Forum: Panorama
US-Stadt Phoenix: Polizist erschießt unbewaffneten Schwarzen
REUTERS

Bei einer Polizeikontrolle in Phoenix ist ein Schwarzer erschossen worden. Der weiße Beamte dachte, der Mann habe eine Waffe in der Hosentasche - dabei war es ein Röhrchen mit Schmerztabletten.

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Bolligru 05.12.2014, 09:25
1. Und die

Amis kommen nicht drauf, dass solche Dinge weniger passieren würden, wenn die Polizei aufgrund der laschen Waffengesetze nicht jederzeit damit rechnen müsste, bewaffneten Bürgern gegenüber zu stehen? Im Grunde müsste die Polizei nach schärferen Waffengesetzen verlangen...

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1zmir 05.12.2014, 09:26
2.

Wer jetzt wieder meint, die Polizei hätte auch hier richtig gehandelt, da ja mit einer Waffe gerechnet werden müsse: Warum schießt ein geübter (?) Schütze eine Dublette (Zweiter Schuss ist ein Sicherheitsschuss) auf einen Mann, der bis dahin noch keine Waffe auf jemanden richten konnte? Ein professioneller Waffenträger würde anders handeln ...

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bauigel 05.12.2014, 09:40
3. Nicht übertrieben

Natürlich kommt es in den USA zu ungerechtfertigten Übergriffen der Polizei.
Wenn aber jemand vor der Polizei flieht.... sich der Festnahme widersetzt.... und dann in seine Hosentasche greift.... in einem Land wo jeder zweite eine Schusswaffe besitzt.... kann die Reaktion des Polizisten nachvollzogen werden.

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Takapuna 05.12.2014, 09:42
4. Verhältnismäßigkeit

Hat dieser Polizist denn keine "nicht tödliche Waffe", wie einen Teaser, mit dabei?
Es gabe einen Widerstand es gab ein Gerangel! Beides lässt das Adrenalin explodieren und es ist nicht leicht einen klaren Kopf zu behalten.
Es zeigt aber auch, dass der Polizei-Job ein Tanz auf dem Drahtseil ist. Aktuell wird über jeden toten Schwarzen berichtet, aber nicht über getötete Polizisten.
Es wäre auch Aufgabe der Medien hier ein wenig mehr zu differenzieren, andernfalls handelt es sich nur um Stimmungsmache!

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kratzdistel 05.12.2014, 09:45
5. putativnotwehr

es handellt sich so wie dargestellt nach unserem recht um putativnotwehr infolge verkennung der tatumstände durch angst, furcht oder schrecken. hier könnte es milder bestraft werden ist aber kein rechtfertigungsgrund, wie bei einer scheinwaffe, die einer echten ähnlich sieht.wenn der officer einen berechtigten grund zur kontrolle hatte bei schlechten sichtverhältnissen und das opfer die hand in der tasche ließ,
dann wird es wohl ausgehen wie die bisherigen fälle.

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Mr Bounz 05.12.2014, 09:47
6. ?

Was mich an diesen ganzen "Todesfällen" irritiert ist folgendes.
-Es sollte doch eigentlich jedem Schwarzen bekannt und völlig klar sein das er bei der geringsten "Missachtung" von Polizei Anordnungen gnadenlos niedergeschossen wird.
Deshalb sollte es doch jedem klar sein das zu tun was der Polizist sagt.
- Wenn man aber davon ausgeht das sich diese Tatsache herumgesprochen hat, stellt sich die Frage wieso die Polizei dann doch so häufig Schwarze erschießt? Sollten die Geschichten und die klaren Anweisungen denen sich wiedersetzt wird vielleicht doch NICHT SO KLAR sein wie im Nachhinein behauptet wird?
.... der weiße Mann hat ja nichts zu befürchten, noch nicht ein mal ein ordentliches Verfahren in dem seine mögliche Unschuld ja auch festgestellt werden würde.

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HesaLhaina 05.12.2014, 09:47
7.

Ich weiß immer nicht, wie sehr man sich auf die korrekte Beschreibung des Tathergangs verlassen kann... aber das klingt irgendwie alles an den Haaren herbeigezogen. Warum kommuniziert man da nicht? Warum greift das Opfer im Handgemenge in der Hosentasche nach einem Röhrchen Schmerztabletten? Was ist das eigentlich für eine Hosentasche, dass da eine Waffe reinpasst und wie riesig ist so ein Röhrchen (Calciumbrausetabletten könnt ich schon nachvollziehen, dass man das verwechseln könnte, aber welche Dimension hat ein Röhrchen Schmerztabletten? Meine Aspirinröhrchen könnte man noch nicht mal mit einem Handtaschenrevolver verwechseln) Warum flüchtete der Mann überhaupt? Die Darstellung hier scheint mühsam von offizieller Stelle konstruiert.

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pekaef 05.12.2014, 09:49
8. Ganz klar Notwehr!

Wie immer. Schon seltsam, dass es immer weiße Polizisten sind, die unbewaffnete schwarze junge Männer totschießen - nie ein schwarzer Polizist, der einen weißen Unbewaffneten erschießt.

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flaviussilva 05.12.2014, 09:53
9. Kann ich nachvollziehen,

Zitat von bauigel
Natürlich kommt es in den USA zu ungerechtfertigten Übergriffen der Polizei. Wenn aber jemand vor der Polizei flieht.... sich der Festnahme widersetzt.... und dann in seine Hosentasche greift.... in einem Land wo jeder zweite eine Schusswaffe besitzt.... kann die Reaktion des Polizisten nachvollzogen werden.
sie müssen aber auch bedenken, dass nach den Nachrichten über Polizisten und erschossene Schwarze
die in letzter Zeit über den Atlantik schwappen, ich so ich denn schwarzer Hautfarbe wäre auch den starken
Drang hätte die Beine in die Hand zu nehmen sobalddie dortige Polizei auftaucht.

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