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Umstrittene Lebensbedingungen: Haltung der Elefanten im Zoo Hannover wird überprüft
AP/dpa

Tierschützer erhoben Vorwürfe gegen den Zoo Hannover: Pfleger sollen Elefanten misshandelt haben. Der Zoo widerspricht, nun sollen Experten ihre Einschätzung abgeben. Doch an der Auswahl der Gutachter gibt es Kritik.

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herm16 08.06.2017, 18:21
1. was soll

das jetzt wieder? Junge Damen von Peta, die eine Kuh nur von der Weite kennen, beschäftigen wieder die Gerichte, wichtige Prozesse bleiben liegen.
Ich hab so langsam die Schnauze voll von Tierschützern, Umweltaktivisten, Umweltverbänden, die alle nur ein Ziel haben, an Spenden zu kommen.
Liebe Mitbürger, geht arbeiten z. B. auf den Bauernhof, in Fabriken und lernt das Leben kennen

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nun_gut 08.06.2017, 18:41
2. @herm16: so ein Blödsinn

Zitat von herm16
das jetzt wieder? Junge Damen von Peta, die eine Kuh nur von der Weite kennen, beschäftigen wieder die Gerichte, wichtige Prozesse bleiben liegen. Ich hab so langsam die Schnauze voll von Tierschützern, Umweltaktivisten, Umweltverbänden, die alle nur ein Ziel haben, an Spenden zu kommen. Liebe Mitbürger, geht arbeiten z. B. auf den Bauernhof, in Fabriken und lernt das Leben kennen
Einen ignoranteren, flacheren, dümmeren und von Unkenntnis der Arbeit von PeTA (dort arbeiten nicht nur "Junge Damen", sondern u.a. auch gestandene, sachkundige Juristen) und Umweltverbänden zeugenden Beitrag als denjenigen von herm16 kann ich mir schwerlich vorstellen. Auf Einzelheiten dieses Quatschkbeitrags einzugehen ist vergebliche Mühe, weil jede Behauptung des Beitrag aus der Luft gegriffen oder schlicht Unfug ist.

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Stonemason 08.06.2017, 18:49
3.

Man kann von PETA halten was man möchte, die Bilder stehen doch für sich. Elefanten sind nicht für unsere Belustigung geboren und sie zu misshandeln um ihnen überflüssige Tricks beizubringen, ist sadistisch. Der Herr möge sie dafür strafen. Doch hoffentlich kommt ihm der Gesetzgeber zuvor!

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epigone 08.06.2017, 19:12
4. Ideologen und Glaubenskrieger wohin das Auge schaut!

Schwer noch erträglich, Debatten in Deutschland! Kaum jemand, der nüchtern und faktenorientiert erst mal die Sachebene klärt, gleich gehts immer aufs Ganze, Gut oder Böse, richtig oder falsch, edelmütig oder verworfen!

Wenn wir alle weiter miteinander so inquisitorisch umgehen, dann ists in nicht allzuferner Zukunft gänzlich vorbei mit dem gesellschaftlichen Frieden! So könnte man den Zoos durchaus auch ein veritables Interesse an Tierschutz attestieren, immerhin werden dutzende von extrem gefährdeten Tierarten in Zoos noch bewahrt und immerhin arbeiten Zoos auch z.T. intensiv beim Artenschutz, bei der Nachzucht und Auswilderung mit. Und sie schaffen ein Bewußtsein bei der Bevölkerung für die Existenz und Schutzwürdigkeit vieler Tiere, das in den Ursprungsländern oftmals gar nicht existiert.

In der Sache will und kann ich gar nicht urteilen, möchte nur anmerken, dass das Leben in "freier" Wildbahn weiß Gott auch kein Vergnügen ist. Zwar leben Elephanten angeblich in Freiheit länger, angesichts der in den letzten Jahren extrem rasch voranschreitenden Ausrottung des afrikanischen Elephanten durch Wilderer und Landwirtschaft erscheint diese Aussage aber eher unvollständig/falsch zu sein. Gorillas werden frei jedenfals 35 - 40 Jahre alt, in menschlicher Obhut 50 - 55 Jahre. Was für ein Tier dann besser ist, Lebenserwartung oder "Freiheit" (=täglicher Überlebenskampf) mag jeder selbst einschätzen.

