Forum: Panorama
Trockenheit und Hitze: Waldbrandgefahr steigt auf höchste Stufe
Bundespolizei/ DPA

Der Deutsche Wetterdienst hat in sieben Bundesländern teils die höchste Warnstufe für Waldbrände ausgerufen. Hauptgründe sind die extreme Trockenheit und Hitze.

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TS_Alien 30.06.2019, 21:13
1.

Bei solchen Temperaturen sollte niemand (Ausdauer-)Sport treiben. Selbst die besten Sportler riskieren dabei ihre Gesundheit. Ein sehr guter Trainingszustand schützt nicht vor gesundheitlichen Gefahren. Im Gegenteil. Professionelle Ausdauerathleten haben gelernt, die Warnsignale ihres Körpers auszublenden. Das geht meistens gut, aber manchmal eben nicht. Wer heute als Amateur trotz guter Vorbereitung nicht am Triathlon teilgenommen hat, hat seinen Körper geschützt und alles richtig gemacht. Die anderen sind zu ehrgeizig oder einfach nur unvernünftig. Gravierende Spätschäden können die Folge sein. Darüber gibt es eine interessante Untersuchung aus Australien.

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leo_dreieck 30.06.2019, 21:51
2. Bei allein über 500 Euro Anmelde-/Startgebühr ...

... und monatelanger Vorbereitung mit entsprechenden Ausgaben für das Material etc. werden die wenigsten einfach sagen: bei solchen Temparaturen sollte ich das besser nicht machen!

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alt-nassauer 30.06.2019, 22:52
3. Es ist eben Zwiespältig...

Einerseits die spontane Reaktion, das man eben bei solchen Temperaturen kein Sport machen sollte. Insbesondere so etwas Extremes! Wobei die dort an den Start gehen, insbesondere die Profis, wissen was sie da ihrem Körper antun. Klar auch das Startgeld, insofern kein Profi, "nur" Ambitionierte Amateure mit dem Ziel sich für höheres zu Qualifizieren.

Immerhin war und ist der Frankfurt Triathlon eine Europameisterschaft und kein Jedermann-Lauf. Im Gegensatz zu Hamburg (Halb--Marathon) und andere Lauf/Rad usw. Veranstaltungen. Das man in Frankfurt schon wegen dem Startgeld vielleicht nicht verzichtet, da mag es an den Regelung liegen. Aber der Veranstalter muss schon seine Kosten irgendwie sichern.

Nun es liegt an Jeden selbst und aus eigener Erfahrung, meist siegt die "Unvernunft". Es ist eine 50:50 Angelegenheit.. entweder geht es gut oder es geht nicht gut.

Ich hab meinen ersten Marathon im mal Mai (da rechnet man nicht mit Hitze) gemacht und es gab an dem Wochenende die Vorhersage von 34 Grad. Ich hatte nie eine Minute vor dem Start an Verzicht gedacht und habe ohne Probleme den Lauf absolviert. So gehen eben viel an den Start mit einer eher Positiven Einstellung.

Letztendlich denke ich hat es an diesem Wochenende sicher mehr Gesundheitliche Probleme bei den nicht aktiven Normalbevölkerung gegeben. Wahrscheinlich auch vermehrt Kreislauf- und Herzprobleme. Davon gibt es nur am Ende so einer Hitzeperiode eine Gesamtzahl an Opfer. Beim Sport als Massenveranstaltung in der Öffentlichkeit stehend, auch vor laufenden Kameras sind solche Vorfälle im Spektakulär. Stellen dann oft den Veranstalter oder die Teilnehmer als Unvernünftig dar. Übergewicht und nichts tun, zu dem ungesundes Essen und Trinken schadet der Gesundheit ebenso und das im ganzen Jahr. Im Sommer auch ein höheres Risiko!

Deshalb sollte jeder auf sich hören, was er sich zu muten will und kann.

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draco2007 30.06.2019, 23:26
4.

