Forum: Panorama
Überfall auf dem Bahnsteig: Jugendliche schlagen Polizisten zusammen

Attacke in einem Bahnhof: Ein 16-Jähriger und ein 21-Jähriger sollen im niederrheinischen Wesel einen Bundespolizisten zusammengeschlagen haben. Der Beamte in Zivil hatte nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen einen der Täter zuvor auf das Rauchverbot in Zügen aufmerksam gemacht.

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stanis laus 20.04.2010, 07:59
30. Er war in Zivil...

...also soll das gleiche Recht in der spezifischen Ausprägung der deutschen Justiz für den Polizisten gelten, wie für jeden Bürger.

Wer als Bürger Jugendliche provoziert, in dem er auf öffentliche Ge- und Verbote hinweist und dadurch zu einer Eskalation beiträgt (Selbstjustiz) muss nicht nur seinen Schaden (Verletzungen) selbst tragen, sondern darüber hinaus auch noch den Jugendlichen einen Schadensersatz für deren traumatischer Erfahrung erstatten. Eine Zurechtweisung ist i m m e r eine Verletzung der Menschenwürde. Sie bei Jugendlichen und Kindern zu schützen, ist alleinige Aufgabe staatlicher Gewalt.

Dies ist nach meinen Erfahrungen der Standard der Rechtssprechung heute in der deutschen Justiz.

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fucus-wakame 20.04.2010, 07:59
31. Wieso haben die Passanten nicht geholfen?

Mir stellt sich die Frage, wieso die herumstehenden Passanten passiv geblieben sind.

Ansonsten zeigt dieser Fall ganz klar:
wie brauchen mehr Überwachung, mehr Kameras, und strengere Gesetze.

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DukeGozer 20.04.2010, 08:00
32. Autsch

Es ist also so weit, gewalttätige Jugendliche machen nicht mal mehr vor der Polizei halt. Ist das nun die Antwort auf den Schmusekurs der letzten Jahre namens Deeskalation oder liegt das Problem woanders? Wenn schon vor der Polizei keinerlei Respekt oder gar "Angst" besteht, ist die kriminelle Aktion gegen den gewöhnlichen Bürger ja schon vorprogrammiert.
Die beiden Schläger bekommen dagegen nun von ihren Kumpanen den Respekt und die Ehrfurcht, die sie gegenüber anderen Menschen eigentlich selsbt haben sollten.

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bfz 20.04.2010, 08:00
33. Typisch

Ich weiß nicht warum, ich lese die Überschrift und vermute das dieser Polizist nicht von Deutschen zusammengeschlagen wurde. Also lese ich mal den Artikel und schau an: "Muhammed A., 16, der mit Carsten S. bereits im Zug aneinandergeraten war, und Cantekin E., 21"

Aber keine Sorge, alles ok: "Die mutmaßlichen Schläger befinden sich inzwischen wieder auf freiem Fuß."

Am besten gefällt mir das "mutmaßlich", hallo die wurden verhaftet also nichts mit mutmaßlich.

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donbernd 20.04.2010, 08:01
34. wie immer

Es wird immer offensichtlicher das bei Gewalttaten ohne wenn und aber ausgewiesen werden sollte. Auch sollte sich bei den Politikern etwas Realitätssinn entwickeln, denn es ist nicht mehr die Frage ob diese sich integrieren wollen, sondern ob die Mehrheitsgesellschaft diese überhaupt noch integrieren will.

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BauIng 20.04.2010, 08:05
35. So be it

Wir leben in einer definitiv degenerierten bzw. degenerierenden Gesellschaft, in denen sich die "Kids ohne Zukunft" eher wie Bestien verhalten, denn als Mensch. Von einem menschlichen Verhalten existiert nur noch eine verblassende Erinnerung.

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stonecold 20.04.2010, 08:05
36. ?

Zitat von Jürgen65
Falls die Täter einem Untersuchungsrichter vorgeführt wurden, wird der wahrscheinlich das Potential der Jugendlichen erkannt und sie deshalb auf freien Fuß gesetzt haben. "Intensivstraftäter" oder "Schläger" sind, meiner Meinung nach, sowieso sehr überstrapazierte Begriffe.
Welches Potential messen Sie denn Typen bei, die Polizisten krankenhausreif schlagen, und welcher Begriff wäre Ihrer Ansicht nach nicht "überstrapaziert"?

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christoph. 20.04.2010, 08:06
37. Sicherheit im ÖPNV

Vor einiger Zeit bin ich das erste Mal nach vielen Jahren wieder spät abends S-Bahn gefahren.
Den ca. 20-jährigen Typen, die mir, vermutlich unter Drogeneinfluß, im Fahrradwagen begegnet sind, will ich normalerweise nicht im Dunkeln begegnen. Mit leerem Blick vor sich hin wippend saß mir einer von ihnen gegenüber, einfach verhaltensauffällig. Ich war froh, als ich den Wagen heil verlassen hatte.

Sicherheit im ÖPNV, ist nicht gegeben, Frauen oder älteren Menschen würde ich nicht raten, abends damit zu fahren.
Was macht man mit solchen "Intensivtätern", wie im Artikel beschrieben? Offensichtlich fruchten die Resozialisierungs- und Nachreifungsbestrebungen oft nicht, was dann? Meine Meinung: Der Schutz der Allgemeinheit muss Vorrang haben.

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hansgp-zind 20.04.2010, 08:06
38. was nun?

1. mir ist herzlichst egal welchen Beruf das Opfer ausübte. Oder sind Polizisten etwas "Besseres"?
2. warum befinden sich die Täter auf freiem Fuß nach dieser Tat?
Und nun prallen im Forum eh wieder 2 Fronten aufeinandes. Einerseits die Hardliner, die nach Zuchthaus und Abschiebung brüllen, andererseits die weinerlichen Liberalreformer die jetzt nach Sozialarbeiter und Kuschelpädagogik heulen.
na dann, viel Spaß

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dskywalker 20.04.2010, 08:07
39. Tja

Zitat von sysop
Attacke in einem Bahnhof: Ein 16-Jähriger und ein 21-Jähriger sollen im niederrheinischen Wesel einen Bundespolizisten zusammengeschlagen haben. Der Beamte in Zivil hatte nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen einen der Täter zuvor auf das Rauchverbot in Zügen aufmerksam gemacht.
Solange es keine Polizisten im Dienst gibt, welche solche "Delikte" ahnden, wird sich nichts ändern. Das Rauchverbot auf den Bahnsteigen und in Unterführungen wird ebenso mißachtet! Und die DB hat doch gar kein Interesse hier als "Hausherr" für ein besseres Durchsetzen der Hausordung zu sorgen, vor allem auch dann, wenn die eigenen Lockführer sich nicht an die Vorgaben halten und überall, aber nur nicht in den Raucherzonen auf den Bahnsteigen qualmen!

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