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Unwetter über Nordrhein-Westfalen: Land unter in Münster
DPA

Heftige Gewitter sind über Nordrhein-Westfalen hinweg gezogen. Diesmal war es vor allem heftiger Regen, der zahlreiche Schäden verursachte. Besonders betroffen war die Region Münster.

regelaltersrentner 28.07.2014, 22:36
1.

Zitat von sysop
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) schätzte am Abend nach der Auswertung von Radarbildern die Regenmengen in Greven und Ahaus auf mindestens 60 Liter pro Quadratmeter für einen Zeitraum von sechs Stunden. An einer Stelle seien nördlich von Münster zwischen 16 und 17 Uhr mehr als 40 Liter Regen gefallen, sagte ein Sprecher in Offenbach
40 Liter in der Stunde, ist ein starker Regen, wir in unserem Ort in Mittelbaden hatten vor 14 Tagen bis zu 150 Liter in einer Stunde.

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bersko 28.07.2014, 23:11
2. Ein Tag am Meer

Heftig! Ich war heute in Holland am Meer, komme nach Hause und lese ,das hier im Pott und im Mland der Untergang tobte.

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Paul Panda 29.07.2014, 10:23
3. Bedrohlich

Zitat von sysop
Heftige Gewitter sind über Nordrhein-Westfalen hinweg gezogen...
Ich habe den Eindruck, dass wir in diesem Sommer ganz besonders schlimm von Unwettern "gebeutelt" werden. Innerhalb der letzten zwei Monate war mein Keller trotz diverser Sicherheitsvorkehrungen schon zwei mal geflutet, weil das Wasser aus der überfüllten Kanalisation in die Kellergullys der Wohnhäuser zurückfloss. Der Regen war zeitweise so stark, dass er sogar durch normalerweise dichte Fensterritzen eindrang. Im Garten bildete sich ein Teich, dessen Ufer sich dem Haus bedrohlich näherte, weil die Böden mit Feuchtigkeit gesättigt sind, und aus der Dachrinne ergoss sich zeitweise ein breiter Wasserfall, weil das Fallrohr die Regenmengen nicht mehr verkraften konnte. Es ist sehr lange her, seit ich dies zum letzten Mal erlebt habe. Solche Ereignisse machen mir langsam Angst, weil ich mich machtlos und ausgeliefert fühle - auch wenn bisher zum Glück bei mir noch kein großer Schaden entstand. Man fragt sich, wie es weitergehen wird und ob es wirklich am Klimawandel liegt, oder nur Zufall ist.

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thrlll 29.07.2014, 14:02
4.

Zitat von regelaltersrentner
40 Liter in der Stunde, ist ein starker Regen, wir in unserem Ort in Mittelbaden hatten vor 14 Tagen bis zu 150 Liter in einer Stunde.
40 Liter stimmt auch nicht, laut dpa/DWD sind es 150 Liter pro Quadratmeter gewesen.

Am Ende ist das aber ziemlich wurscht, denn abgesoffen ist abgesoffen. Es sah und sieht unglaublich hier aus.

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mwroer 30.07.2014, 08:53
5.

Zitat von Paul Panda
Man fragt sich, wie es weitergehen wird und ob es wirklich am Klimawandel liegt, oder nur Zufall ist.
Das kann ich Ihnen relativ leicht erklären. Es fällt im Moment etwas mehr Regen als durchschnittlich (gemessen auf die letzten 100 Jahre) um diese Zeit. Da hat sich wirklich nicht viel verändert.

Was sich verändert ist die Umgebung. Immer mehr Grünflächen, gerade in Vorgärten, werden zugepflastert. Immer weniger Fläche eignet sich damit zum versickern von Wasser - ergo fließt alles in die Kanalisation bzw. versucht erstmal dahin zu kommen. Parallel liegen schon die ersten Blätter auf den Straßen - meistens elegant mit dem Blattsauger dahin geputstet damit der eigene Vorgarten ordentlich aussieht und die verstopfen die Ablaufmöglichkeiten.
Ergebnis - unzureichender Abfluß und das Wasser steigt. Die wenigen Sickerflächen die es gibt sind natürlich irgendwann mal gesättigt.
Dann bilden sich irgendwann auch die zitierten Teiche :)
Verstopfte Fallrohre und Regenrinnen tun ihr übriges. So kommt eins zum anderen und wenn ihr Kellereingang dann noch ein bisschen flacher liegt als gut wäre, haben Sie eine Überschwemmung.

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regelaltersrentner 30.07.2014, 09:59
6.

Zitat von Paul Panda
Man fragt sich, wie es weitergehen wird und ob es wirklich am Klimawandel liegt, oder nur Zufall ist.
Starkniederschläge gab es immer wieder, soweit ich mich erinnern kann, der jetzige Vorteil als Anlieger eines Baches ist der, dass die Topografie keine größere Bebauung und damit verbundene Versiegelung zulässt.

Die Probleme sind meisten Hausgemacht, man Versiegelt den Boden und die Ableitungssystemen für das Oberflächenwasser sind gleichgeblieben.

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