

Wenn andere Meinung, wie die vom Getöteten, die Ermordung nach sich zieht, frage ich mich natürlich wo das hinführt, wenn alle so handeln würden, die jeweils eine andere Meinung haben. Man sollte über die Antwort nachdenken!

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haarer.15 28.06.2019, 12:59
26. Zu spät

Dieser Täter wird den Rest seines Lebens büßen müssen - und das mit hoffentlich aller Härte. Stefan E. ist ja nicht geisteskrank und hat gewusst was er tut. Echte Einsicht ? Nein, glaubt ihm sowieso keiner Jedenfalls ist eines klar: Wer bereits Gewalt im Kopf hat, der wird auch schnell zum Täter. Genauso ticken fast alle rechtsextremen Geisterfahrer. Irrlichternde Gestalten - die Zuschreibung ist noch viel zu milde.

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AttaTroll 28.06.2019, 13:00
27. Dummdreiste Aussage

Der Mord sei "ein Fehler" gewesen, soll Stephan Ernst in seinem Geständnis gesagt haben. Die Ermordung des Kassler RP ist kein "Fehler", sondern ein Kapitalverbrechen. Einen Fehler kann man in der Regel beheben oder ausmerzen. Dr. Walter Lübcke aber ist tot und wird es bleiben. Die zitierte Äußerung zeugt von Gleichgültigkeit bzw. affektiver Härte, charakteristische Eigenschaften von Menschen mit geringer Empathie. Und Ernst soll weiter ausgeführt haben, er habe den Plan, Lübcke zu töten, schon seit Längerem gehegt. Zeit genug, diesen Plan zu überdenken, das Für und Wider abzuwägen, hatte der Mörder. Er hat seine Entscheidung bewusst getroffen, aber keinen "Fehler" begangen. Sondern einen Mord aus niederen Beweggründen.

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AttaTroll 28.06.2019, 13:09
28.

Zitat von AntiGravEinheit
"Ermittelt wird in dem Fall auch gegen den mutmaßlichen Waffenlieferanten Elmar J. sowie gegen einen Mann namens Markus H., der dieses Geschäft vermittelt haben soll. Beiden wird im Fall Lübcke Beihilfe zum Mord vorgeworfen." Also wenn eine Einzelperson ein Waffengeschäft vermittelt, dann werden auch Lieferant und Vermittler Beihilfe zum Mord vorgeworfen, wenn mit dieser Waffe jemand umgebracht wurde. Wenn eine Regierung Waffengeschäfte vermittelt und mit diesen Waffen des Lieferanten (Großkonzern) viele und noch mehr Menschen getötet und umgebracht werden, dann nennt man das Geschäftsmodell und vorgeworfen wird niemandem etwas (und schon gar nicht ermittelt).
Haben Sie eigentlich im Sozialkundeunterricht gepennt? Sagen Ihnen die Begriffe Staatstheorie, Gewaltmonopol, Gewaltenteilung gar nichts? Haben Sie denn überhaupt irgendeinen Begriff von unserem Grundgesetz? Einen derartigen Galimathias habe ich bísher noch nirgends gehört.

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wiseguyno1 28.06.2019, 13:09
29. Was meinen Sie konkret?

Zitat von AntiGravEinheit
"Ermittelt wird in dem Fall auch gegen den mutmaßlichen Waffenlieferanten Elmar J. sowie gegen einen Mann namens Markus H., der dieses Geschäft vermittelt haben soll. Beiden wird im Fall Lübcke Beihilfe zum Mord vorgeworfen." Also wenn eine Einzelperson ein Waffengeschäft vermittelt, dann werden auch Lieferant und Vermittler Beihilfe zum Mord vorgeworfen, wenn mit dieser Waffe jemand umgebracht wurde. Wenn eine Regierung Waffengeschäfte vermittelt und mit diesen Waffen des Lieferanten (Großkonzern) viele und noch mehr Menschen getötet und umgebracht werden, dann nennt man das Geschäftsmodell und vorgeworfen wird niemandem etwas (und schon gar nicht ermittelt).
Welche Konsequenzen ziehen Sie aus Ihrem Vergleich?
Ich hoffe doch mal nicht, daß Sie damit propagieren möchten, man solle nun die Ermittlungen deswegen einfach einstellen.

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