Forum: Panorama
Urteil nach Bluttat von Chemnitz: Als einmal der Rechtsstaat zusammenbrach
Hendrik Schmidt / DPA

Das Landgericht Chemnitz ist zu einem Urteil im Prozess um den gewaltsamen Tod eines Deutsch-Kubaners gelangt. Am Sonntag wird in Brandenburg und Sachsen gewählt. Alle fürchten sich sehr. Was tun?

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ray05 31.08.2019, 20:54
420.

Zitat von Thomas Fischer (SPON-Kolumnist)
Die meisten Menschen schaffen noch nichtmal, eine Verschwörung zu ZWEIT gebacken zu kriegen und auf Dauer geheim zu halten.
Gibt Ausnahmen. :)

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roadcrew 31.08.2019, 20:54
421. Möge Ihre Weisheit auf uns hernieder tropfen, Meister Fischer

Ja. Wegen Ihrer sichtbar überquellenden Intelligenz folge ich Ihnen ja, Herr Fischer. Ich hoffe, das was abtropft auf meinen schmalen Geist.

Sie können mir bestimmt ganz schlau erklären, warum der Osten derartig AFD- und auch Linken-lastig ist. Meiner Einfalt nach liegt das daran, dass die Umbrüche im Osten für die dortige politische Mehrheit offenbar sehr schwierig waren und es den Menschen an Sicherheit mangelt (die sie vorher auch nicht hatten). Ich verweise auf den heutigen Spon-Bericht "Ex-DDR-Bürgerrechtler im Sachsen-Wahlkampf: 'Die westliche Gesellschaft bietet weder Sinn noch Sicherheit'". Noch so ein kleiner Menschen mit nach Ihrer Diagnostik schwacher Intelligenz...

Ihre Mitwirken im Wegbruch Ost nehme ich unter Verweis aufs Beamtenrecht zur Kenntnis. Sie waren Westbeamter im Osten, mit sicherem Sold und womöglich Ostzulage. Welchen ganz persönlichen Niedergang, welche Verluste haben Sie denn noch mal gleich mitmachen müssen? Wo sind Sie in umfassende und unwägbare Lebensunsicherheiten eingetreten?!

Wissen Sie was Jobverlust mit 50 ist? Schon mal erlebt? Im Osten waren das regelmäßige Schockerlebnisse.

Ich traue mir als "bis zur Halskrause in Privilegien, Glück und Vorteilen" steckend (so Ihre treffende Kenntnis meiner Person) kein Urteil über die Ossis und deren Empfinden zu. Das gilt selbst für die mir fernen AFD- und Pegida-Ossis. Ich lasse halt erst mal gelten, was die Betroffenen sagen. Denn ich, als einer der das Maul hier gewohnheitsmäßig schnell aufreißt, kann mir gar nicht vorstellen, wie das ist, jahrzehntelang als Duckmäuser leben zu müssen.

Ihre niederträchtige Verächtlichmachung von Ossi-Bemühungen, etwa Unternehmensgründungen mit Übernahme von sozialer Verantwortung samt Zusammenbruch wegen asozialer Zahlungsunwilligkeit eines Wessis nehme ich zur Kenntnis. Nee, die bucklige Verwandtschaft wartet nicht auf eine VEB-Küche. Sie hätte erwartet, dass gute Arbeit bezahlt wird.
Aber haha, Scherz, das ist ja hier nu der Wilde Westen.

Auf so was wie gute Bezahlung dürfen nur Beamte wie sie als Richter fest vertrauen.

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422. zu 415 (iris.b.)

Zitat von iris b.
Was ich vorhin vergessen habe: Das Thema "Überschriften" "Nach der Bluttat von Chemnitz: Als einmal der Rechtsstaat zusammenbrach" Vielleicht fragt sich der eine oder andere zunächst, wie man das Wörtchen "einmal" zu deuten hat. Ein letztes Mal? Einmal mehr? Auf einmal? Einst? Beiseite damit. Wer denkt bei der Überschrift nicht unwillkürlich, der Autor würde im folgenden Text diese Behauptung, dass der Rechtsstaat einmal zusammenbrach, argumentativ belegen, oder nicht? Aber nein, der Autor sagt etwas zu: Das Urteil von Chemnitz - Journalisten befürchten den Zusammenbruch des Rechsstaats Unterzeile: Zweifel sind angebracht (Seriöse Variante) Alternative Variante: Wie "Qualitätsjournalisten" einmal mehr die Intelligenz des Lesers beleidigen. Das wäre doch der Renner gewesen.
Das ist jetzt aber nicht Ihr Ernst, oder?

