Forum: Panorama
Umfrage im Auftrag des Vatikan: Katholiken ignorieren Sexualmoral der Kirche
DPA

Die Katholiken in Deutschland leben nicht nach der Lehre ihrer Kirche. Das ist nach SPIEGEL-Informationen das Teilergebnis einer Umfrage, die der Vatikan in Auftrag gegeben hat. Laien-Vertreter appellieren an die Bischöfe, alle Zahlen offenzulegen.

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isegrim der erste 26.01.2014, 15:42
300. 90% der katholischen Jugend folgt dieser Lehre nicht

Na und! Ist doch eine Kirche der Scheinheiligen! Die Bischofskonferenz wird ein geschöntes Ergebnis nach oben melden. Der Papst schönt es noch einmal und der "Endbericht" geht dann nach ganz oben. Wie im Stalinismus!

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corvus cornix 26.01.2014, 15:46
301. ...

Zitat von rbn
Sie haben durchaus recht. Dies war die Situation bevor das Judentum den monotheistischen Gott und die Zehn Gebote miteinander verband. Damit wurde auch dem mörderischen Tyrannen ein ethischer Massstab vorgehalten, genauso wie dem gehässigen Forenschreiber.
Ich kann mich ja irren, aber die Gesetze des Hammurabi galten lange vor den monotheistischen Religionen und hieß es nicht auch dort schon sinngemäß, dass man nicht töten solle etc? Die polytheistische Religion fördert nicht per se Mord und Totschlag, genausowenig wie es keine Religion zu haben tut. Im Gegenteil, der rachsüchtige Gott des alten Testamentes ist doch der Inbegriff eines mörderischen Tyrannen ...

Zitat von rbn
Und genau aus diesem Grund haben alle Religionen die Welt verbessert.
Ich kann nicht wirklich beurteilen, ob das wirklich stimmt, wage aber einige Gegenbeispiele ins Feld zu führen:
Kreuzzüge
30jähriger Krieg
anhaltende Kämpfe zwischen Katholiken und Protestanten in Irland
Gewalt zwischen Sunniten und Schiiten
Alles unter dem Deckmantel der (monotheistischen) Religionen ...
Nur eine monotheistische Weltanschauung führt zum Töten nur wegen mangelndem Bekehrungswillen; die polytheistischen Religionen der Antike dagegen haben sich größtenteils mehr oder weniger gut akzeptiert, da ging es bei Kriegen nicht um Religion, sondern um Macht, Geld und eine Erweiterung des Einflussbereiches.

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oldievs 26.01.2014, 15:47
302. Wollen Sie jetzt sagen

Zitat von Scheidungskind
Die Ehe als seit bald mindestens 4.000 Jahren (Gilgamesch-Epos) zivilisations-stiftende Institution aber nicht. Wenn kultureller Fortschritt dauerhaft erreicht und gesichert werden soll, kommt man um die Sublimierung sexuell-aggressiver Triebe nicht herum - und dies funktioniert ohne eine stark triebeinschränkende Form der Ehe nicht.
vor xtausend Jahren war die Ehe besser bzw. so richtig keusch?
Wie war das noch mit Abraham? Mit wem zeugte er einen Sohn?
Wohl nicht mit seiner Frau. Steht in der Bibel wenn ich mich recht erinnere,

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Scheidungskind 26.01.2014, 15:47
303.

Zitat von mhwse
das ist Nazisprech .. es ist ertaunlich wie viele sich so nennende Gläubige in Wahrheit einer ganz andern Ideologie folgen ..
Das können Sie gerne meinem Vorredner an den Kopf werfen, ich habe mit Evolution wenig am Hut und nahm nur seinen Faden auf.

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neanderspezi 26.01.2014, 15:48
304. Höchste Zeit, dass die Kirche erfährt, was die Schäfchen so treiben

Was geht die Kirche die Sexualmoral ihrer Schäfchen an? Umgekehrt kümmern sich die Schäfchen genau genommen auch nicht um die Sexualmoral ihrer Hirten. Das Kinderkriegen ist in der Gendereinbahnstraße der RKK, auch Zölibat genannt, ohnehin ausgeschlossen, auch wenn einzelne Hirten der Entsagung nicht vollständig nachzukommen vermögen. Der Blick auf das Geschehen unter und über den Decken in und außerhalb von Schlafgemachen ist der Geistlichkeit seit ihrer Gründung so ziemlich verwehrt und was sie als Hirten selbst praktizieren ist gewöhnlich auch nur schwer aufzudecken. Scheinheiligkeit zu dieser gesellschaftlichen Übung ist ein Privileg der Geistlichkeit, die Schäfchen allerdings haben zumindest mit der anonymen Erhebung ihrer speziellen Übungen kein Problem. Vielleicht könnten die Hirten aufgrund von Statistiken zur Sexualmoral der Schäfchen auch noch etwas lernen.

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corvus cornix 26.01.2014, 15:53
305.

Zitat von qewr
Da hast du Glück, denn es gibt nichts was ein Agnostiker nicht tun kann wenn er nicht weiß ob er an etwas glaubt oder nicht.
Aber das ist es ja, ein Agnostiker glaubt eben nicht, weder an die Existenz Gottes (wie die Theisten), noch an die Nichtexistenz (wie die A-Theisten). Ein Agnostiker weiss halt nur, dass er zuwenig weiss und glaubt nicht, dass er alles (besser) weiss ...

