Forum: Panorama
Väter im Kreißsaal: "Viele Männer sind danach traumatisiert"
Lina Moreno/ SPIEGEL ONLINE

Welche Aufgabe hat der Vater bei der Geburt? In der ersten Folge von "Drei Väter - ein Podcast" geht es um Vorbereitungskurse, die schönsten und schlimmsten Erlebnisse im Kreißsaal - und den Druck, dabei sein zu müssen.

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jge-75 05.03.2019, 17:04
1. Weicheier

Die Produktion hat auch nicht traumatisiert. Eine Geburt ist das Normalste der Welt. Habe zwei miterlebt, bei einer , auf Grund der Spontanität , ohne Hebamme assistiert, lebe immer noch und habe kein Trauma. Wir werden immer mehr pussifiziert.

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Benzinger 05.03.2019, 17:16
2. Drei Männer....

Arme Männer von heute. Mann muss mit in den Kreißsaal! Vor vierzig (40) Jahren bei der Geburt unserer ersten Tochter durfte Mann mit, wenn er wollte. Und ich habe jede Minute und es waren viele, bis zur Geburt genossen. Ein unvergessliches Erlebnis. Aber damals fing der Unsinn mit dem Fotografieren schon an. Das würde ich kategorisch verbieten.

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dhvenus 05.03.2019, 17:18
3. Oh, die armen Papis

Ich war bei alle drei meine Kinder dabei bei die dritte ist meine Frau fast draufgegangen. Ich habe überlebt. Ich bin ein Held.

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jula75 05.03.2019, 17:23
4. Wie - Trauma?

Was sollen wir Frauen denn sagen? Also bitte, Jungs, stellt Euch nicht so an!

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Poli Tische 05.03.2019, 17:31
5. Ich habe drei Kinder.....

....ohne den Vater zur Welt gebracht. Was soll das bringen, wenn ich mich nicht nur auf die Geburt konzentrieren sondern auch noch auf meinen Ehemann eingehen muss. Nee, wenn er unbedingt gewollt hätte - nee, das hätte ich nicht gewollt. Es sollte immer die Frau entscheiden, wenn der Mann unbedingt dabei sein will, ob sie das auch möchte. Ich denke, das ist Frauensache. Als mein Enkelsohn geboren wurde, war ich bei meiner Tochter mit dabei. Der Vater war heilfroh, dass er nicht gebraucht wurde....

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eulenspiegel1979 05.03.2019, 17:32
6.

Was ist mit den Männern heutzutage los? Was ist das für ein weinerliches Getue? Wie denn traumatisiert? Wieso wurde die Wehrpflicht abgeschafft? Wieso gibt es knöchelfreie Jeans für Männer und warum in pink und türkis?

Ich (40) war bei der Geburt meiner Tochter vor 18 Monaten dabei. Ich wollte unbedingt dabei sein. Ich wollte nichts verpassen. Ich habe meiner Frau die Hand gehalten, Ihr während des geplanten Kaiserschnitts (Beckenendlage) Mut zugesprochen, die Nabelschur durchgeschnitten. Vorher bin ich im Vorbereitungsraum wie ein Tiger hin und her gelaufen, so aufgeregt war ich. Dann hatte ich Emily auf dem Arm, auf der nackten Brust, während meine Frau zusammengenäht wurde. Ich habe geheult vor Glück und gleichzeitig jedem der sie jemals verletzten würde geschworen, ihn im Garten zu verbuddeln. Der beste Tag in meinem Leben. Das einzige, bei dem ich mir wirklich sicher bin, was Gutes hinbekommen zu haben. Der Tag war der glücklichste in meinem Leben. Kind 2 ist unterwegs. Geil!

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lachender lemur 05.03.2019, 17:36
7. Traumatisiert weil zum Statisten degradiert?

Das ist schon recht verrueckt. Wie manisch kontrollsuechtig muss denn so ein Mann sein, dass er keine Nebenrolle spielen kann, ohne an deren Kleinheit zu zerbrechen? Die Idee, dass einfach ruhig Dasein der Partnerin schon hilft, ist ja nun echt nicht schwer zu begreifen.

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jla.owl 05.03.2019, 17:37
8. Trauma?

das einzig traumatische, was ich als Vater und Partner erlebte, war die Unfähigkeit des Klinikpersonals! Hey, es geht darum, als Stütze, als Anker für seine Partnerin da zu sein. Da muss Mann sich vorher mal mit auseinandersetzen. Das ganze hat halt keinen Event-Karakter.

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wutbürger23 05.03.2019, 17:39
9. Zieht mal das Kleidchen aus

Liebe Männer die ihr euch gezwungen seht, bei der Geburt eurer Kinder dabei zu sein, hört mal bitte sofort auf mit diesem rumgeweine. Natürlich ist das ein unglaublich krasses Ereignis aber ich würde diese Erfahrung gegen nichts in der Welt eintauschen. Und wer sich dem nicht gewachsen sieht, der geht halt nicht mit. Aber dann steht wenigstens zu eurer weichen Schale und dem noch weicheren Kern.

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