Ich war bisher der Ansicht, Sie seien irgendeine leicht beleidigte, aber mitdenkende freie Journalistin, die halt mal sagen will, dass die Journalisten auch nur Menschen sind, worauf hier ja nienmand kommen würde, wenn es ihm nicht erklärt würde...

Aber dieser Unsinn lässt mich zweifeln. Die Formulierung eines Titels mit "Wie einmal ... " ist, verehrte Deutschlehrerin, eine mit dem Klischee eines kindlich-niedlichen Märchens spielende EInleitung zu einem Pseudo-Titel. "Wie das Rosa Schweinchen einmal seinen Hut vergaß", heißen solche Geschichten im Original.

Wenn man dieses Infantisierende Einleitungs-Fragment nun in starken Kontrast mit einem absolut un-kindlichen, ja schockienenden Ereignis setzt, das "einmal" (also en passant, neben vielem anderen) geschah, entsteht eine so genannte Spannung. In diesem Fall eine, wie wir im Feuilleton zu sagen pflegen, "doppelt gebrochene": Denn wir, der Autor, MEINEN ja erstens gar nicht, dass der Rechststaat zusammenbrach, bezweifeln (!) also das große Unheil. Andererseits wollen wir zweitens kritisieren, dass ANDERE das Unheil leibhaftig gesehen zu haben behaupten. Und schließlich wollen wir drittens - vor allem! - sagen, dass, WÄRE das, was diese anderen sagen, WAHR, sie sich eigentlich ganz anders VERHALTEN müssten, als sie es tun. Sie kehren nämlich, nachem sie dem Tod, dem Monster, dem Drachen und der Bestie ins Auge geschaut und uns davon in größter Aufregung berichtet haben, unversehens zum rosa Schweinchen zurück und vollenden den Titel mit .-.".. "kaufte sich Prinzessin Meghan einen schönen neuen Hut".

Das alles erzähle ich Ihnen, weil ich Ihre Frage etwas unterkomplex fand, um es einmal so zu sagen.

Und ich sage es, obwohl die Überschrift gar nicht von mir, sondern von der SPON-Redaktion (CvD?) ist. Meine war nicht so gut. Deshalb war ich, was nicht immer so sein muss, sehr zufrieden, als ich sie überraschenderweise über der veröffentlichten Kolumne sah. So kann's gehen.

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roadcrew 31.08.2019, 21:08
423. Möge Ihre Weisheit auf uns hernieder tropfen, Meister Fischer

Ja. Wegen Ihrer sichtbar überquellenden Intelligenz folge ich Ihnen ja, Herr Fischer. Ich hoffe, das was abtropft auf meinen schmalen Geist.

Sie können mir bestimmt ganz schlau erklären, warum der Osten derartig AFD- und auch Linken-lastig ist. Meiner Einfalt nach liegt das daran, dass die Umbrüche im Osten für die dortige politische Mehrheit offenbar sehr schwierig waren und es den Menschen an Sicherheit mangelt (die sie vorher auch nicht hatten). Ich verweise auf den heutigen Spon-Bericht "Ex-DDR-Bürgerrechtler im Sachsen-Wahlkampf: 'Die westliche Gesellschaft bietet weder Sinn noch Sicherheit'". Noch so ein kleiner Menschen mit nach Ihrer Diagnostik schwacher Intelligenz...

Ihre Mitwirken im Wegbruch Ost nehme ich unter Verweis aufs Beamtenrecht zur Kenntnis. Sie waren Westbeamter im Osten, mit sicherem Sold und womöglich Ostzulage. Welchen ganz persönlichen Niedergang, welche Verluste haben Sie denn noch mal gleich mitmachen müssen? Wo sind Sie in umfassende und unwägbare Lebensunsicherheiten eingetreten?!

Wissen Sie was Jobverlust mit 50 ist? Schon mal erlebt? Im Osten waren das regelmäßige Schockerlebnisse.

