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Unglücks-AKW: Riesiges Stahlfloß soll radioaktives Wasser aufnehmen

Wohin mit dem radioaktiven Wasser, das*im havarierten AKW Fukushima aus den Reaktoren gepumpt wird oder ins Meer läuft? Bisher fehlten den Einsatzkräften genügend Tanks. Nun soll ein gigantisches Stahlfloß das Problem lösen.

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sagmalwasdazu 02.04.2011, 13:40
100. Ach ja ! Vielgepriesenes Thema

Verdünnung ! Sowie es Zugvögel gibt , die alljährich etliche 1.000ende von Kilometern ihren Aufenthalsort wechseln , gibt es derer auch Wanderfische .
Lachse ... Aale... Sardinen... heringe ..usw.
der Großraum japan als Fanggebiet zu sperren , nutzt DA mal wenig ! selbst wenn die Strahlung dort bleibt , die Fische halten sich nicht an das " Einreiseverbot "! Haben ja auch keinen zertifizierten " Strahlenpass " - Zynik aus !

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Silverhair 02.04.2011, 13:42
101. Aktionismus

Zitat von bb7
Ich rechne und komme darauf, dass das Floß für etwa einen Monat reicht (bei 400l/min). Warum ist das ein Ablenkungsmanöver? Wenn es mehrere von den Flößen gibt, reicht das für mehrere Monate. Wahrscheinlich sind Sie ein Anhänger der Ideologie, dass keine Maßnahme in Fukushima nützen kann. Aus Prinzip nicht. Nein. Auf gar keinen Fall. Die Katastrophe ist eingetreten. Nichts nützt. Niemals. Alles Augenwischerei.
Wer Aktivismus über alles schätzt, für den ist das durchaus eine "vordergründige Lösung".

Nur wird in Fakt das Floss erstmal trotz richtiger Rechnung weniger "fassen" hier ist erstmal das "Gewicht" dieses Stahlkolosses und das Archimedische Prinzip zu berücksichtigen!
Fraglich auch, wie lange braucht das teil um zu sinken - es ist schlicht nicht für eine solche Aufgabe gebaut, und eine Flüssigkeit die in einem solchen gigantischen Kanister hin und her schwappt (Bewegung des Meeres) dürfte das Wasser schnell auf eine Seite verlagern und dann steht dieser Kanister hochkant!

Und Monate - wir vergessen hier das Wetter, die ja nie ganz aufhörenden Erdbeben und kleinen und grossen Unwetter auf See!
Das natürlich die radioaktive Strahlung das Meerwasser natürlich auch durch die Stahlwände bestrahlt, und hier durch gerade die Grosse Fläche 136*46 m eine kontamienierung des Meerwassers weiter erfolgt ist da auch noch zu bedenken!

Auf jedenfall wird sich unsere Nahrungskette die im Meer anfängt wohl nicht so wirklich darüber freuen - egal wie lange dieses kontamierte Wasser dort rumschwappt!

Es ist schlicht keine wirkliche Lösung - wir verbringen hier das radioaktiv verseuchte Wasser nur gerade dort hin wo unsere Nahrung herkommt - nach dem Motto - "Aus den Augen aus dem Sinn" - als wenn es auf dem Meer plötzlich unschädlich wäre!

Die richtige Anwort ist "Extration" alles radioaktiven Substanzen aus dem Meerwasser, ebenso natürlich aus allen "Leichen" und sonstigen kontamierten Stoffen - egal was in der Umwelt verbleibt davon - egal wo - es wird nachhaltig in und für Jahrzehnte in der Nahrungskette von allen Menschen letztlich landen!

Radioaktive Partikel oder Wasser sind schlichtweg nichts was in der Umwelt verbleiben darf - und ein Endlager für Wasser auf dem Meer? eher eine kindliche Vorstellung für die nächsten 60 Jahre für Cäsium, für die Plutonium Partikel für 50.000 Jahre?

Und das alles kann beim nächsten grösseren Wetterumschwung auf dem Meer, bei einem ansonsten Harmlosen Taifun ganz schnell nicht nur sinken sondern Undicht werden ...

Es ist schlichtweg eher pure Verzweiflung weil man weder angemessene Strategien dafür hat , noch die gigantischen Kosten einer "Reinigung" der Umwelt stemmen kann oder will!

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Medienkritiker 02.04.2011, 13:42
102. ...

