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Tödlicher Unfall: Raser aus Köln - Bundesgerichtshof hebt Bewährungsstrafen auf
DPA

Zwei Raser aus Köln könnten wegen ihres Rennens mit tödlichem Ausgang doch ins Gefängnis kommen: Der Bundesgerichtshof hat ihre Bewährungsstrafen gekippt.

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dbrown 06.07.2017, 10:23
20. Wer mittlerweile immer noch nicht

begriffen hat, das solche Rennen vorsätzlich geschehen und hart bestraft werden müssen, erst recht, wenn Unschuldige dabei sterben, nur weil irgendwelche dahergelaufenen Idioten ihr Resthirn mal wieder nicht im Griff haben, gehört ebenso eingesperrt wie diese Mörder selbst. Es ist nicht zu fassen, daß mit solchen Straftätern so lasch umgegangen wird. ieber setzt der Staat ein Zeichen und holt Schüler aus dem Unterrich, um sie abzuschieben oder denkt darüber nach, das Mißachten einer Rettungsgasse mit bis zu lächerlichen 200 Euro zu bestrafen. Tolles 'Rechtssystem.

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competa1 06.07.2017, 10:24
21. Kein Vorsatz..

Zitat von spon-facebook-10000253305
Wenn cih Beitrag 1 und 2 so lese dann muss ich den Kopf schütteln: Ja, die Bewährung halte ich auch für zu niedrig und ein paar Monate Gefängnis dürfte da wirklich nicht schaden, aber man sollte auch nicht vergessen, dass hier keine vorsätzliche Tötung im Spiel war. Letztendlich wahrscheinlich eine Fahrlässigkeit.
..aber bedingter Vorsatz(dolus eventualis).Das reicht für eine Haftstrafe.

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franz.v.trotta 06.07.2017, 10:25
22.

Zitat von spon-facebook-10000253305
Wenn cih Beitrag 1 und 2 so lese dann muss ich den Kopf schütteln: Ja, die Bewährung halte ich auch für zu niedrig und ein paar Monate Gefängnis dürfte da wirklich nicht schaden, aber man sollte auch nicht vergessen, dass hier keine vorsätzliche Tötung im Spiel war. Letztendlich wahrscheinlich eine Fahrlässigkeit.
... eine Fahrlässigkeit. --- Ob das die Opfer auch so sehen?

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StefanXX 06.07.2017, 10:26
23. Nicht nur ein Problem des Kapitalmismus

Zitat von max-mustermann
Tja so ist das in der marktkonformen Demokratie. Wer jemanden fahrlässig tötet kommt mit Bewährung davon, aber wehe er bescheißt bei der Steuer oder raubt eine Bank aus dann wandert er aber garantiert in den Bau. Denn beim Geld hört der Spaß ja bekanntlich auf, Menschenleben sind dagegen im Kapitalismus offenbar nicht so viel wert.
Da gebe ich Ihnen Recht, die Strafmaße passen einfach nicht. Für Verbrechen, bei denen Menschen körperlich zu Schaden kommen oder gar getötet werden sind die Strafen viel zu gering im Vergleich zu den Strafen z.B. für finanzielle Vergehen. Allerdings ist das nicht nur ein Problem des Kapitalismus. In den anderen mir bekannten Staatsformen zählen Menschenleben nämlich auch nicht mehr.

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rallerocket1903 06.07.2017, 10:27
24. Es geht doch....

Das wurde aber auch Zeit, Vielleicht bekommen diese 2 Kranken jetzt doch noch Ihre verdiente Strafe. Und hoffentlich wird jetzt einmal eine richtig hohe Strafe vergeben. Sie haben bewusst das Leben eines Menschen in Kauf genommen, da Sie sich auf einer öffentlichen Straße ein Autorennen geliefert haben.

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c.PAF 06.07.2017, 10:29
25.

Zitat von nicolino
der sich in ein Auto setzt nimmt den Tod anderer Menschen billigend in Kauf. Es wird endlich Zeit dass die Innenstädte für die Autos gesperrt werden. Warum hat ein Mensch in einem Auto mehr Rechte und Anspruch auf mehr Platz als ein Fussgänger oder Radfahrer?
Jeder der am Straßenverkehr teilnimmt, muß mit dem Tod durch einen Fußgänger, einen Radfahrer oder ein Kraftfahrzeug rechnen.

Und der Platzbedarf? Naja, Fußgänger, Radfahrer und Kraftfahrzeuge sind auch unterschiedlich groß?

Wieso haben Kraftfahrzeuge mehr Rechte? Die Rechte unterscheiden sich nur. Ein Fußgänger auf einer Autobahn ist einfach zu gefährlich, ebenso das dauerhafte befahren von Gehwegen durch Kraftfahrzeuge.

Also, einfach mal den Stammtisch verlassen, nachdenken und/oder Alternativen liefern.

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Influxx 06.07.2017, 10:30
26.

@Beiträge 2 und 3: Vorliegend steht eine Verurteilung wegen fahrlässiger, nicht vorsätzlicher, Tötung im Raum. Ich glaube, Sie vermengen da etwas.

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imo27 06.07.2017, 10:30
27. Zwei Jahre auf Bewährung ist ein junges Menschenleben wert?

Zwei Jahre auf Bewährung ist ein junges Menschenleben wert? Es ist gut, dass der BGH das Urteil aufgehoben hat.
Wer illegale Rennen veranstaltet muss wissen, dass er ein hohes Risiko eingeht.

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josho 06.07.2017, 10:33
28. Die Haftstrafen wären das wenigste....

.....aber die Fahrerlaubnis müsste weg - lebenslänglich. Es wäre die viel härtere Strafe für die beiden.

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xvxxx 06.07.2017, 10:33
29.

Meiner Meinung nach nimmt jemand, der so fährt, den Tod eines unbeteiligten billigend in Kauf.
Fahrlässigkeit kann ich eigentlich nicht mehr erkennen.
Der Fall ist zwar nicht ganz so krass wie in Berlin, in dem ja wirklich Reihenweise mit Höchstgeschwindigkeit rote Ampeln überfahren wurden.
Aber so zu tun als ob das ein Unfall gewesen wäre, das trifft es nicht.

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