Ich traue mir als "bis zur Halskrause in Privilegien, Glück und Vorteilen" steckend (so Ihre treffende Kenntnis meiner Person) kein Urteil über die Ossis und deren Empfinden zu. Das gilt selbst für die mir fernen AFD- und Pegida-Ossis. Ich lasse halt erst mal gelten, was die Betroffenen sagen. Denn ich, als einer der das Maul hier gewohnheitsmäßig schnell aufreißt, kann mir gar nicht vorstellen, wie das ist, jahrzehntelang als Duckmäuser leben zu müssen.

Ihre Verächtlichmachung von Ossi-Bemühungen, etwa Unternehmensgründungen mit Übernahme von sozialer Verantwortung samt Zusammenbruch wegen asozialer Zahlungsunwilligkeit eines Wessis nehme ich zur Kenntnis. Nee, die bucklige Verwandtschaft wartet nicht auf eine VEB-Küche. Sie hätte erwartet, dass gute Arbeit bezahlt wird.
Aber haha, Scherz, das ist ja hier nu der Wilde Westen.

Auf so was wie gute Bezahlung dürfen nur Beamte wie sie als Richter fest vertrauen.

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424. zu 421 (roadcrew)

Zitat von roadcrew
Ja. Wegen Ihrer sichtbar überquellenden Intelligenz folge ich Ihnen ja, Herr Fischer. Ich hoffe, das was abtropft auf meinen schmalen Geist. Sie können mir bestimmt ganz schlau erklären, warum der Osten derartig AFD- und auch Linken-lastig ist. Meiner Einfalt nach liegt das daran, dass die Umbrüche im Osten für die dortige politische Mehrheit offenbar sehr schwierig waren und es den Menschen an Sicherheit mangelt (die sie vorher auch nicht hatten). Ich verweise auf den heutigen Spon-Bericht "Ex-DDR-Bürgerrechtler im Sachsen-Wahlkampf: 'Die westliche Gesellschaft bietet weder Sinn noch Sicherheit'". Noch so ein kleiner Menschen mit nach Ihrer Diagnostik schwacher Intelligenz... Ihre Mitwirken im Wegbruch Ost nehme ich unter Verweis aufs Beamtenrecht zur Kenntnis. Sie waren Westbeamter im Osten, mit sicherem Sold und womöglich Ostzulage. Welchen ganz persönlichen Niedergang, welche Verluste haben Sie denn noch mal gleich mitmachen müssen? Wo sind Sie in umfassende und unwägbare Lebensunsicherheiten eingetreten?! Wissen Sie was Jobverlust mit 50 ist? Schon mal erlebt? Im Osten waren das regelmäßige Schockerlebnisse. Ich traue mir als "bis zur Halskrause in Privilegien, Glück und Vorteilen" steckend (so Ihre treffende Kenntnis meiner Person) kein Urteil über die Ossis und deren Empfinden zu. Das gilt selbst für die mir fernen AFD- und Pegida-Ossis. Ich lasse halt erst mal gelten, was die Betroffenen sagen. Denn ich, als einer der das Maul hier gewohnheitsmäßig schnell aufreißt, kann mir gar nicht vorstellen, wie das ist, jahrzehntelang als Duckmäuser leben zu müssen. Ihre niederträchtige Verächtlichmachung von Ossi-Bemühungen, etwa Unternehmensgründungen mit Übernahme von sozialer Verantwortung samt Zusammenbruch wegen asozialer Zahlungsunwilligkeit eines Wessis nehme ich zur Kenntnis. Nee, die bucklige Verwandtschaft wartet nicht auf eine VEB-Küche. Sie hätte erwartet, dass gute Arbeit bezahlt wird. Aber haha, Scherz, das ist ja hier nu der Wilde Westen. Auf so was wie gute Bezahlung dürfen nur Beamte wie sie als Richter fest vertrauen.
Ja, gut. ok.
Sie werden's ja wissen.

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Patrik74 31.08.2019, 21:37
425. @391 Zusammenhang

Was hat die Zeichenzahl von Twitter mit Verschwörungstheorien zu tun? Wenn es sie für eine Verschwörungstheorie halten, das sogar Richter Menschen (und keine heiligen) sind, die über ihre Profession hinaus in soziale Systeme eingebunden sind, deren Vorgaben Einfluss auf ihr Handeln haben können, bitte - ich nenne es Realismus.