Zitat von alt-nassauer
Einerseits die spontane Reaktion, das man eben bei solchen Temperaturen kein Sport machen sollte. Insbesondere so etwas Extremes! Wobei die dort an den Start gehen, insbesondere die Profis, wissen was sie da ihrem Körper antun. Klar auch das Startgeld, insofern kein Profi, "nur" Ambitionierte Amateure mit dem Ziel sich für höheres zu Qualifizieren. Immerhin war und ist der Frankfurt Triathlon eine Europameisterschaft und kein Jedermann-Lauf. Im Gegensatz zu Hamburg (Halb--Marathon) und andere Lauf/Rad usw. Veranstaltungen. Das man in Frankfurt schon wegen dem Startgeld vielleicht nicht verzichtet, da mag es an den Regelung liegen. Aber der Veranstalter muss schon seine Kosten irgendwie sichern. ...
Mal eine Frage als Laie...

Wieso finden solche Events im Hochsommer statt? Wäre Spätherbst oder Anfang Frühling nicht viel sinniger?

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ratz1967 01.07.2019, 00:50
5. Widriges Wetter und Sportveranstaltungen. Ein Wort an die Ausrichter.

Warum müssen Leute beim Zugspitzlauf erfrieren? Warum leute bei 35°C im Marathon zusammenbrechen oder gar sterben? Was soll der Mist? Haben die Veranstalter und Bürgermeister keinen Mum um eine Veranstaltung wegen Gefahr für Leib und Leben abzusagen?
Dauernd solch paradoxe Entscheidungen, zu dem auch der Love Parade Zwischenfall in Duisburg gehört!
Allen ist es klar, ausser Polizei, Stadtvätern und Bürgermeister, dass ein Gelände, mit nur einem Ein- und Ausgang, einer Fläche für 800.000 Leuten bei einer Veranstaltung, die vorher einige Millionen besucht hatten, der Hohn an Sicherheit und Schutz schlechthin darstellt! Und heute winden sich Veranstalter und Stadtväter aus der Verantwortung! Warum muß man als Sportler bei Temperaturen über oder unter dem gesundheitlich Unbedenklichen, dennoch Sport treiben? Ist der Ehrgeiz mehr wert als das eigene Leben? Hats den Sportlern den Kopfinhalt schon rausgekocht, oder warum quälen sie sich sonst auf überhitzten Strassen rum? Lemmingeffekt? Lässt nicht gerade auf intelligente Individuen schließen, die sich da messen wollen!

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TS_Alien 01.07.2019, 01:00
6.

Zitat von alt-nassauer
Einerseits die spontane Reaktion, das man eben bei solchen Temperaturen kein Sport machen sollte. Insbesondere so etwas Extremes! Wobei die dort an den Start gehen, insbesondere die Profis, wissen was sie da ihrem Körper antun. Klar auch das Startgeld, insofern kein Profi, "nur" Ambitionierte Amateure mit dem Ziel sich für höheres zu Qualifizieren. Immerhin war und ist der Frankfurt Triathlon eine Europameisterschaft und kein Jedermann-Lauf. Im Gegensatz zu Hamburg (Halb--Marathon) und andere Lauf/Rad usw. Veranstaltungen. Das man in Frankfurt schon wegen dem Startgeld vielleicht nicht verzichtet, da mag es an den Regelung liegen. Aber der Veranstalter muss schon seine Kosten irgendwie sichern. Nun es liegt an Jeden selbst und aus eigener Erfahrung, meist siegt die "Unvernunft". Es ist eine 50:50 Angelegenheit.. entweder geht es gut oder es geht nicht gut. Ich hab meinen ersten Marathon im mal Mai (da rechnet man nicht mit Hitze) gemacht und es gab an dem Wochenende die Vorhersage von 34 Grad. Ich hatte nie eine Minute vor dem Start an Verzicht gedacht und habe ohne Probleme den Lauf absolviert. So gehen eben viel an den Start mit einer eher Positiven Einstellung. Letztendlich denke ich hat es an diesem Wochenende sicher mehr Gesundheitliche Probleme bei den nicht aktiven Normalbevölkerung gegeben. Wahrscheinlich auch vermehrt Kreislauf- und Herzprobleme. Davon gibt es nur am Ende so einer Hitzeperiode eine Gesamtzahl an Opfer. Beim Sport als Massenveranstaltung in der Öffentlichkeit stehend, auch vor laufenden Kameras sind solche Vorfälle im Spektakulär. Stellen dann oft den Veranstalter oder die Teilnehmer als Unvernünftig dar. Übergewicht und nichts tun, zu dem ungesundes Essen und Trinken schadet der Gesundheit ebenso und das im ganzen Jahr. Im Sommer auch ein höheres Risiko! Deshalb sollte jeder auf sich hören, was er sich zu muten will und kann.
Es gibt große Unterschiede beim Ausdauersport hinsichtlich der Gefährlichkeit. Etwas, das man als trainierter Amateur fast jeden Tag machen kann (z.B. 2-3 Stunden zügig Rad fahren), ist sicherlich gesünder als ein Marathonlauf oder ein Triathlon.
Es gibt nur wenige Untersuchungen zu den Gefahren von extremen Ausdauersportarten. Diese berichten von den Gefahren von Herzschäden.

