Forum: Panorama
US-Stadt Phoenix: Polizist erschießt unbewaffneten Schwarzen
REUTERS

Bei einer Polizeikontrolle in Phoenix ist ein Schwarzer erschossen worden. Der weiße Beamte dachte, der Mann habe eine Waffe in der Hosentasche - dabei war es ein Röhrchen mit Schmerztabletten.

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dissidenz 05.12.2014, 10:19
20. Aber bitte verkennt nicht...

Zitat von flaviussilva
sie müssen aber auch bedenken, dass nach den Nachrichten über Polizisten und erschossene Schwarze die in letzter Zeit über den Atlantik schwappen, ich so ich denn schwarzer Hautfarbe wäre auch den starken Drang hätte die Beine in die Hand zu nehmen sobalddie dortige Polizei auftaucht.
... das unsere Medien sicher nicht dafür bekannt sind immer nur die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu verbreiten. Gerade in Deutschland mit seinen USA-Bashing werden die fakten gern verzerrt und verdreht. Die Berichtserstattung in den USA oder anderen Staaten erscheint da wesentlich ausgewogener und weniegr suggestiv.

Jetzt glauben die Meiden ein Thema gefunden zu haben und jetzt wird jeder halbgare Fall der letzten 20 Jahre herbeigezogen und in den Topf geworfen. Keiner von uns war dabei... und sofern hier ein Widerstand vorlag und derjenige in die Tasche griff (ja, in einem Land mit 200 Mio. Schusswaffen im Umlauf)... das könnte auch in Deutschland passieren.
Aber das hat noch lange nichts mit Rassismus zu tun oder der Entrechtung von afroamerikanern.
By the way... die überwiegende Mehrheit der getöteten Afroamerikaner in den Vereinigten Staaten sterben durch Afroamerikaner. Geringe Bildung, keine Job, Kriminalität, Gangs, Bandenkriege, Gewalt in den Vororten.... da ist die Wahrscheinlichkeit das ein Polizist (egal ob farbig oder weiß) einen Verdächtigen mit dunkler Hautfarbe erschießt nun einmal wesentlich höher als in der Rentnersiedlung in sunnydale-Florida!

Kommt mal wieder runter...

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buck_danny 05.12.2014, 10:24
21.

Zitat von Takapuna
Hat dieser Polizist denn keine "nicht tödliche Waffe", wie einen Teaser, mit dabei? Es gabe einen Widerstand es gab ein Gerangel! Beides lässt das Adrenalin explodieren und es ist nicht leicht einen klaren Kopf zu behalten. Es zeigt aber auch, dass der Polizei-Job ein Tanz auf dem Drahtseil ist. Aktuell wird über jeden toten Schwarzen berichtet, aber nicht über getötete Polizisten. Es wäre auch Aufgabe der Medien hier ein wenig mehr zu differenzieren, andernfalls handelt es sich nur um Stimmungsmache!
Richtig - wir in der BRD haben leider auch keinen Taser. Warum nicht, ist leider eine unendliche Diskussion.

SPON sollte mal Statistiken einholen, die aussagen, wie hoch der Anteil an schwarzen Tätern in den USA ist, speziell bei Angriffen auf Polizeibeamte.

Ich fürchte, die Zahlen würden für die farbige Bevölkerung nicht gut ausfallen; die Vorfälle die wir hier berichtet bekommen, resultieren nämlich nicht einbahnstraßenmäßig daraus, dass weiße Polizisten auf Schwarze Bürger schießen, sondern auch deshalb, weil schwarze Bürger eben sehr oft in kriminelle gewalttätige Machenschaften verstrickt sind.

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Daniel M. 05.12.2014, 10:24
22. Oh Jemine ...

hier tummeln sich ja wieder die üblichen Berufsaufgeregten. Das ist ein anderes Land, mit anderen Gesetzen, Bräuchen, Sitten und Normen. Hier deutsche Maßstäbe, vor allem im polizeilichen Schusswaffengebrauch, anzusetzen ist schlicht falsch. Jeder in den USA weiß, dass die Polizei nach Flucht oder vor einer Festnahme immer mit Waffen rechnen muss. Demzufolge wird auf Eigensicherung immensen Wert gelegt. Wer dann noch Reaktionen zeigt, die eine Schusswaffenanwendung der Polizei geradezu provoziert, muss in den USA nunmal damit rechnen, ange- oder erschossen zu werden. Hier in Deutschland leben wir alle auf einer Insel des Friedens, aber eben nur hier.

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SabineHäberle 05.12.2014, 10:25
23.

Zitat von bauigel
Natürlich kommt es in den USA zu ungerechtfertigten Übergriffen der Polizei. Wenn aber jemand vor der Polizei flieht.... sich der Festnahme widersetzt.... und dann in seine Hosentasche greift.... in einem Land wo jeder zweite eine Schusswaffe besitzt.... kann die Reaktion des Polizisten nachvollzogen werden.
Wer ein paar Mal mit einem Schwarzen in den USA unterwegs war, der erlebt die bei vielen Weissen immer noch vorhandenen Ressentiments live und in Farbe.

