Forum: Panorama
Urteil in Mannheim: Im Zweifel für Kachelmann

Frenetischer Jubel im Landgericht Mannheim: Jörg Kachelmann ist vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Doch seine Ex-Freundin, die ihn angezeigt hatte, weinte. Restzweifel bleiben - auf beiden Seiten.

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braintainment 31.05.2011, 14:46
1. Dr.

Zitat von sysop
Frenetischer Jubel im Landgericht Mannheim: Jörg Kachelmann ist vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Doch seine Ex-Freundin, die ihn angezeigt hatte, weinte. Restzweifel bleiben - auf beiden Seiten.
Ach, die verkauft bald die Rechte an ihren Memoiren, dann lacht sie auch ganz schnell wieder!

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Boesor 31.05.2011, 14:58
2. -

"Bedenken Sie, dass Herr Kachelmann möglicherweise die Tat nicht begangen hat und deshalb zu Unrecht als Rechtsbrecher vor Gericht stand. Bedenken Sie aber auch umgekehrt, dass die Nebenklägerin möglicherweise Opfer einer schweren Straftat war."

jede Wette, der überwiegende Teil nicht nur dieses Forums wird dies nicht beherzigen.
Schließlich muss man immer eine meinung haben, auch wenn man sich, wie in diesem Fall, eigentlich gar keine bilden kann.

Aber es wird sich sicher zeigen, dass man sich nicht damit zufrieden geben wird die Wahrheit nicht zu kennen.

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readme74 31.05.2011, 15:00
3. soso, sie weinte...

Zitat von SPIEGEL Online
Doch seine Ex-Freundin, die ihn angezeigt hatte, weinte
Ach bitte... was soll das beweisen. Bei allem Respekt vor Vergewaltigungsopfern (und ich bin mir sicher daß sie keins ist sondern das ganze nur erfunden hat), aber weinen kann man besonders als Frau auch sehr medienwirksam und mit Absicht wenn man sonst nichts mehr vorzuweisen hat. Das gibt vielleicht ein schönes Foto in der BILD-Zeitung neben einer neuen giftspeienden Alice Schwarzer-Kolumne, aber es verstärkt nur den schalen Nachgeschmack der nach dieser ganzen Justiz-Posse übrigbleibt.

Kachelmanns Ex-Freundin und besonders Alice Schwarzers begleitende "Berichterstattung" haben den Opferrechten in diesem Land wahrscheinlich unwiederbringlich Schaden zugefügt. Die Tatsache daß man sich ab jetzt vielleicht generell fragen muß ob an Vergewaltigungsvorwürfen etwas dran ist die jemand erhebt ist nicht dem heutigen Freispruch geschuldet. Sondern sie ist m.E. das Ergebnis eines teuflischen Racheplans einer Ex-Geliebten auf der einen Seite, und einer auf den Zug aufgesprungenen Altfeministin andererseits die dies als Chance gesehen hat, wieder einmal mehr ihre in den frühen 70ern steckengebliebene radikale Propaganda zu verbreiten.

Am Ende konnte und kann dabei niemand gewinnen. Nicht Kachelmanns Ex, nicht Alice Schwarzer, und schon garnicht die Opferrechte-Bewegung und tatsächlich vergewaltigte Frauen. Und Kachelmanns Ruf ist auch für alle Zeiten ruiniert nach so einem Freispruch zweiter Klasse.

Ein riesiger Scherbenhaufen, und alles nur weil eine Partnerin nicht wie ein zivilisierter erwachsener Mensch damit umgehen konnte daß ihr Freund sie betrogen hat.

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Spiegel-ohne-Leine 31.05.2011, 15:05
4. .

Ich habe dieser Frau nie geglaubt.

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karmamarga 31.05.2011, 15:05
5. Das wäre unzweifelhaft in Ordnung

Zitat von Boesor
"Bedenken Sie, dass Herr Kachelmann möglicherweise die Tat nicht begangen hat und deshalb zu Unrecht als Rechtsbrecher vor Gericht stand. Bedenken Sie aber auch umgekehrt, dass die Nebenklägerin möglicherweise Opfer einer schweren Straftat war." jede Wette, der überwiegende Teil nicht nur dieses Forums wird dies nicht beherzigen. ....
wenn sich das Gericht auf diesen Satz beschränkt hätten. Haben sie aber nicht. Sie retten die Herren nicht. Ich hätte sie alle gerne weg, die da beteiligt waren. Wissen Sie warum?
Es stinkt bestialisch nach Wiederholungstäterschaft in Selbstgerechtigkeit. Dewegen.

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fort_knox 31.05.2011, 15:06
6. Einem Richter

der zunächst ohne jeden erkennbaren Tatbezug Freundinnen des Angeklagten unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu ihrem Intimleben befragt, um sich dann erst Monate später in der Beweisaufnahme scheinbar Nebensächlichem wie dem Tatwerkzeug zuzuwenden, steht es schlicht nicht an, hier andere zu kritisieren.
Sein Versuch, der Zeugin trotz nachweislich falscher Angaben auch zum Tatgeschehen in der Urteilsbegründung noch Glaubwürdigkeit zuzusprechen,ist deplatziert. Da es bei einem Freispruch für den Angeklagten kein Rechtsmittel gegen ehrenrührige Formulierungen in der Urteilsbegründung gibt, zieht sich das Gericht hier erkennbar auf die richterliche Narrenfreiheit zurück. Wenn jedoch ein freisprechendes Urteil ergangen ist, steht es nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte keinem Gericht mehr an, Verdachtsmomente weiter nach Belieben in den Raum zu stellen.

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wika 31.05.2011, 15:06
7. Und der Dreck bleibt trotzdem kleben…

… wenn man sich mal so umtut, dann gibt es nicht wenige die ihn trotz Freispruch zweiter Klasse immer noch für das ansehen, für das er vor Gericht stand. Der mediale Rummel wird ihm da ewig hinterherhängen. Und so wird dann aus dem einstmals eher unscheinbaren Wetterfrosch Deutschlands berühmtester F…Frosch … Link. Wem hat dieser Prozess jetzt eigentlich genutzt? Kachelmann jedenfalls wird dieser Makel auf Schritt und Tritt nachhängen, auch wenn er es augenscheinlich und tatsächlich nicht schuldig ist. Irgendwie bedenklich das Ganze.

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Svenner80 31.05.2011, 15:07
8. Ein gutes Urteil

Zitat von readme74
Bei allem Respekt vor Vergewaltigungsopfern (und ich bin mir sicher daß sie keins ist sondern das ganze nur erfunden hat) ...
Es ist mir völlig schleierhaft, wie sich Außenstehende wie Du und ich bei diesem Prozeß über irgend etwas sicher sein können.

Woher nehmen Sie nur Ihre Überzeugung? Das Gericht hat es klipp und klar gesagt: Nichts ist klar, beide Seiten können Recht haben, im Zweifel für den Angeklagten. Und darüber hinaus: Die Öffentlichkeit hat nicht mal alles gehört, was es zur Sache zu sagen gab (obwohl ich denke, dass es nicht wesentliches gewesen sein kann, welches die Sache zugunsten der einen oder anderen Seite entschieden hätte).

Es ist ein gutes Urteil mit einer guten Begründung gefällt worden.

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mbschmid 31.05.2011, 15:08
9. Erschütternd

Zu feiern gibt es heute wirklich nichts. Aus der Strecke blieb die Wahrheit, wie in jedem guten Krieg.

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