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Umstrittener Bischof: Tag der offenen Tür in Limburg
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Zu Besuch beim Bischof: In Limburg öffnet der umstrittene Kirchenfürst Franz-Josef Tebartz-van Elst die Türen zu seinem prächtigen Dienst- und Wohnsitz. Die Schäfchen sollen sich selbst ein Bild vom Heim ihres Hirten machen. Manche sind begeistert, andere erschüttert.

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jüttemann 05.09.2013, 22:58
20. Einspruch!

Zitat von sysop
Die Schäfchen sollen sich selbst ein Bild vom Heim ihres Hirten machen.
Als Katholik bin ich genausowenig ein naives "Schäfchen", wie der Verfasser dieses Artikels ein arbeitgeber- und zeitgeistgehorsamer Schreiberling ist.

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td007 05.09.2013, 23:05
21. Preisnachlass

genau, den sollte man für die unfachmännisch ungleichmässigen Fugen verlangen.
Alles etwas steril, das Hochregallager für Reliquien ähnelt den Bitter-Flaschen bei Vapiano, wäre auch ein passender Hintergrund für eine Bar. Nur der auf schein-alt getrimmte Bischofsstuhl passt nicht so recht. Wirkt solide und nicht übertrieben, aber in 1000 Jahren wird man nichts davon so bewundern wie antike Ruinen.
Man hört ein gewisses Bedauern heraus, dass dem Bischof - offenkundig kein Könner des Selbst-Marketing - nichts Konkretes vorzuwerfen ist. Andere finden seine Rückbesinnung auf Rituale und Pracht gut als Zeichen der Stärke von Kirche und Glauben. Etwas schade, dass man den anti-katholischen Affekt des SPIEGEL herausschmeckt, immerhin die grösste Glaubensgemeinschaft der Welt und eine der ältesten. Die hat sich trotz fehlbarer Mitglieder immer wieder mit Erfolg reorganisiert, sie wird es auch in 2000 Jahren noch geben, und den SPIEGEL … ?

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R.Steffens 05.09.2013, 23:16
22. Fußwäsche

Franziskus wird hoffentlich auch mal solchen Bischöfen ihre Füße waschen. Dann merkt vielleicht auch Herr Tebartz-van Elst, dass seine Residenz mit dem Schweiß seiner Schäfchen errichtet wurde und er mit jedem Schritt ihre Arbeit mit Füßen tritt.

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altmannn 05.09.2013, 23:20
23. Geschmackvoller

Zitat von sysop
Zu Besuch beim Bischof: In Limburg öffnet der umstrittene Kirchenfürst Franz-Josef Tebartz-van Elst die Türen zu seinem prächtigen Dienst- und Wohnsitz. Die Schäfchen sollen sich selbst ein Bild vom Heim ihres Hirten machen. Manche sind begeistert, andere erschüttert.
Bau. Keine Frage. Auch die Renovierung des Fachwerkhauses ist sehr gelungen. Wo ist jetzt das Problem? Die Kosten werden aus der Vereinskasse bezahlt. Und es ist Sache der Mitglieder, darüber zu richten. Wem es nicht gefällt, der kann austreten aus dem Verein.

Schaue ich nach hamburg auf die Elbphilharmonie, kommt mir wirklich das Koxxxx. Hässlicher Bau, Baukosten verzehnfacht und gezahlt wird aus der Steuerkasse. Und das schlimmste, man kann weder mitbestimmen noch austreten.

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h.aloysius 05.09.2013, 23:32
24. Finanzierung?

Mich interessiert,ob Steuergelder in den Prachtbau des Barockfürsten geflossen sind, wenn ja, von wem, Bund, Land, Stadt Limburg?Wer prüft u. kontrolliert?Stimmt es, dass TVE einen Schattenhaushalt von 2 Mio. Euro jährlich ohne Kontrolle verwalten darf?Legionen von Nonnen sticken an den Goldgewändern,das Bischofsauto ist ein Prunkwagen mit eingebautem Stüfchen,damit Eminenz ebenerdig in den Dom schreiten kann.Dann lügt Eminenzchen uns die Hucke voll,was seinen Luxusflug nach Indien angeht.Da schätzt man erst so richtig,dass Napoleon Typen wie ihn vom Vermögen befreit hat!Jedenfalls brauchen wir Berufe wie den,den er ausübt,absolut nicht.Eminenzchen kassiert wie alle anderen Bischöfe Deutschlands ein Staatssekretärsgehalt aus allgemeinen Steuermitteln; das gehört mit Blick auf unser Grundgesetz mal sofort abgeschafft. Trennung von Kirche u. Staat!!TVE hat gezeigt,dass er und seine Kirche sehr lächerlich wirken.

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BettyB. 05.09.2013, 23:34
25. Klar doch...

Und sein Gehalt zahlen (teilweise) deutsche Atheisten... Tolles Ding...

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marypastor 05.09.2013, 23:38
26. Nur kein Neid !

Zitat von sysop
Zu Besuch beim Bischof: In Limburg öffnet der umstrittene Kirchenfürst Franz-Josef Tebartz-van Elst die Türen zu seinem prächtigen Dienst- und Wohnsitz. Die Schäfchen sollen sich selbst ein Bild vom Heim ihres Hirten machen. Manche sind begeistert, andere erschüttert.
Der Mann ist Bischof und lebt standesgemaess. Bischof zu sein bedeutet ja nun nicht, dass man in einem Huehnerstall leben muss. Ausserdem: versuchen Sie doch mal, Bischof zu werden. Verdammt schwer.

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tchantchès 05.09.2013, 23:46
27. Spätrömische Dekadenz

Man möchte platzen,wenn man bedenkt, dass sogar diejenigen unter uns, die schon ewig aus diesem unsäglichen Verein ausgetreten sind, mit ihren Steuern immer noch die Gehälter und den Prunk dieser dekadenten Sekte finanzieren. Höchste Zeit, endlich das Reichskonkordat zu kündigen.

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udo46 05.09.2013, 23:49
28. xxx

Für das einfache Fussvolk gibt`s die Belohnung erst im Jenseits.

Der höhere Klerus baut sich sein Paradies schon im Diesseits, weil er weiss, dass es kein Jenseits gibt.

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leser008 06.09.2013, 00:03
29. Parvenue baut um

Zitat von freesprit
Was sind denn das für Spaltmaße in den Fliesen auf dem Foto?? Wer solche Handwerker beschäftigt, muss sich über nichts mehr wundern.
Genau so sieht das nachher aus, wenn ein Neureicher einem der üblichen Designarchitekten sagt: bau mir den alten Schuppen auf elegant um, und: "Geld spielt keine Rolle".
Alte, stilvolle Bausubstanz wurde offenbar brutal entsorgt, Altes nur als accessoire zum gewünschten parvenuehaften "Zahnarztstil" geduldet.
Ja, ich schäme mich, katholisch zu sein.

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