Forum: Panorama
Umfragen: Deutsche wenden sich radikal von der Atomkraft ab

Die japanische Atomkatastrophe hat die Einstellung der Deutschen zur Atompolitik dramatisch verändert. Eine Mehrheit will nun den ganz schnellen Ausstieg. 70 Prozent halten einen Unfall wie in Fukushima auch hierzulande für möglich.**

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kundennummer 15.03.2011, 08:05
1. Lagefortentwicklung

Nach den Wutbürgern nun Protest 2.0

Warum nicht eine Farbe zuordnen?
Die Juterevolution!
So oder so eine gute Sache zum Warmlaufen der Volksgenossen für den großen Ball zum Bondmarktcrash.

Und 2 Wochen später erklären "die Experten" warum das ganz klar so kommen musste. Dumm das sies mal wieder nicht vorher gesagt haben die Schlawiner!

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merapi22 15.03.2011, 08:10
2. Atomkonzerne global entschärfen!

Zitat von sysop
Die japanische Atomkatastrophe hat die Einstellung der Deutschen zur Atompolitik dramatisch verändert. Eine Mehrheit will nun den ganz schnellen Ausstieg. 70 Prozent halten einen Unfall wie in Fukushima auch hierzulande für möglich.**
Die Atomlobbyisten werfen uns Atomgegnern Panikmache vor!
Ich finde dies eine Unverschämtheit, denn wir warnen seit jahrzehnten vor den AKW - Zeitbomben und haben damit leider Recht! Zur naturkatastrophe kommt in Japan noch die menschengemachte Atom-Katastrophe!

Wirkliche Panikmache sollte man den Atomkonzernen und der Atomlobby vorwerfen! Ohne Atom kein Strom - ach wie lächerlich die Atomiker doch sind!

Wie Atomgegner sind nicht gegen die Technik, sondern nur gegen unbeherschbare Technik, hier der Beweis, wie man ohne AKWs genügend und billigere Energie für alle Menschen gewinnt:
http://www.facebook.com/pages/BGE-Ro...77235832301157

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Bernd_1961 15.03.2011, 08:25
3. Klar,

wenn die Stromversorgung zu 100% gesichert ist, bin ich auch für ein Abschalten. Da dies aber nicht der Fall ist, können wir die AKW's auch noch nicht abschalten. Dann würde nämlich in den deutschen Privathaushalten das Licht ausgehen, weil der Strom für die Industrie gebraucht wird. Und dann wollte ich mal die Schreie der Grünen Öko-Terroristen hören, wenn sie nicht mehr ihren Facebook-Account aufrufen können...

Wahrscheinlicher ist jedoch, das wir dann unseren Strom aus dem Ausland beziehen müssten. Und wo wird der hergestellt? In AKW's natürlich. Also. Ist das einfache abschalten nun eine Lösung? NEIN! Aber was so ein richtiger grüner Öko ist, der kapiert das halt nicht.

Und im übrigen: Was den Ausbau Alternativer Energie anbelangt, da haben alle versagt, weil alle vor der Stromlobby zu Kreuze kriechen: AUCH DIE GRÜNEN. Aber jetzt wollen sie sich wieder als die Retter der Nation aufspielen.

Klar, wenn ich Hartzie wäre, dann könnte ich auch auf die Strasse gehen und gegen die Atomkraft demonstrieren. Ich gehöre aber zu den Dummen, die arbeiten und diese ganzen Faulenzer mit Steuergeldern unterstützen müssen. Aber naja, ein gutes hätte es. Wenn ich keinen Strom mehr habe (arbeite hauptberuflich am Computer als Produktentwickler)dann könnte ich auch Hartz IV beantragen und mich auf die faule Haut legen. Mal abwarten...

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Isotronic 15.03.2011, 08:26
4. Mich beeindrucken

Zitat von sysop
Die japanische Atomkatastrophe hat die Einstellung der Deutschen zur Atompolitik dramatisch verändert. Eine Mehrheit will nun den ganz schnellen Ausstieg. 70 Prozent halten einen Unfall wie in Fukushima auch hierzulande für möglich.**
die 30% die ein Atom-Unglück in DE nicht für möglich halten. Respekt!
Das sind meiner Meinung in etwa solche, die an einen Endsieg damals 1945 geglaubt hätten.

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Onkel Uwe 15.03.2011, 08:29
5. Hier könnte IHR Titel stehen!

Zitat von sysop
70 Prozent halten einen Unfall wie in Fukushima auch hierzulande für möglich.
Weil der Grossteil der Bevölkerung egal welchen Landes kaum genug technisches Verständnis für dieses komplexe Thema hat. Es ist ja z.B. nicht das Erdbeben sondern der Tsunami, welcher den grössten Anteil an den Problemen hat. Und zudem brachte er noch eine Zerstörung an Infrastruktur, weswegen die Lösungsmöglichkeiten sich einschränkten.

