Forum: Panorama
Tokio: "Ein Japaner bleibt in Japan"

Ines Karschöldgen hat mit ihrem dreijährigen Sohn Tokio verlassen. Ihr japanischer Ehemann weigert sich auszureisen, wie die meisten seiner Landsleute. Zurück in Deutschland hat Karschöldgen jeglichen Kontakt mit ihm verloren - und bereut ihre Flucht.

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founder 17.03.2011, 07:00
1. Was der Flug wohl gekostet hat

Gestern Mittwoch 10:00 N-TV meldet Tokyo nach Deutschland kostet 5000 bis 7000 EUR.

Nach nur 2 Minuten im Internet finde ich aber eine Flugverbindung für nur 2000.-EUR

Soweit zur journalistischen Sorgfalt von N-TV

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kopernikuss 17.03.2011, 07:09
2. Medien

wie Spiegel Online, BILD und andere berichten leider mehr als reisserisch über die Entwicklungen in Japan, als ob sie bessere Informationen als die Einwohner hätten. Vergleicht man die Anzahl der Kommentare zu den AKWs mit denen über den Tsunami, der doch erstmal das eigentliche Problem darstellte, überwiegten von Anfang all jene, die sich gut verkaufen liessen.

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Major von Crampas 17.03.2011, 07:18
3. Jeder in Deutschland

SCHEINT besser informiert zu sein.

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gaga007 17.03.2011, 07:22
4. Eine Frage der Ehre

Das Verhalten der Ehefrau läßt deutlich erkennen, dass alles eben "eine Frage der Ehre" ist.

Der Ehemann ist zu bedauern ... er weiß jetzt, dass er sich nie auf seine Frau verlassen kann.

Die Japaner beweisen der Welt, dass es in der größten Katastrophe gelingt, das Niveau zu halten - Deutsche wären wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen durcheinandergelaufen.

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Gegengleich 17.03.2011, 07:30
5. ;-)

So ist das eben mit Menschen mit Migrationshintergrund. Wollen sich einfach nicht assimilieren....

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matthias_b. 17.03.2011, 07:31
6. Auf Thema antworten

"Ihr Verhalten schockiert mich. Keine zwei Autostunden entfernt herrscht um das AKW Fukushima herum Ausnahmezustand"

Ja, Japan wäre viel mehr geholfen, wenn die Bewohner allesamt in Panik versuchen würden, das Land zu verlassen, sämtliche Geschäfte plündern und sich gegenseitig beim Versuch, die letzten Schiffe und Flugzeuge zu bekommen, erschießen würden. Dann wäre der (die) Deutsche zufrieden, denn so muss es sein.

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huw00 17.03.2011, 07:37
7. Vernünftig

Japan ist eben etwas anderes als unsere verweichlichte Heulsusengesellschaft, wo jetzt jeder Hinz und Kunz gegen Atomkraft polemisiert. Echt unerträglich, diese zelebrierte Panik bei uns. Sich einfach mal zusammenreißen gibts hier gar nicht mehr...

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meinmein 17.03.2011, 07:39
8. Ehre

Viele Frauen mussten schon erkennen, dass sie sich bei der Auswahl ihres Lebenspartners (insbesondere aus fremden Kulturen) vergriffen haben.

Dieser Mann scheint zu erwarten, dass seine Frau und sein Kind mit ihm zusammen in den Tod gehen. Ich weiß nicht, ob das in Japan allgemein so ist, doch Witwenverbrennung kannte ich bisher nur aus Indien.

Jedenfalls weiß Frau K. jetzt, wie sehr ihr Mann sie und sein Kind liebt.
"Frauen und Kinder zuerst" scheint in dem japanischen Ehrbegriff nicht vorzukommen. Er ist nämlich nur auf das Verhalten zwischen Männern ausgelegt.

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Ninane 17.03.2011, 07:40
9. An Ines

Liebe Ines, bitte stellen Sie sich vor, sie wären mit Ihrem kleinen Sohn dort geblieben, und er wäre unwiderruflich auf ewig verstrahlt, sowie seine potentiellen Nachkommen.

Dann hätten Sie sicher ein noch viel schlechteres Gewissen als jetzt für Ihre Flucht.

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