Forum: Panorama
Übergriffe in Köln: Vorsicht vor der Angst

Nach den Straftaten vor dem Kölner Hauptbahnhof sind viele Menschen beherrscht von Wut und Vorurteilen. Diese Emotionen helfen weder den Opfern noch der Polizei, sie vermehren nur die Angst. Unsere Aufgabe ist jetzt eine andere.

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Stefan_G 07.01.2016, 06:44
10. Der Kommentar...

... blendet konsequent ein wesentliches Merkmal der Vorkommnisse von Köln aus: die Zusammenarbeit vieler Straftäter gegen einzelne Opfer.

Konkret wird man den (vermutlich sehr wenigen) namentlich ermittelbaren Beteiligten in aller Regel nicht zweifelsfrei nachweisen können, welche Verbrechen sie begangen haben. Ob jeder Einzelne selbst vergewaltigt haben oder nur "unsittlich berührt" (wenn ja, wo?) hat, ob er Wertsachen entwendet oder nur die Tat nach außen abgeschirmt hat, wird vor Gericht seziert werden müssen.
Konkret: Wenn das Opfer nicht während der Tat genauestens Buch über den Ablauf geführt hat, wird es mit hoher Sicherheit den Ausgang "Freispruch aus Mangel an Beweisen" nehmen.
Mit der fatalen Signalwirkung: Es müssen sich nur genügend Männer zusammenrotten, dann können sie machen, was sie wollen, niemand wird bestraft.

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Horst John 07.01.2016, 06:45
11. Falscher Ansatz

Nationalität und Identiät sind wichtig und müssen genannt werden. Denn daraus lassen sich Rückschlüsse ziehen. Und zum Thema Verantwortung, nur soviel, diesem Personenkreis passiert nichts.Justiz und Polizei sind bzgl. diesem Thema wehrlos, da dies politisch so gewollt ist. Die Abschiebung dieser Kriminellen wäre der erste Schritt. Doch dazu ist man nicht mehr in der Lage. Man läßt den Bürger alleine mit den Problemen.
Der Artikel ist Teil des Problems und der Autor hat nichts verstanden und wundert sich später warum andere Parteien Zugewinne erzielen, welche die Probleme offen ansprechen.

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Ray66 07.01.2016, 06:46
12.

Der Kommentar geht am Thema vorbei. In der aktuellen Diskussion geht es nicht vorrangig um die Bestrafung der Täter und die Hilfe für die Opfer. Beides ist selbstverständlich und dabei darf das Aussehen und die Herkunft der Täter keine Rolle spielen. Die Diskussion geht darum, warum es zu solchen Vorfällen kommt, ob und warum diese gerade jetzt gehäuft auftreten. Dabei spielt die Herkunft und der kulturelle Hintergrund der Täter sehr wohl eine Rolle.

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kantundco 07.01.2016, 06:47
13. Und wo bleibt die Prävention?

Nein, es ist eben nicht nur für die Polizei zur Strafverfolgung wichtig, woher die Täter kamen. Es kann auch ein wichtiger Hinweis auf die Motivation und für die Prävention sein. Den Opfern muss geholfen werden, keine Frage. Vor allem aber gilt es, weitere Taten zu verhindern. Es waren keine Einzelfälle, das zeigt die organisierte Vorgehensweise und die Tatsache, dass es nicht auf Köln beschränkt blieb. Neben der juristischen Einzeltatverfolgung geht es jetzt um Ursachenforschung. Und die könnte für Politiker und Medien unangenehm werden, weil bisher Tabuthemen ausgeblendet wurden. Das ging nicht nur zu Lasten der Opfer, sondern auch andere Migranten, die nun in der Diskussion pauschal mit verdächtigt werden. Diese Vorurteile sind allerdings zu einem großen Teil auch hausgemacht, nicht zuletzt durch die Ausbeulung des Asylrechts. Jede Relativierung verbietet sich gerade deshalb, weil sie zusätzliches Wasser auf die Mühlen von Hetzern wäre. Denn Tatsache ist auch: Hätten wir keine Migranten, dann wären diese Taten nicht vorgekommen. Unabhängig davon, wie hoch die relative Kriminalitätsrate bei den sogenannten Flüchtlingen ist.