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coopms 26.01.2014, 15:54
306.

Zitat von Was bedeutet das alles?
Man beobachte, mit welch aufrichtiger Inbrunst Kommunionkinder "Fest soll mein Gla-haube i-himmer stehen, ich will die Ki-hirche hö-hören." Äußerst erfolgreich wird in diesem zarten Alter das Vertrauen auf Wahrheit, Richtigkeit, Ewigkeit erweckt und mit der kath. Kirche verknüpft. Fortan jedoch folgt eine Enttäuschung der anderen. Spätestens die beginnende Pubertät drei, vier Jahre später ist von Desillusion geprägt. Die meisten haben sich mit 18 abgewendet. Bei einigen dauert es bis 30. Der Mißbrauch des Begriffs "Wahrheit" ist allerdings eklatant und wird noch eklatanter, wenn die Eltern als inoffizielle Mitarbeiter einer Kirche fungieren, wozu sie von dieser ja nicht nur aufgefordert, sondern verpflichtet werden. Es ist eine einzige intellektuelle Schande. Der amerikanische Präsident Jefferson unternahm es, die Bibel von allen Geschichten zu säubern, die den gesunden Menschenverstand beleidigen (Jefferson-Bible). Es kam ein schmales Bändchen mit einer Sammlung von Gemeinplätzen heraus.

Der Kommunionsunterricht ist nichts anderes als eine Gehirnwäsche an Kindern. Und sie wird ganz bewusst an Kindern durchgeführt, weil sie einfach zu manipulieren sind.
Zum Glück ist die Wirkung in der Regel auf wenige Jahre beschränkt.
Leider gibt es doch immer wieder Menschen, die es nie wieder schaffen die Gehirnwäsche zu überwinden. Die bleiben dann Katholiken. Man müsste diese Menschen eigentlich bemitleiden und therapieren. Aber ich kann mich zu diesem Mitleid nicht durchringen. Dafür sind diese Menschen einfach zu schädlich. Durch Ihren Hang zu Diskriminierung, Ausgrenzung und der sozialen und gesellschaftlichen Vernichtung ihrer Kritiker.
Und sie wollen ja auch gar nicht, das man ihnen hilft. Sie sind ja bei aller Bösartigkeit völlig mit sich im Reinen.

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oldievs 26.01.2014, 15:56
307. das kommt mir bekannt vor.

Zitat von capote
Das muss man nur richtig sehen! Also, ich habe eine Cousine, die sehr streng gläubig katholisch ist/war. Selbstverständlich kam für die Empfängnisverhütung nach Papst Pauls Pillenenzyklika auf keinen Fall in Frage als guter Katholikin! Nur da Sie immer sehr unter Ihrer Menstruation litt, blieb Ihr gar nichts anderes übrig, als DIE PILLE zu nehmen aus medizinischen Gründen.... Da kann nicht mal der Papst was dagegen sagen, das ist einfach streng katholisch !!
Man kam nicht so einfach an die Pille . Unverheiratet und unter 21 Jahren nur mit Einverständnis der Eltern. Und das konnten die meisten vergessen.Damals hatten sehr viele junge Frauen heftige Menstruationsbeschwerden!

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Scheidungskind 26.01.2014, 15:57
308. ...

Zitat von oldievs
Institution? Der Mann hat das Sagen, weil die Frau sowieso zu doof ist irgendwas zu verstehen. Die Ehe darf nicht geschieden werden auch wenn die Frau und die Kinder halb tot geprügelt werden? Und wenn sie sich doch scheiden lässt und wieder heiratet wird sie exkommuniziert. Aber wenn sie ihn oder er sie tot schlägt kann man beichten und bereuen und alles ist gut? Das verstehe wer wolle ich kann und will das nicht verstehen!!!! Das ist menschenverachtender Blödsinn!!!!
Es ist eben nicht jedem gegeben, die eigene Kompfortzone zu verlassen und Neues zu schaffen und zu entdecken. Aber bitte nicht andere dafür verantwortlich machen.

Das Christentum war unter anderem in Rom so erfolgreich, weil es die Frau besser stellte, als sie in der römischen Gesellschaft gemeinhin angesehen war.

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capote 26.01.2014, 15:58
309. Vor der Steizeit....

Zitat von Scheidungskind
Bis etwa 16.000 vor Christus - vor der neolithischen Revolution - lebten wir polygam wie andere Primaten auch. Wir waren aufgrund ständiger Rangkämpfe nicht in der Lage, über das unmittelbare Überleben hinaus zu kooperieren und Resourcen gemeinsam zu nutzen. Folglich lebten wir als Jäger und Sammler in nomadischen Kleinverbänden und waren systemisch nicht in der Lage, höhere Erkenntnisse zu gewinnen.
Aus der Zeit hat sich eindeutig noch was Anderes erhalten, Farbenblindheit (rot-grün) gibt es nur bei Männern, die das zum Jagen nicht brauchen, Frauen mit diesem Makel konnten nicht sammeln und verhungerten!

Diese Zeit hat uns geprägt und deshalb taugen wir für die Ehe NICHT! Trotzdem, das funktioniert um so besser, je intelligenter die beiden Probanden sind!

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