Forum: Panorama
US-Popstar Miley Cyrus: "Herr Gouverneur, Sie sind ein A....loch"
REUTERS

Im US-Bundesstaat Indiana tritt bald ein Gesetz in Kraft, das Homosexuelle diskriminiert. Popstar Miley Cyrus ist außer sich - und pöbelt im Netz gegen den Verantwortlichen.

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pretorio 27.03.2015, 21:51
10. @ spon_3004971 Volle Zustimmung.

Kommentar #1 liest sich gerade so, als müssten Menschen noch froh sein, wenn man ihnen aufzeigt, wo überall sie nicht willkommen sind. Ich habe ja bisher wenig von Miley Cyrus gehalten, aber das hier macht sie mir sympathisch. Hut ab.

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esda 27.03.2015, 21:51
11.

Man darf mal am Rande anmerken, dass schon ein paar andere versucht haben Menschen auszuschließen und ihnen Zutritte zu verweigern, sie sind alle früher oder später gescheitert.
Ich finde es erstaunlich, wie dumm die Menschheit teilweise ist.

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homerjay81 27.03.2015, 21:53
12. @overflow

Das einzige worüber ich hier den Kopf schütteln muss ist ihr Kommentar. Schlimm ist das heutzutage. Diese aufmüpfigen Minderheiten werden wahrlich immer schlimmer. Jetzt wollen die nicht mal mehr diskriminiert werden. Wirklich anmaßend ist das. Dabei sollte sich doch die Mehrheit frei aussuchen dürfen, wen sie wann, warum und wie diskriminieren will. Die sind doch selbst schuld, wenn sie zu einer Minderheit gehören wollen. Oder wie muss ich ihren Beitrag verstehen? Mann, mann. Vor solch 'braven Bürgern' wie ihnen graut es mir.

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i_guess 27.03.2015, 21:55
13. @großwolke

Astrein formuliert und wahre Worte ,,gesprochen"! Meinen allerhöchsten Respekt vor ihren guten Verstand!!! (Das war keine Ironie)!!!

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diego666 27.03.2015, 22:04
14.

Leider wird es immer so sein, das die Religiösen, wenn man ihnen nur einen Handbreit Raum gibt, immer versuchen werden, das demokratische System Stück für Stück abzubauen und die Gesellschaft nach ihren Vorstellungen umzubauen.
Dafür brauchen sie ja ihre Feindbilder und die Angst.
Und wenn man dann noch so willige Politiker hat, die sich auch nicht um demokratische Prinzipien scheren, dann wirds richtig gefährlich.

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adazaurak 27.03.2015, 22:13
15. allah

das die moslems sowas ständig und überall machen ist natürlich keines aufhebens wert. Aber naja, in den augen des linken mainstreams ist der der islam ja sowieso eine bunte romantische religion des friedens ... nur die pösen christen gehören zu poden geworfen.

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colasalz 27.03.2015, 22:14
16.

Zitat von Indigo76
Seit Jahrzehnten kämpfen Homosexuelle darum, ihr Leben so leben zu dürfen, wie sie es wollen - völlig zurecht. Aber warum weigern sie sich so hartnäckig, diese Recht anderen zuzugestehen? Warum darf ein Geschäftsinhaben nicht sagen dürfen: Dich will ich in meinem Geschäft nicht haben. Natürlich wäre dieser Mensch, um es mit Frau Cyrus' Worten zu sagen, ein A...loch. Aber gilt nicht gleiches Recht für alle?
Auf der einen Seite geht es um das Recht, das EIGENE LEBEN so zu gestalten, wie man möchte ( hier die Homosexuellen) und auf der anderen Seite sagen Sie:
jeder hat das Recht, einen anderen aus dem öffentlichen Leben auszuschließen. so ein "ausschlußrecht" gibt es aber lt. Gesetz erstmal nicht.
Das Recht, sich selber zu entfalten, schon.