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halbtagsgott 08.06.2017, 19:21
5. Tier"schützer"? SPON lernt es nie

Peta ist KEINE Tier'schutz'organisation, es sind Tier'rechtler'.
Auf diesen bedeutenden Unterschied bestehen sie selbst.
Tier'rechtler' wollen Tieren dieselben Rechte wie Menschen geben, sind also gegen jede(!) Tiernutzung & -haltung;
egal ob Ziege im Zoo, Schwein im Stall, Kuh auf der Weide, Biene beim Imker, Pferd unterm Hintern, Suchhund bei der Bergwacht, Miezekatze auf dem Sofa,... die Zooproteste haben nur den einen Zweck: Tierhaltung Stück für Stück zu stigmatisieren.
Warum kann die SPON-Redaktion nicht über diesen Background berichten, zumindest aber die richtige Bezeichnung für diese Orgnisation wählen?!

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erdmann.rs 08.06.2017, 19:30
6. Elefanten im Zoo Hannover

Zitat von Stonemason
Man kann von PETA halten was man möchte, die Bilder stehen doch für sich. Elefanten sind nicht für unsere Belustigung geboren und sie zu misshandeln um ihnen überflüssige Tricks beizubringen, ist sadistisch. Der Herr möge sie dafür strafen. Doch hoffentlich kommt ihm der Gesetzgeber zuvor!
@Stonemason (08.06.17 um 18:49)

Genauso st es, diese Bilder/Videos sprechen für sich.
Die kleinen Elefanten werden systematisch misshandelt, um
ihnen irgendwelche "Kunststücke" beizubringen.
Ihnen werden mit schmerzhaften Methoden - schweren Peitschen
und "Elefantenhaken"- Dinge beigebracht, die ein Elefant n i c h t
können muss und die er in freier Wildbahn n i e m a l s von alleine
tun würde.
Das weiß j e d e r, der mal ein paar Safari-Videos gesehen hat,
in denen Elefanten vorkamen.
E n t l a r v e n d war auch das Video, in dem gezeigt wurde, wie
das Zoo-Personal erstmalig mit den Vorwürfen konfrontiert wurde.
Wie sich der Zoo-Direktor und andere zu "rechtfertigen" versuchten,
sprach Bände.
PETA und die Aktivitäten dieser Organisation kann man gerne kritisch
sehen, aber die Bilder von den gequälten kleinen Elefanten sind
nicht gestellt oder "gefaked", nur heimlich aufgenommen.
Dass in vielen Ländern Asiens, in denen Elefanten als Arbeitstiere
eingesetzt werden, ist eine andere Geschichte.
Aber auch da werden immer wieder Jungtiere so lange gequält,
bis ihr Wille gebrochen ist. Sie werden tage- und wochenlang
gefesselt, geprügelt und ihnen wird Futter und Wasser entzogen,
bis sie "klein bei geben".
Die Ausbildungsmethoden in Hannover erinnern fatal daran.

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smsderfflinger 08.06.2017, 19:37
7.

Zitat von nun_gut
Einen ignoranteren, flacheren, dümmeren und von Unkenntnis der Arbeit von PeTA (dort arbeiten nicht nur "Junge Damen", sondern u.a. auch gestandene, sachkundige Juristen) und Umweltverbänden zeugenden Beitrag als denjenigen von herm16 kann ich mir schwerlich vorstellen. Auf Einzelheiten dieses Quatschkbeitrags einzugehen ist vergebliche Mühe, weil jede Behauptung des Beitrag aus der Luft gegriffen oder schlicht Unfug ist.
Das ich nicht lache! Dann berichten Sie doch mal wieviele Prozesse die sachkundigen Juristen angestrengt haben um sie dann zu verlieren. Dazu addieren Sie noch die Zahl der Anzeigen, denen nicht nachgegangen wurde, weil sie offensichtlicher Blödsinn waren.
Diesen Pseudotierschützern sollte dringend die Gemeinnützigkeit aberkannt werden. Aber wie man arbeitet man schon daran.
D

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halbtagsgott 08.06.2017, 19:44
8.