Zitat von Inuk
Soll denn das mit atomverseuchtem Wasser gefüllte 18.000t-Stahlfloß für immer und ewig im Pazifik herumtümpeln? Wo kommt denn das radioaktive Wasser hin? Wird es an Perrier geliefert und als Szenengetränk der Schickeria ausgeschenkt?
Hallo,

Nein, Perrier braucht das Zeug auch nicht. Ich vermute mal, dass das Floss weit vor der Küste geleert wird. So nach dem Motto, aus den Augen - aus dem Sinn...

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Joachim Baum 02.04.2011, 13:44
103. ...

Zitat von Inuk
Soll denn das mit atomverseuchtem Wasser gefüllte 18.000t-Stahlfloß für immer und ewig im Pazifik herumtümpeln?
Ein Stoff für neue Mythen? Gar für eine neue Oper? "Der fliegende Japaner"?

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ichse-michse 02.04.2011, 13:45
104. Na ja...

Zitat von qoderrat
Sieht so aus also ob einige Foristen hier die Lage besser einschätzen können wie die Techniker vor Ort. Immerhin, Gefahr ist jetzt erkannt und es gibt sogar einen Plan gegen die nächste Wasserstoffexplosion:
In die kaputten Gebäude kann eingeleitet werden, was möglich ist. Sicher ist ebenso, dass es wieder rauskommt. Aber vlt. wird diese Idee auch erst realisiert, wenn die Planen das ganze Gelände luft - oder stickstoffdicht bedecken?

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Silverhair 02.04.2011, 13:48
105. Auf dem Meer passiert bei Tsunamis nix

Zitat von sagmalwasdazu
ist : das diese Pontons den Tsunamie überstanden haben . Und TEPCO-Experten mal einen "Geistesblitz" hatten , oder war es am Ende doch ein Dockarbeiter ?
Primär haben Schiffe (oder Pontons) auf dem Meer recht wenig Probleme mit Tsunamis. Diese bilden auf dem Meer grad mal Wellen die von cm bis einen Meter reichen - das Schiff schwimmt schlichtweg ein wenig nach oben und wieder nach unten!

Erst wenn der Tsunami auf Land trifft und damit in die ansteigenden Küstengewässer baut sich die 10 .. N meter Hohe Wand auf , und die bis dann noch grossteils in vertikaler Richtung verteilte kraft verwandelt sich in die horizontale - alles mitreissende Welle auf Land!

Merksatz für Schiffer - bei Tsunamiwarnung schnellstens weg vom Land und hinaus aufs Meer einfach .. da passiert nix!

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Silverhair 02.04.2011, 13:50
106. An Politik und Wirtschaftsbosse liefern

Zitat von Inuk
Soll denn das mit atomverseuchtem Wasser gefüllte 18.000t-Stahlfloß für immer und ewig im Pazifik herumtümpeln? Wo kommt denn das radioaktive Wasser hin? Wird es an Perrier geliefert und als Szenengetränk der Schickeria ausgeschenkt?
Ich würde es als Pflichgetränk für alle Politiker und Wirtschaftsbosse verpflichtend machen! Da merken die dann wie "ungefährlich" ihre Büchse der Pandorra ist zumindest als erste!

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dabbeljou 02.04.2011, 13:54
107. .

Zitat von Joachim Baum
Zumindest eine eine preiswerte Anreicherungsalternative zu den sündhaft teuren Zentrifugen ... :-)
Bringt die Zauberlehrlinge von Fukushima mal nicht auf neue Ideen!

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Medienkritiker 02.04.2011, 13:55
108. tägliche Dosis...

Zitat von Fusionskraft
Eine homöopathische Dose Strahlung kann doch sicherlich nicht Schaden! Also, wie stark müssen wir sie "verdünnen", um gegen die nächste Strahlenkatastrophe immun zu sein?
Ihre "homöopathische Dosis" nehmen Sie ohnehin schon zu sich. Mit jedem Schluck aus der Flasche, mit jedem Kaffee oder Tee...

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Medienkritiker 02.04.2011, 14:00
109. Verdünnung?

Zitat von sagmalwasdazu
na dann stellen Sie doch Ihren Gartenteich , oder alternativ , falls nicht vorhanden , Ihren Keller zur Verfügung .
Giessen Sie mal das Kochwasser ihrer Kartoffeln in den Gartenteich. Dann haben Sie die Strahlungswerte bereits bei weitem überschritten, welche nach der Ausdünnung im Pazifik messbar ist...

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