Es sollte klar sein, dass ein extremer Ausdauersport, nach dem man sich als Amateur tagelang von den Strapazen erholen muss, nicht gesund sein kann.

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HCL 01.07.2019, 03:28
7. Unverantwortlich

Die Durchfuehrung solcher Veranstaltungen bei diesen Temperaturen ist unverantwortlich und grenzt an fahlaessiger Koerperverletzung bis im Extremfall fahrlaessiger Toetung. Ich selbst bin als ehemaliger Langstreckler einmal bei einer hesssischen Meisterschaft ueber 25 km fast kollabiert. Da lagen die Temperaturen zwar 3 - 4 Grad niedriger, aber der Lauf musste um 11:30 gestartet warden (frueher haetten die fetten Funktionaere das hessischen und deutschen Leichtathletiverbandes ihren Allerwertesten ja nicht aus dem Bett bekommen). Ich wohne seit 11 Jahren in Thailand (wo es im Moment kuehler ist als in Deutschland und hier in Pattaya gibt es mehrere Marathonlaeufe im Jahr. Die werden allerdings um 4:00 morgens gestartet und nicht um 11 Uhr. Da stehen auch die Funktionaere und Helfer halt frueh auf

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gumbofroehn 01.07.2019, 05:49
8. Das gehört zu einer freiheitlichen Gesellschaft dazu ...

... dass jede(r) selber entscheiden muss, wie weit sie / er gehen will. Ich betreibe selber Ausdauersport und habe vor einigen Jahren bei Hitze kurzfristig (und kostenpflichtig) auf eine kleinere Distanz bei der betreffenden Veranstaltung umgemeldet, weil mir unter diesen Umständen der "lange Kanten" zu heftig gewesen wäre.

Aber was die Langdistanz-Triathleten da in der Hitze abreißen, das ist schon einerseits bewundernswert und andererseits erschreckend. Vor dem Hintergrund, dass alle mit einem gewissen Leistungsanspruch nach Hawaii wollen und dort auch oft extreme Bedingungen (Hitze, Schwüle, Wind) herrschen, muss man das in dieser Preisklasse wohl abkönnen.

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noch_ein_forenposter 01.07.2019, 08:32
9.

Zitat von gumbofroehn
... dass jede(r) selber entscheiden muss, wie weit sie / er gehen will. Ich betreibe selber Ausdauersport und habe vor einigen Jahren bei Hitze kurzfristig (und kostenpflichtig) auf eine kleinere Distanz bei der betreffenden Veranstaltung umgemeldet, weil mir unter diesen Umständen der "lange Kanten" zu heftig gewesen wäre. Aber was die Langdistanz-Triathleten da in der Hitze abreißen, das ist schon einerseits bewundernswert und andererseits erschreckend. Vor dem Hintergrund, dass alle mit einem gewissen Leistungsanspruch nach Hawaii wollen und dort auch oft extreme Bedingungen (Hitze, Schwüle, Wind) herrschen, muss man das in dieser Preisklasse wohl abkönnen.
Ich sehe das ähnlich. Wer sich kaputtmachen möchte, soll das tun. Dafür ist jeder selbst verantwortlich. Das muss die Gesellschaft abkönnen. Man sollte allerdings wissen, dass jegliche Form von Leistungssport nicht gut für die Gesundheit ist, genauso wie gar kein Sport. Zugegebener Maßen bin ich da auch nicht vorbildlich. Mein Sport beschränkt sich auf das Fahren zur Arbeit mit einem Pedelec. Immerhin 10 km einfache Strecke.

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