Um es nicht falsch zu verstehen und auch wenn jetzt wieder nur Teile zitiert werden, um wettern zu können:
Ich bin für die Abschaltung der älteren Kraftwerke. Und ich bin gegen die Art und Weise, wie der Wirtschaft die Verlängerung geschenkt wurde. ABER eine schnellstmögliche Abschaltung ALLER Kernspaltungsreaktoren ist NICHT der beste und auch kein sinnvoller Weg. Aber es gibt ja immer nur 1 oder 0, keine Stelle dazwischen. Ein Volk von Informatikern möchte man meinen...

In der Grundlage finde ich es zynisch, hier in Deutschland davon zu sprechen, dass ähnliches passieren könnte, gegenüber einem Land, welches um ein bedeutendes schlimmer von Naturkatastrophen gebeutelt wird als unsere Breiten. Wo und wann ist denn hier das letzte Mal auch nur nahezu so viel Schaden durch ein Unglück/Umweltkatastrophe geschehen wie in Japan? Wer hier Vergleiche aufbaut, verhöhnt das Leiden und die Probleme der Bevölkerung dort!

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orbb 15.03.2011, 08:29
6. Kampagnen

Eins muss man der deutschen Presse in diesem Jahr wirklich lassen: ihre Kampagnen sind sehr erfolgreich. Eine Diskussion über die Themen wird allerdings nicht angestrebt: die Kernkraft war ja schon tot, als die Kernschmelze als erstes Gerücht hochkochte.

Kein Wunder, dass der deutsche Michel verunsichert ist, wenn er im Liveticker einer permanenten Gefahr ausgesetzt wird, die in der Rückschau sich möglicherweise anders darstellt.

Dem journalistischen Anspruch, Fakten zu sammeln, zu bewerten und dann nach Möglichkeit objektiv zu berichten, wird kein mir bekanntes Medium mehr gerecht. Dadurch verlieren die Medien massiv an Glaubwürdigkeit, da man hinter jeder Meldung zwangsläufig eine Kampagne wittern muss.
Vielleicht sollte deshalb die Headline lauten: "Umfrage: Deutschen wenden sich radikal von der Presse ab".

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nettozahler 15.03.2011, 08:30
7. Danke liebe SPD.

Liebe SPD, wir danken Dir herzlich für die vielen gefährlichen Kernkraftwerke in Deutschland. Euer Vorsitzender Willy Brand, der schon 1960 als regierender Bürgermeister in Berlin ein AKW bauen wollte forcierte als er 1969 Bundeskanzler wurde, dann den entschiedenen Ausbau der Atomenergie. Das 1973 von seiner Regierung verabschiedete Energieprogramm des Bundes sah sogar vor, bis zum Jahr 1985 mindestens 50000 Megawatt Atomstrom ans Netz zu bringen, also bis dahin 40 bis 50 Reaktoren zu bauen. Wieso liegt eure Partei in wichtigen Fragen immer so falsch?

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alyeska 15.03.2011, 08:30
8. Endlich ist Deutschland erwacht ...

Zitat von sysop
Die japanische Atomkatastrophe hat die Einstellung der Deutschen zur Atompolitik dramatisch verändert. Eine Mehrheit will nun den ganz schnellen Ausstieg. 70 Prozent halten einen Unfall wie in Fukushima auch hierzulande für möglich.**
Erst der ganz große Hammer hat unser Volk wachgerüttelt. Nun erkennt hoffentlich JEDER, welche Menschenverachtende Politik Schwarz-Gelb im November 2010 von der Atomlobby forciert ins Leben gerufen hat ... !

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backfeed 15.03.2011, 08:31
9. Beweisbare Argumente

Zitat von sysop
Die japanische Atomkatastrophe hat die Einstellung der Deutschen zur Atompolitik dramatisch verändert. Eine Mehrheit will nun den ganz schnellen Ausstieg. 70 Prozent halten einen Unfall wie in Fukushima auch hierzulande für möglich.**
Ich denke, daß liegt auch daran, daß die Atomgegner ein Ereignis haben, daß sie vorweisen können. Vorher wurde doch immer von seiten der Atomlobby gepredigt, "Wir sind sicher". Es gab dazu kein beweisbares Gegenargument. Mit vielen Lobbyisten, kreatives Marketing und teuren Anwälten wurde jedes Argument gegen den Betrieb zerlegt. Und das können sie nicht.

Es gibt Versuche wie, "Bei uns gibt es keine Tsunamis", ja toll, aber eine Cessa langt bei uns schon. Wir brauchen diesen Tsunami nicht.

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