Forum: Panorama
Trennung von Thea und Thomas Gottschalk: Ehe der Spaß vorbei ist
DPA

Mehr als vier Jahrzehnte waren Thea und Thomas Gottschalk verheiratet. Nun haben sie sich getrennt. Deshalb von einer gescheiterten Beziehung zu sprechen, offenbart ein antiquiert-naives Verständnis von Ehe.

Seite 1 von 7
mumuwilli1975 19.03.2019, 20:30
1. Meine Meinung

40 Jahre Ehe. Etwas, was ich nie haben werde oder haben wollte. 40 Jahre mit einem einzigen Mann. Nein danke. Mein Leben ist zu kurz, um alles an einen einzigen zu verschwenden. Aber jetzt werden die Konservativen wieder aus dem Loch gekrochen kommen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hjcatlaw 19.03.2019, 20:44
2. Wenn Herr Frank

der Auffassung ist, dass uns das "Eheaus" der Gottschalks "einen feuchten Dreck angeht", warum in alles in der Welt schreibt er dann darüber?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cat69 19.03.2019, 21:07
3. Bei mir überwog Bewunderung

Eine heute unvorstellbar lange Zeit. Wir leben in Zeiten der Flüchtigkeit Und es ist korrekt, es geht uns nichts an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Einhorn 19.03.2019, 21:07
4.

Ohne jetzt an den Protagonisten besonders interessiert zu sein: Im landläufigen Sprachgebraucht "scheitert" eine Beziehung, wenn sie zerbricht. Diesen Sprachgebrauch kann man als überholt betrachten, da in der heutigen Realität jede Beziehung auf kurze Zeit angelegt ist. Das Ende einer Beziehung nach 40 Jahren als Beispiel dafür herhalten muss, leuchtet mir nicht ein, denn dann ist der Sprachgebrauch auch für Beziehungen von kürzerer Dauer überholt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
User2177 19.03.2019, 21:11
5. Antiquiert-naives Verständnis der Ehe?

Bei all der wohlfeilen Entrüstung des Autors über die hyänenartigen Vertreter seines Berufsstandes muss doch eines konstatiert werden. Wenn man im vorliegenden Fall von dem Scheitern einer Beziehung redet, dann offenbart sich darin ganz gewiss nicht ein antiquiert-naives Verständnis von Ehe (im Sinne von "veraltet und einfältig").

Auch wenn, wie der Auto darlegt, rund jede dritte Ehe in Deutschland geschieden wird, so ist die Ehe doch grundsätzlich ein Bündnis, das auf Lebenszeit geschlossen wird (§ 1353 Abs. 1 Satz 1 BGB). Mit einem moralischen Konservativismus "straight outta Vatikan" hat das nichts zu tun, mit einem gesunden Rechtsverständnis dagegen sehr viel. Im gleichen Gesetzestext steht nämlich auch: "Die Ehegatten sind einander zur ehelichen Lebensgemeinschaft verpflichtet; sie tragen füreinander Verantwortung." Und wenn sich die Ehegatten nicht mehr in der Lage sehen, dieser Verantwortung Sorge zu tragen, und dieses durch den Willen zur Scheidung zum Ausdruck bringen, dann muss man faktisch von einer gescheiterten ehelichen Beziehung sprechen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
susie.soho 19.03.2019, 21:15
6. Kein Einzelfall

....meine Mutter hat sich 1980 mit 75 Jahren von ihrem zweiten Mann getrennt, ohne dass sie finanziell abgesichert gewesen wäre, hat sich allerdings nicht scheiden lassen. Als emanzipierte Frau erklärte sie die irgendwann eingetretene Gleichgültigkeit in der Ehe für unerträglich. Ähnliches vermute ich bei den Gottschalks. Wenn ein Haus abbrennt, sollte der Ehemann alles stehen und liegen lassen und seiner Ehefrau beistehen, egal, ob sie körperlich verletzt worden war oder nicht. "Mir doch egal" - that's it!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
argumentumabsurdum 19.03.2019, 22:20
7. @ User2177

Ihren Beitrag kann ja nur satirisch gesehen werden. Bzw. als Realsatire. Denn wo scheinbar das Gesetz Emotionen einklagen will, da ist der Wahnsinn nicht weit weg, und die Zeitreise in die "heile Welt" der 50er Jahre schon gebucht.
Bleibt die Frage, ob früher wirklich alles besser war, wie so oft und gerne behauptet wird. Oder blieb man einfach zusammen, weil es sich einfach nicht gehörte, sich zu trennen? Und was sollen die Nachbarn denken? Ar...backen zusammen kneifen und durch, statistisch gesehen liegen vor mir nur noch 28 Jahre; die packe ich doch noch. Und wer dabei Spaß erwartet, der hat keine Ahnung vom echten Leben; eine Ehe ist eben nichts für Weicheier!
Meine Frau und ich haben uns nach über 25 gemeinsamen Jahre im beiderseitigen Einverständnis getrennt. Und wir bereuen weder das Vierteljahrhundert davor, noch das, was danach kam. Warum sich gegenseitig unglücklich machen, wenn's auch anders geht?
Ich kenne weder Thea noch Thomas Gottschalk und ich kann den Mann nicht besonders leiden. Aber ich wünsche beiden alles Gute für die Zeit danach. Es ist nie zu spät für einen Neuanfang!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
AlexKrapf 19.03.2019, 22:50
8. Bla bla

Beziehung zu Ende? Schade fuer die Beiden. Selbst wenn viel Vermoegen da ist und keiner hinterher materiell leiden muss ist eine Trennung sicher nicht einfach. Wer wird wo wann sein duerfen? Wen besuchen die Kinder an den Feiertagen?

Moralische Dimension? Nein. Interessanter Kommentar? Auch nicht. Typischer Spiegel-Kommentar mit gekuensteltem geistigem Tiefgang.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
regelaltersrentner 19.03.2019, 23:16
9.

Zitat von mumuwilli1975
40 Jahre Ehe. Etwas, was ich nie haben werde oder haben wollte. 40 Jahre mit einem einzigen Mann. Nein danke. Mein Leben ist zu kurz, um alles an einen einzigen zu verschwenden. Aber jetzt werden die Konservativen wieder aus dem Loch gekrochen kommen...
Na, dann wollen wir mal hoffen, dass bei jedem neuen Mann es eine Steigerung gibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7