Forum: Panorama
Übergriffe in Köln: Vorsicht vor der Angst

Nach den Straftaten vor dem Kölner Hauptbahnhof sind viele Menschen beherrscht von Wut und Vorurteilen. Diese Emotionen helfen weder den Opfern noch der Polizei, sie vermehren nur die Angst. Unsere Aufgabe ist jetzt eine andere.

Seite 4 von 29
ABXEcki 07.01.2016, 07:47
30. So nicht

Bekannlich sind Menschen in den Ländern wie z. B. im Nahen Osten oder nordafrikanischen Länder sehr Gastfreundschaftlich. Wir heißen zum großen Teil diese Menschen als Asylsuchende herzlich Willkommen. Ihnen wird Unterkunft, Essen, Kleidung und Sicherheit vor Krieg und Verfolgung geboten. Was ist nun der Dank dafür? Viele, die in Deutschland angeblich Schutz suchen, bestehlen und Belästigen ihren Gastgeber Deutschland. Diese Verbrecher bringen all diejenigen mit in den Verruf, die ehrlich und dankbar gegenüber unser Land sind. Da man die "Guten" von den "Schlechten" meist nicht trennen kann, werden alle Flüchtlinge und Asylanten in einem Topf geworfen. Dies kann man nur Ändern, wenn Straftäter möglichst schnell gefasst, verurteilt und anschließend abgeschoben werden. Die Kuschelpolitik unserer Politiker und Medien muss der Realität Rechnung tragen.

Beitrag melden
lupenreinerdemokrat 07.01.2016, 07:47
31. Was am wichtigsten ist

"Wenn jemand Opfer einer Straftat wird, ist es nicht wichtig, aus welchem Land der Täter kommt. Wichtig ist, dass die Gesellschaft den Betroffenen hilft. Nach den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln wird zu viel über die Täter spekuliert und zu wenig an die Opfer gedacht."

Komische Logik.
Das Hauptproblem der deutschen Strafverfolgung ist ja seit eh und je, dass viel zu viel Mitled mit den Verbrechern durch die Gerichte gezeigt wird und für die Opfer kaum Hilfe übrig bleibt. Das war schon immer so.

Doch was der Autor offenbar nicht weiß, oder vergessen hat zu erwähnen:
das wichtigste für die Opfer und für weitere potentielle Opfer ist, dass die Täter so schnell wie möglich dingfest gemacht werden und weitere derartige Straftaten verhindert.
Das ist man den Opfern, weiteren Opfern und der Gesellschaft schuldig.
Ebenso ist man das dem Großteil der Zugewanderten schuldig, die ansonsten unnötigerweise unter Generalverdacht gestellt werden und die Wut in der Bevölkerung noch mehr hochkocht.

Beitrag melden
dkdent67 07.01.2016, 07:50
32. Scheinheilig

Der Kommentar gibt vor, dass ihm die Opfer wichtig seien. Leider wird aber beim Lesen deutlich, dass es ihm wohl wichtiger ist, dass es keine Vorverurteilungen und keine pauschalisierten Verdächtigungen von Ethnien geben sollte. Ausserdem ist es mindestens genauso wichtig wie keine Angst zu haben, dass so etwas nicht mehr vorkommen kann und Frauen in Deutschland sich sicher fühlen können. Und hier ist die Frage der Ursachen der Vorkommnisse eben doch von Bedeutung. Folglich ist auch die Frage der Nationalität der Täter relevant, falls dies - aufgrund eines Frauenbildes, welches nicht in unsere Gesellschaft passt - eine Ursache darstellt. Ebenso wie andere mögliche Ursachen wie die organisierte Kriminalität. Dass dies nun offen diskutiert wird, ist ein Merkmal unserer demokratischen Gesellschaft und wird hoffentlich lange so bleiben, selbst wenn manche Fakten und Meinungen unangenehm sind und nicht in das Weltbild kosmopolitisch denkender Eliten passt.

Beitrag melden
Nookyn 07.01.2016, 07:50
33.

Bitte, wer hat denn angefangen, ganze Gruppen unter Generalverdacht zu stellen?
Der "besorgte Bürger", der genau vor solchen Auswüchsen Angst hat, wird doch immer verlacht und als bildungsfern und/oder rechts abgestempelt.

Solange die Politik und Medien permanent versuchen, Probleme mit bestimmten Bevölkerungsgruppen herunterzuspielen, bedienen sie damit die Sorgen derer, die in unmittelbarer Nähe zu ihnen leben.

Beitrag melden
lupenreinerdemokrat 07.01.2016, 07:54
34. Triviale Antwort

"Deshalb lautet die wichtigste Frage: Wie gelingt es, in einer so schwierigen Situation gemeinsam dafür zu sorgen, dass es etwas weniger Angst gibt?"

- indem man die Täter ohne Rücksicht auf deren ethnischen Hintergrund ermittelt und ohne Rücksicht nach deren Herkunft benennt und den Gesetzen entsprechend verurteilt.

Wenn das mal geschähe, wäre den Opfern und der bei den Frauen nun um sich greifenden Angst Abhilfe geschaffen.

So lange dies aber aus politischen Gründen nicht der Fall ist (die Polizei hat Anweisungen betreffs Verbrechensverfolgung und Erstellung von Statistiken, die nicht gerade dazu beitragen, bei der Bevölkerung Vertrauen aufzubauen), wird sich die Bevölkerung auch weiterhin verraten und verkauft fühlen.