Dieser mir gut bekannte Schwarze ist praktisch NIE leger gekleidet unterwegs. Nun raten Sie mal, wieso.
Wie meinte er mal zu mir? "Ein Schwarzer im Anzug wird einfach nicht so schnell erschossen wie einer in Jeans und Sweat-Shirt."

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arakiel 05.12.2014, 10:25
24.

Zitat von schnulli602
der Polizist hat aus meiner Sicht völlig richtig gehandelt. wer vor der Polizei flieht, sich dann widersetzt und dann in die Tasche greift, ist selbst schuld. zumal in den USA, wo die Polizei bei jedem befürchten muss, dass er bewaffnet ist. der Polizist hat in diesem Fall völlig richtig gehandelt
Natürlich...die Polizei lügt auch nie um sich in einem besseren Licht darzustellen, das ist nie passiert und wird auch nie passieren

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berni_8204 05.12.2014, 10:35
25. Korrektes Verhalten

Nicht jedem "weissen" Polizisten sollte man gleich Rassismus vorwerfen. So wie der Tathergang hier beschrieben wird, scheint mir die Handlung des Polizisten korrekt gewesen zu sein. Somal er auch nur zwei Schüsse abgegeben hat. Um einen potentiellen Gegner zu eliminieren sind zwei Schüsse in die Körpermitte -wenn dies so geschehen ist- notwendig um einen Gegner ausser Gefecht zu setzen. Bei der US-Grossstadtpolizei sind die Anforderungen an den Polizeidienst auch höher gesetzt als in Kleinstädten wie z.b. Fergusen oder auf dem US-Land. Polizeibeamte die "nicht viel können" werden normalerweise auch aufs Land versetzt, damit diese nicht so viel "Schaden" anrichten. Ein Polizist wie Derren Wilson wäre aufgrund seiner wahrscheinlich "unterdurchschnittlichen" Fähigkeiten auch aufgrund der hohen Bewerberdichte in Ballungsräumen nie in den Polizeidienst in New York, Washington, Chicago, etc. aufgenommen wurden. Auf dem Land ist die Bewerberdichte -na ja- überschaubar. Das ist wie das Verhältniss Berufsfeuerwehr zur Dorffeuerwehr in Deutschland. Wenns schlimm brennt muss die Berufsfeuerwehr der Dorffeuerwehr auch unter die Arme greifen, damit die das hinbekommen.

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VacekKacek 05.12.2014, 10:38
26. Also

als Schwarzer sollte man wohl derzeit in den USA besser nicht auf die Strasse gehen. Oder seine eigene Wumme auch putzen. Die ballern ja im Moment alles weg, was bei drei nicht auf dem Baum ist. Man hat das Gefühl, die NRA hat den Schiessbefehl gegeben. Unfassbar. Und dann noch wundern, dass die Leute auf die Strasse gehen. Die weissen Polizisten haben noch Glück, andersherum wär es sicher schon zur Lynchjustiz gekommen. Amerika, ein Land voller Irrer.

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Frank Zi. 05.12.2014, 10:41
27.

Zitat von 1zmir
Warum schießt ein geübter (?) Schütze eine Dublette (Zweiter Schuss ist ein Sicherheitsschuss) auf einen Mann, der bis dahin noch keine Waffe auf jemanden richten konnte? Ein professioneller Waffenträger würde anders handeln ...
Viele US Polizisten sind vorher beim Militär gewesen, bzw. im Irak oder Afghanistan im Einsatz gewesen.
Beim Militär wird der "double tap" ausgebildet, wie auch bei der Bundeswehr. Erster Schuss in den Oberkörper, zweiter in den Kopf.

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alpenkraut 05.12.2014, 10:42
28.

Tja, wenn ein Schlingel nicht beim Klau aus einer Garage vom Eigentümer erschossen wird, erledigt das bei der Flucht die Polizei.

Was lernen wir daraus? Immer schön devot bleiben, wenn man der Staatsmacht gegenübersteht. Der Ossi kennt das ja.

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thomas.b 05.12.2014, 10:42
29.

Zitat von bauigel
Natürlich kommt es in den USA zu ungerechtfertigten Übergriffen der Polizei. Wenn aber jemand vor der Polizei flieht.... sich der Festnahme widersetzt.... und dann in seine Hosentasche greift.... in einem Land wo jeder zweite eine Schusswaffe besitzt.... kann die Reaktion des Polizisten nachvollzogen werden.
Subjektiv kann man das vielleicht nachvollziehen. Die Rechtsprechung entscheidet aber immer objektiv. Zumindest sollte es so sein.

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