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PriseSalz 27.03.2015, 22:21
17. Mal abgesehen...

Mal abgesehen von den ganzen anderen Argumenten die hier schon gegen dieses doch ziemlich dämliche Gesetz gebracht wurden: Wie will der Geschäftsinhaber wissen ob jemand schwul ist? Doch nur wenn er sich geoutet hat und der GI das mitbekommen hat. Dann kann er aber über Hausrecht schon heute jemanden des Lokals verweisen, ohne Gründe anzugeben. Oder laufe ich demnächst Gefahr rausgeschmissen zu werden wenn ich in Indiana mit einem Freund oder meinem Sohn essen gehe? Oder läuft der ausgrenzende GI Gefahr geölt zu werden, weil da ein schwules Pärchen sitzt, und er es nicht weiß?

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cato. 27.03.2015, 22:26
18.

Zitat von großwolke
Ihre Ansicht greift viel zu kurz. Die sachlich richtige Überlegung geht so: Es gibt einen öffentlichen Raum, für den das Gesetz allerlei Regeln vorgibt. Wenn Sie Teil dieses öffentlichen Raumes sein wollen, indem Sie etwa ein Geschäft betreiben, ein Restaurant, oder ein Hotel, dann haben Sie sich an solche Regeln zu halten. Selbst für das Eröffnen von Clubs gilt das in gewissem Umfang. Wenn Sie keine Rothaarigen mögen, fein, es steht ihnen ja frei, kein Geschäft zu betreiben und sich in Ihren privaten Grenzen nur mit den Menschen zu umgeben, die Sie akzeptieren. Aber solange Sie in der Gesellschaft, so wie sie geregelt ist, Menschen Waren oder Dienstleistungen verkaufen wollen, hat es Ihnen nunmal egal zu sein, wie die Leute aussehen, solange die sich ihrerseits an die geltenden Regeln halten, etwa, was Höflichkeit, Sauberkeit und Achtung fremden Eigentums betrifft. Wenn nun eine Regierung per Gesetz die Möglichkeit schafft, rechtmäßig Diskrimierung zu betreiben, ist das mit Recht abzulehnen. Wer weiß, was für Blüten sowas treibt, und wann man selbst in eine hässliche Situation kommt, wo man auf einmal zu den Diskriminierten gehört.
Schöne Überlegung nur hat sie nichts mit der Realität zu tun. Etwa ein Hotelbesitzer, um bei ihren Beispiel zu bleiben kann Leute als Gäste ablehnen, z.b: wegen ihrer politischen Einstellung, solange noch kein gültiger Vertrag vorliegt.

Unternehmer haben nunmal bis zu einem gewissen Grad doch das Recht sich ihre Kunden auszusuchen, wenn dieses Recht nicht explizit eingeschränkt wird, wie etwa in den USA wegen des latenten Rassismus gegen Schwarze.

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overflow 27.03.2015, 22:27
19.

Zitat von homerjay81
Das einzige worüber ich hier den Kopf schütteln muss ist ihr Kommentar. Schlimm ist das heutzutage. Diese aufmüpfigen Minderheiten werden wahrlich immer schlimmer. Jetzt wollen die nicht mal mehr diskriminiert werden. Wirklich anmaßend ist das. Dabei sollte sich doch die Mehrheit frei aussuchen dürfen, wen sie wann, warum und wie diskriminieren will. Die sind doch selbst schuld, wenn sie zu einer Minderheit gehören wollen. Oder wie muss ich ihren Beitrag verstehen? Mann, mann. Vor solch 'braven Bürgern' wie ihnen graut es mir.
Jeder hat das Recht, selber zu entscheiden mit wem er seine Geschäfte abschließt und mit wem nicht. Das ist ein Menschenrecht und darum geht es hier. Aber wie das bei Rechten so ist, mit der Zeit vergessen die Inhaber der Rechte, diese zu wahren und zu schätzen.

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