Beitrag melden
mitty22 07.01.2016, 07:54
35. Mal eine Frage, Herr Maack,

was glauben Sie denn, wer das war, wenn Sie
1. die verschiedenen und zahlreichen Zeugenaussagen zugrunde legen,
2. den heute in der Bildzeitung (die hat ihn nunmal) Einsatzbericht lesen,
3. die Videoaufnahmen von besagter Nacht anschauen und
4. in Betracht ziehen, dass diese Form sexualisierter Geawalt in der Ausprägung in Deutschland neu ist? Na, wer? Für eine Hypothesenbildung reicht das allemal. Zumal das Phänomen nicht erst zu Silvester aufgetreten ist, sondern nun erst offensichtlich wird. Vorfälle gab es auch schon vorher. Und da kann die Täterschaft klar auf den Nordafrikanischen Raum eingegrenzt werden. Niemand will einen Generalverdacht, aber es muß schnell gehandelt werden. Wenn Herr De Maizière bekannt gibt, dass nun vorwiegend diese Menschen auf der Balkanroute unterwegs sind, finde ich es unverantwortlich, sie einreisen zu lassen, wenn sie keine Reisedokumente mitführen. Keine Reisedokumente bedeutet, dass man sie auch nicht mehr abschieben kann. Diejenigen, die jetzt die schnelle Abschiebung von nordafrikanischen Straftätern fordern, wissen übrigens, dass das wohl nicht geht. Dient alles nur der Beruhigung.

Beitrag melden
step75 07.01.2016, 07:59
36. Vorurteile oder Realität?

(...) "die sexuelle Belästigung und Herabwürdigung der Frauen auf offener Straße, könnte Hinweise auf den kulturellen Hintergrund geben. Diese Form des Übergriffs ist laut einer Studie der Vereinten Nationen in einigen Ländern des arabischen Raums verbreitet. Das Anmachen, Beleidigen oder auch das Grabschen an Hintern, Brust oder in den Schritt gehört dort mitunter zum traurigen Alltag."
Wenn dies so ist, wie im Artikel geschrieben, dann gibt es hier weniger das Problem von Vorurteilen als das Problem mit der Realität. Dann kann auch mit Recht gesagt werden, dass bestimmte Menschen aus bestimmten Kulturkreisen zu derartigem Verhalten neigen. Sie widersprechen sich, lieber Herr Maack. Sie wollen gern die "Vorurteile" ausräumen - und müssen leider feststellen, dass diese "Vorurteile" mehr mit der Realität zu tun haben als Ihnen lieb ist.

Beitrag melden
Edelstoffl 07.01.2016, 07:59
37. Weil es Unsinn ist?

"Weil Deutschland seit Generationen ein multikultureller Ort ist, weil es nichts über Nationalität oder Herkunft verrät, wenn ein Mensch "nordafrikanisch" aussieht oder "nicht mitteleuropäisch"."

Es sagt aber etwas über seinen kulturellen Hintergrund und sein Welt -und Menschenbild aus.
Und "Erinnerungskultur" beinflusst unser Denken und Handeln über viele Generationen oft über die Jahrhunderte, ist wirkungsmächtiger als unsere Gene - ein Kerngedanke der Geschichtswissenschaft.
Und dies ist genau, was in der gesamten Diskussion ständig und geflissentlich übersehen oder verdrängt wird.
Die Nationalität definiert sich nur über den Ausweis oder Pass - ist jedoch nichts anderes als ein Stück Papier...und sagt rein gar nichts über den Menschen aus.
Der Bezug Phänotyp zur Nationalität ist natürlich grundfalsch; der Bezug "Kulturelle Abstammung" zu Welt -und Menschenbild jedoch unabdingbar...

Beitrag melden
jeze 07.01.2016, 08:00
38. Sehr gehrter Herr Maack...

Was sämtliche linksorientierten Reflexe, die jetzt von allen Seiten zu hören sind völlig ignorieren ist, dass wir es hier mit Straftaten zu tun haben, die nicht individuell zu ahnden sein werden. D.h. 99,9% der Täter werden straffrei davon kommen. Dass sich Menschen mit dieser Situation nicht abfinden wollen liegt auf der Hand.

Anstatt den ewigen Kampf links gegen rechts zu spielen (denn nur um den geht es ihnen - nicht um Problemlösungen) und immer weiter zu polarisieren, sollten sie besser mal konstruktiv darüber berichten, warum sie denken, dass Frauen keine Angst haben müssen, wenn sie zu Karneval in Köln sind bzw. wie ihre Frau und ihre Kinder (?) angstfrei diese Situation meistern. Das wäre zumndest besser als Leuten ihre Angst vorzuwerfen. Werfen sie jemandem der Flugangst hat seine Angst vor?

Unter Generalverdacht steht übrigens auch jeder deutsch aussehende bei jedem Sicherheitscheck am Flughafen und bei jeder Alkoholkontrolle durch die Polizei. Auch hier behauptet niemand, dass eine große Anzahl an Menschen wirklich gefährlich sind, trotzdem wird agiert.

Beitrag melden
micromiller 07.01.2016, 08:04
39. Die Angst der Menschen

wird nicht durch Nachrichtenunterdrückung oder Relativierung gemäßigt sondern eher erhöht. Unsere Polizei muss unterstützt und nicht kritisiert werden. Unsere Politiker der GROKO müssen den Bürgern mitteilen was sie mit Deutschland vorhaben. Die CSU, die als einzige wählbare Gegenstimme zu Frau Merkels Chaospolitik steht, sollte sich bundesweit aufstellen.

Beitrag melden
Seite 4 von 29
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!