Außerdem habe ich nicht angeregt, dass Fischer kürzer schreiben soll, sondern gezielter. Offensichtlich ist sein Anliegen bei vielen nicht angekommen, und das dürfte nicht in erster Linie an der Dummheit der Leserschaft liegen.

Eigentlich wollte er darauf hinaus, dass sich die Leitmedien verkneifen sollten, aus Sensationsgier gleich den Untergang des Rechtsstaates zu postulieren, wenn sie eigentlich nur mit dem Ergebnis eines einzelnen Prozesses unzufrieden sind. In einem Satz zusammengefasst.

Hingegen führen seine Ausschweifungen eher dazu, dass die Leserschaft (außer die ganz schlauen, selbstredend) versteht (oder-Verknüpfung):

A) Das Urteil war richtig
B) Die Richterin, weiß was sie tut
C) Zweifel am Urteil verbieten sich
D) Journalisten sind generell unfähig das zu beurteilen
D2) Der gemeine Bürger ohnehin
E) Wer die Urteilsbegründung nicht in Gänze gelesen hat, sollte das Urteil nicht kommentieren (Interessanterweise darf man davon ausgehen, dass auch der Kolumnist dieses nicht getan hat)

Da Herr Fischer das Forum im Gegensatz zu den meisten Kolumnisten löblicherweise Bidirektional nutzt, wird man als Leser wohl Feedback geben dürfen; ob dieses zur Kenntnis genommen wird oder nicht, bleibt dem Künstler überlassen.

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roadcrew 31.08.2019, 21:46
426. Ich glaube, das Gerichte genauso pfuschen wie Klempner.

Zitat von Thomas Fischer (SPON-Kolumnist)
Oder meinen Sie im Ernst, dass das LG Chemnitz bei der Urteilsverkündung mitgeteilt hat, es habe überhaupt keine Gründe? Es glaube dem Zeugen halt mal einfach so, weil es wolle und weil ihm die Beweisergebnisse egal seien? Die meisten Menschen schaffen noch nichtmal, eine Verschwörung zu ZWEIT gebacken zu kriegen und auf Dauer geheim zu halten. Meinen Sie ernsthaft, 5 zufällig zusammengewürfelte Richter in Chemnitz kriegen das mal so hin, und machen was was sie gegenseitig ein Leben lang eropressbar machen würde, einfach mal so, zur Freude der Bürgermeisterin?
Ach, warum so hoch hängen? Ich urteile da nicht drüber. Als ehemaliger kleiner ehrenamtlicher Richter (nicht Strafrecht) weiß ich, dass die Einzelmeinungen des Spruchkörpers geheim sind. Selbst bei abweichender Meinung unterzeichnen alle Richter das Mehrheitsurteil.

Und natürlich können Spruchkörper haarsträubende Urteile fällen. Ich verweise auf den Fall Görgulu, der beim OLG Naumburg (6.10.2008 - Az. 1 Wf 504/07), anhängig war, wo die sofortige Beschwerde der Generalstaatsanwaltschaft Naumburg gegen die Nichtzulassung zur Hauptverhandlung gegen drei Richter wegen Rechtsbeugung abgelehnt wurde: Der Tenor der Ablehnung "Sollen Richter eines Kollegialgerichts wegen Rechtsbeugung verurteilt werden, ist für jedes einzelne Mitglied des Spruchkörpers der Nachweis erforderlich, dass er für die Entscheidung gestimmt hat. Dieser Nachweis lasse sich jedoch mit den in Betracht kommenden Beweismittel in der Hauptverhandlung nicht führen" (Heintschel-Heinegg).
Also hätte es für nen Prozess wegen Rechtsbeugung gereicht, aber dann doch nicht, wegen der Unmöglichkeit, dies den einzelnen Richtern persönlich nachzuweisen.
Fehlurteile von Kollegialgerichten wie das obige entstehen ja nicht wegen abgrundtiefer Böswilligkeit. Viel eher erzählt halt der eine Richter seine genauere Einschätzung und die andern folgen nach Plausibilitätsabwägung. Da hocken nie und nimmer alle drei rauchenden Kopfes jeder für sich über dem Fall und treten hernach in einen juristic slam ein, um das Urteil auszubattlen. Dafür sind zu viele Fälle anhängig.
Da wird geschlampert wie in anderen Jobs auch. Kurz: es gibt zusammengepfuschte Urteile.
Und drum darf man auch über jenes des LG Chemnitz nachdenken.
Zumal es meines Wissens nur dreieinhalb Stunden nach dem Schlussplädoyer der Verteidigung gefällt wurde.

