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Unfall-Urteil: Hohe Haftstraße für Hamburger Todesfahrer
DPA

Vier Menschen starben, als sein Auto an einer Kreuzung in Hamburg-Eppendorf auf den Gehweg raste. Nun hat das Gericht den Fahrer wegen fahrlässiger Tötung verurteilt: Der Mann muss für drei Jahre und sechs Monate in Haft.

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neinnein 05.06.2012, 14:00
1. Falsch!

Sehr geehrter Autor, mit dieser Haftstraße geht der Täter nicht in das Gefängnis. Es handelt sich somit nicht um eine "hohe Haftstraße". Das Urteil ist leider lächerlich!

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mischpot 05.06.2012, 14:00
2. Nicht gerecht

Wieviele Menschen gibt es die am Steuer schon mal einen Black Out hatten und wo gegen gefahren sind diese hätten diesen Unfall genau so erzeugen können. Dann hätte man
mit ärztlichem Attest dem Unfallfahrer den Führerschein entziehen müssen.

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janne2109 05.06.2012, 14:02
3. ...........

ähhh?? Und die Frau die das Busunglück verursacht hat darf den Schein behalten und bekommt Bewährung?

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toliman-x 05.06.2012, 14:09
4. viel zu mildes Urteil...

Zitat von sysop
Vier Menschen starben, als sein Auto an einer Kreuzung in Hamburg-Eppendorf auf den Gehweg raste. Nun hat das Gericht den Fahrer wegen fahrlässiger Tötung verurteilt: Der Mann muss für drei Jahre und sechs Monate in Haft.
Der Angeklagte hätte meiner Meinung nach eine viel höhere Strafe verdient, zudem er auch noch Drogen konsumiert hat. Ich als Angehöriger der verstorbenen Personen hätte mich über dieses milde Urteil fürchterlich geärgert...

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horstma 05.06.2012, 14:10
5. Hohe Haftstrafe?

Diese Haftstrafe kann man nur dann "hoch" nennen, wenn man die manchmal merkwürdige Rechtsprechung mit in diese Bewertung mit einbezieht. Wer mit einer Spielzeugpistole in einer Tankstelle 1000€ erbeutet, wird mindestens genauso lang sitzen - und hier geht es um 4 Menschenleben!

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amy_wong 05.06.2012, 14:11
6. Hohe Haftstrafe?

Zitat von
Unfall-Urteil: Hohe Haftstraße für Hamburger Todesfahrer
Auf fahrlässige Tötung kann man bis zu 5 Jahre bekommen.
Insofern sind 3,5 Jahre keine "hohe" Haftstrafe und angesichts der Umstände ein eher mildes Urteil.

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Quotenfrau4711 05.06.2012, 14:12
7. Da hat er nun ja Zeit zum Nachdenken

über sein unglaublich fahrlässiges Verhalten. Epileptische Anfälle abstreiten und Anti-Epileptika-Medikamente im Blut nachgewiesen, dazu noch Cannabis konsumiert. Und mit welcher Unverfrorenheit er alles abgestritten hat, das kann man ja schon als Realitätsverlust bezeichnen. 4 Menschen tot und der Täter ein unschuldiges Opfer unglücklicher Zufälle ??
Wieso muss er trotz des Urteils nicht in Haft??

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juergw. 05.06.2012, 14:12
8. Pech gehabt...

Zitat von sysop
Vier Menschen starben, als sein Auto an einer Kreuzung in Hamburg-Eppendorf auf den Gehweg raste. Nun hat das Gericht den Fahrer wegen fahrlässiger Tötung verurteilt: Der Mann muss für drei Jahre und sechs Monate in Haft.
in Berlin wäre er freigesprochen worden.Soeben geschehen-eine Raserin hat polnischen Reisebus gerammt,hohe Anzahl an Todesopfern.Keine Anzeichen von Reue,hat die Fahrerlaubnis immer noch !

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Quotenfrau4711 05.06.2012, 14:21
9. Führerscheinentzug ?

Zitat von mischpot
Wieviele Menschen gibt es die am Steuer schon mal einen Black Out hatten und wo gegen gefahren sind diese hätten diesen Unfall genau so erzeugen können. Dann hätte man mit ärztlichem Attest dem Unfallfahrer den Führerschein entziehen müssen.
Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, so einfach ist es nicht, jemandem den Führerschein nach ärztlichem Rat zu entziehen.
Das bedarf immer eines richterlichen Beschlusses und der ist ja nun zum Glück auch ergangen.
Außerdem ist es ein Unterschied, ob jemand einen unverschuldeten Black-Out hat, weshalb auch immer und "wo gegen gefahren" ist oder ob jemand weiß, dass er von Zeit zu Zeit mit einem Anfall rechnen muss, bei dem er nicht mehr "Herr seiner Sinne" ist und in diesem Zustand 4 Menschen tötet. Auch unter Drogeneinfluss ein Auto zu lenken ist für sich allein schon grob fahrlässig. Wie kann man so jemanden noch verteidigen ??

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