Zitat von nun_gut
Unkenntnis der Arbeit von PeTA (dort arbeiten nicht nur "Junge Damen", sondern u.a. auch gestandene, sachkundige Juristen)
Wer ist denn da Jurist?
Edmund Haferbeck soll gemeint sein?
Der ist von einem Gericht verknackt worden, weil er sich fälschlicherweise als Jurist ausgegeben hat.
Die ca. 40 Mitarbeiter (genaue Zahl wird nicht offen gelegt), die knapp 50% der Spendengelder als Gehalt verzehren, sind zum allergrößten Teil in der Spendenakquise beschäftigt.
Und da geht der Rest der Spendengelder drauf (Akquise & PR).
Töpfe für Tier"schutz"maßnahmen gibt es übrigens keine.
(Quelle: siehe Peta Wirtshaftsberichte auf deren HP)

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erdmann.rs 08.06.2017, 20:01
9. Zoo und freie Wildbahn

Zitat von epigone
Schwer noch erträglich, Debatten in Deutschland! Kaum jemand, der nüchtern und faktenorientiert erst mal die Sachebene klärt, gleich gehts immer aufs Ganze, Gut oder Böse, richtig oder falsch, edelmütig oder verworfen! Wenn wir alle weiter miteinander so inquisitorisch umgehen, dann ists in nicht allzuferner Zukunft gänzlich vorbei mit dem gesellschaftlichen Frieden! So könnte man den Zoos durchaus auch ein veritables Interesse an Tierschutz attestieren, immerhin werden dutzende von extrem gefährdeten Tierarten in Zoos noch bewahrt und immerhin arbeiten Zoos auch z.T. intensiv beim Artenschutz, bei der Nachzucht und Auswilderung mit. Und sie schaffen ein Bewußtsein bei der Bevölkerung für die Existenz und Schutzwürdigkeit vieler Tiere, das in den Ursprungsländern oftmals gar nicht existiert. In der Sache will und kann ich gar nicht urteilen, möchte nur anmerken, dass das Leben in "freier" Wildbahn weiß Gott auch kein Vergnügen ist. Zwar leben Elephanten angeblich in Freiheit länger, angesichts der in den letzten Jahren extrem rasch voranschreitenden Ausrottung des afrikanischen Elephanten durch Wilderer und Landwirtschaft erscheint diese Aussage aber eher unvollständig/falsch zu sein. Gorillas werden frei jedenfals 35 - 40 Jahre alt, in menschlicher Obhut 50 - 55 Jahre. Was für ein Tier dann besser ist, Lebenserwartung oder "Freiheit" (=täglicher Überlebenskampf) mag jeder selbst einschätzen.
@epigone (08.06.17 um 19:12)

Ganz sicher haben Sie in vielerlei Hinsicht Recht.
Viele Wildtiere, ob Fleisch- oder Pflanzenfresser - sind mittlerweile
z.T. leider schon vom Aussterben bedroht.
Einige Tierarten gibt es nur noch im Zoo zu sehen, weil diese bemüht
sind, diese zu erhalten.
Richtig ist auch, dass viele Tiere in Gefangenschaft/im Zoo eine
höhere Lebenserwartung haben als in freier Wildbahn, weil sie da
richtig und regelmäßig ernährt und tierärztlich versorgt werden.
Ein Wolf, der in freier Wildbahn auch schon mal tagelang nichts zum
Fressen bekommt, sich dann aber dermaßen die Wampe vollhaut,
dass er sich kaum noch bewegen kann, lebt sicher nicht gesünder
als ein Haushund, der jeden regelmäßig Tag sein Futter bekommt.
All das hat aber nichts mit der offensichtlichen Tierquälerei im
Zoo Hannover zu tun.

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