Aber ich denke noch gar nicht, weil noch die Begründung fehlt. Und eh fehlt mir fürs Denken die Intelligenz, wie Herr Fischer per Ferndiagnose zutreffend festgestellt hat.

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roadcrew 01.09.2019, 01:12
427.

Zitat von Thomas Fischer (SPON-Kolumnist)
Ja, gut. ok. Sie werden's ja wissen.
Noch, sorry, eine kleine Anmerkung, Herr Fischer, die Sie mir als kleinem Licht sicher gönnen: Ihr Hausblatt scheint meine Ihrer Ansicht nach wenig intelligenten Betrachtungen zur Ostalgie recht breit nachvollziehen zu können:
Sehen Sie den Bericht in Spon:
Polarisierung der Gesellschaft Neue Länder, alte Wut
Und da das Zitat
„Verstehen kann die ostdeutsche Wut der Gegenwart aber eben auch nur, wer berücksichtigt, dass Millionen DDR-Bürger in einem Unrechts- und Obrigkeitsstaat sozialisiert wurden - und sich nach 1990 in einem Labor neoliberalen Gesellschaftsumbaus wiederfanden. Millionen Bürger, denen eine enorme Anpassungsleistung ebenso abverlangt wie eine gewaltige Geringschätzung entgegengebracht wurde.“

Das hätte ich Armleuchter geschrieben haben können, Herr Richter. . .

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michiflumm 01.09.2019, 07:04
428. Der Gottesbeweis im Labor

War er es? . Das Gericht hat festgestellt, er war es. In aller Form. Das Urteil wird derzeit - nicht in Stein gemeiselt - aber niedergeschrieben und ausgedruckt. Gutenberg sei dank.

Über was schreibt TM hier? Über die Empörung über dises noch nicht schriftlich vorliegende Urteil.
Insbesondere die Reaktionen in wichtigen Printmedien. Tm ssgt, zB. wer A sagt muss auc B tun.
Warum ?

Entweder arbeitet das Gericht unabhängig , sozusagen im Labor. Was das Gericht ja selbst behauptet. Oder die Abgrenzung nach außen ist nicht ganz dicht, also offen. Es existiert sozusagen eine Art Membram zw. Gericht und der "Außenwelt". Letzteres wird unterstellt. Das würde heißen, dass die Außenwelt Einfluß auf das "Laborergebnis" des Gerichtes gehabt hätte. Das ist die wichtige Frage. gleichwohl ein Nebenkrigsschauplatz der Schlachtenbummler".

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Champagnerschorle 01.09.2019, 09:53
429. Gähn

Zitat von roadcrew
Noch, sorry, eine kleine Anmerkung, Herr Fischer, die Sie mir als kleinem Licht sicher gönnen: Ihr Hausblatt scheint meine Ihrer Ansicht nach wenig intelligenten Betrachtungen zur Ostalgie recht breit nachvollziehen zu können: Sehen Sie den Bericht in Spon: Polarisierung der Gesellschaft Neue Länder, alte Wut Und da das Zitat „Verstehen kann die ostdeutsche Wut der Gegenwart aber eben auch nur, wer berücksichtigt, dass Millionen DDR-Bürger in einem Unrechts- und Obrigkeitsstaat sozialisiert wurden - und sich nach 1990 in einem Labor neoliberalen Gesellschaftsumbaus wiederfanden. Millionen Bürger, denen eine enorme Anpassungsleistung ebenso abverlangt wie eine gewaltige Geringschätzung entgegengebracht wurde.“ Das hätte ich Armleuchter geschrieben haben können, Herr Richter. . .
Ich verfolge Ihr Gejammer und Ihre Uneinsichtigkeit jetzt über Seiten. Selten so etwas nerviges und vor Selbstmitleid triefendes wie Ihre Einlassungen gelesen.
Kurz noch zur Ostdeutschen Wut:
Wut ist kein Privileg des Ostens, die ist "tief im Westen" auch bekannt.
Ja und, dann gibt es halt die Unverbesserlichen, die die Rechten wählen, das hält die BRD aus. Hier wird viel zu viel Aufhebens um eine Minderheit gemacht, vor allem wenn man deren Anteil auf bundesdeutscher Ebene sieht.

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