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rosskal 07.01.2016, 06:51
14. Keine Angst vor der Angst

Warum hat der Autor Angst vor der Angst. Angst ist ein Grundgefühl, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser können dabei erwartete Bedrohungen etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein. (WIKIPEDIA) Angst schützt einfach vor unberechtigt oder berechtigt anzunehmenden Gefahren.

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kosamm 07.01.2016, 06:57
15. d'accord

Danke B. Maack für den ausgewogenen Artikel. Ich stimme voll mit Ihnen überein. Wir müssen vernünftig mit diesem Problem ( was es ist ) umgehen und den dumpfen Stammtischparolen entgegen treten.

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karend 07.01.2016, 07:01
16. .

"Diese Form des Übergriffs ist laut einer Studie der Vereinten Nationen in einigen Ländern des arabischen Raums verbreitet. Das Anmachen, Beleidigen oder auch das Grabschen an Hintern, Brust oder in den Schritt gehört dort mitunter zum traurigen Alltag."

Damit dieser sexuelle Missbrauch nicht in Deutschland zum Alltag wird, sollte jetzt hart durchgegriffen werden - ganz gleich, welcher Herkunft der Täter. Es ist ein sachlicher Kommentar. Nach den einseitigen Jubelberichten der letzten Monate ist schon das erwähnenswert.

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spon-1262956449612 07.01.2016, 07:12
17.

Es ist schon wichtig zu wissen, woher Straftäter stammen. Statistisch signifikante Häufungen bei der Herkunft von Straftätern kann man nicht einfach ignorieren. Die Vorfälle in Köln mit dem Flüchtlingsthema zu vermengen ist daneben. Richtig ist aber, was A. Schwarzer schrieb. Bei den Tätern in Köln handelt es sich vielfach um die Flüchtlinge von gestern, Migranten und deren Söhne. Insofern ist die von Ihnen beschriebenen Generationen alte Mutlikulturalität in D komplett gescheitert und das kann nicht nur an der Aufnahmegesellschaft liegen. Ich kann mir vorstellen, dass Sie ständig widerwärtige Mails zu dem Thema bekommen. Allerdings ist die herablassende Arroganz, mit der die Ängste vieler Menschen hierzulande insbesondere in den Medien abgekanzelt wird, eben auch nicht zielführend.

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icke_werner 07.01.2016, 07:12
18. keine Wut?

Ich bin wütend, weil die Politik wieder stereotyp
reagiert, die Bestrafung von Tätern fordert und
die Schuld wieder bei anderen sucht. In einem
Rechtsstaat sollte es doch selbstverständlich sein,
Täter zu bestrafen. Schuld bei anderen zu suchen, hier die Polizei, ist mehr als billig. Ich sehe momentan keinen
Politiker, der krisenlösend und verantwortungsbereit
ist. Ich sehe nur eine kaputtgesparte, schlecht ausgerüstete und imagegeschädigte Polizei, die
den Rechtsstaat schützen soll und eine Justiz, die
keine starken Signale für Straftäter setzt. Auch wenn
Emotionen kein guter Ratgeber sind, so werden sie
in diesem Fall spätestens im März leider starke
Zeichen setzen.

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kobalt55 07.01.2016, 07:19
19.

Vom Prinzip her pflichte ich dem bei.Aber es ist völlig realitätsfremd.Denn mann muss nur auf die Wortwahl der Politik und der Oberbürgermeisterin achten.Da geht es gar nicht um die Bürger von Köln.Nein,in erster Linie um die Touristen und den finanziellen Imageschaden.Solange Politik und Polizei dem Geschehen nur hinterher laufen bleibt die Angst.....

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