Forum: Panorama
Väter im Kreißsaal: "Viele Männer sind danach traumatisiert"
Lina Moreno/ SPIEGEL ONLINE

Welche Aufgabe hat der Vater bei der Geburt? In der ersten Folge von "Drei Väter - ein Podcast" geht es um Vorbereitungskurse, die schönsten und schlimmsten Erlebnisse im Kreißsaal - und den Druck, dabei sein zu müssen.

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flaffi 05.03.2019, 20:14
40. So fing es an

Typen, die in Ohnmacht fielen, wenn sie zum Zahnarzt mussten, dann noch eine Spritze oder etwas Blut abnehmen, Chaos pur.
Aber sich in den Kreißsaal drängeln..
Ein Horrer für alle Profies.
Aber auch der Start für das neumodische Männerbild. Ging nur in die Hose.

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Opa_Hoppenstädt 05.03.2019, 20:18
41. Trauma?

Selten so einen Schwachsinn gelesen. Geburtserlebnis als Trauma! Und die Mütter? Auch alle traumatisiert? Diese Art Artikel ermöglicht den Weicheiern und Egoisten dieser Welt Ihren Frauen in einem schweren wie schönen Moment allein zu lassen. Ich persönlich war zu egoistisch diesen Moment meiner Frau zu überlassen. Es war ein schöner und verbindener Moment den ich nicht missen will. Ich habe meine Kinder sofort gesehen und jede Verwechslungsgeschichte war unmöglich und jedes Kind war sofort meins...

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Opa_Hoppenstädt 05.03.2019, 20:31
42. Anmaßende Aussage

Ich finde die Aussage "viele Männer sind traumatisiert" doch sehr anmaßend weil wohl kaum durch Fakten belegt. Viele wären für mich mindestens 7 von 10!! d.h. 70% Ich kenne viele Männer die Geburten und einige Mehrfach erlebt haben... quasi mein gesamter Kollegen, Freundes und Bekanntenkreis... Alle waren begeistert... Einen Geburtstraumatisierten habe ich nie kennen gelernt. bzw. den den ich kenne, der war bereits mit dem Gedanken dabei sein zu können so traumatisiert, dass er es gleich gelassen hat und nicht dabei war... Man könnte meinen man möchte die Männer aus dem Kreißsaal bannen...

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TomTheViking 05.03.2019, 20:33
43. ich war auf Wunsch meiner Frau dabei

Ich hatte das wirklich nicht vor und habe das auch zu Ausdruck gebracht.
Der Spruch, dass die Indianer zur Jagd gingen und das Prozedere den alten Frauen überließen zog nicht so richtig. "sag doch gleich das Du nicht willst".

Musste weil der Arzt nicht mehr rechtzeitig in den Kreißsaal kam auch noch assistieren.
Liebe Frauen, überlegt euch das sehr gut und ob ihr das wirklich wollt. Im Zweifelsfall lasst die Männer außen vor.

Es bringt keine Vorteile und ja es kann sehr einprägend sein. Von einem Traumata will ich nicht sprechen aber glaubt nicht das es immer als göttlich und wunderschön empfunden wird.

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Ronja2009 05.03.2019, 20:38
44. Als Frau...

...finde ich die bloße Vorstellung, dass er da mitkommt ein Unding. Käme mir nie ins Haus. Mag in einer Zeit in der Männer ’Elternzeit’ nehmen, Sätze produzieren wie ’Wir stillen demnächst ab’ oder Windelwechseln hip finden der Standard sein, aber man muss nicht alles im Leben wissen und sehen.

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Poli Tische 05.03.2019, 20:45
45. Super....

Zitat von chaosimall
war ich mit im Kreissaal, habe meiner Frau beigestanden, da war immer praktische und psychologische Unterstützung nötig. Wenn eine Frau das nicht will, @ Poli Tische, dann stimmt da mE was nicht. Und Traumatisierung ist doch nun wirklich eine große Nummer zu hoch gegriffen. Wer das so empfindet mag sogar individuelle nachvollziehbare Gründe dafür haben, aber das grundsätzlich anzunehmen für die beteiligten Männer ist nun wirklich absurd.
...wenn sich Mann und Frau einig sind und die Gebärende den Beistand ihres Mannes braucht. Dann ist es ganz sicher eine wunderbare Erfahrung für die Eltern....
Nur erzwingen kann man diese Erfahrung nicht, wie viele Beiträge zeigen.

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biba_123 05.03.2019, 20:56
46. Bei der Geburt meiner 3 ...

... war ich schön mit Freunden in der Kneipe und warteten. Nach Verkündung würde es dann immer richtig schön.

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mborevi 05.03.2019, 21:30
47. Ich habe ...

... die Geburten meiner vier Kinder jeweils miterlebt und möchte die Erlebnisse nicht missen. Man bemerkt plötzlich, dass es sich um einen vollkommen natürlichen Vorgang handelt und hat ein neues, liebevolles Verhältnis zu seiner Frau und den Kindern. Ein Mann, der danach "traumatisiert" sein sollte, hatte wohl vorher bereits massive psychische Probleme.

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so...oder...so 05.03.2019, 21:32
48. Auge um Auge, Zahn um Zahn?

Ich (Frau, 1 Kind - Nr.2 ist unterwegs) finde es vollkommen in Ordnung, wenn mein Mann nicht bei der Geburt dabei sein möchte und finde es eine falsche Herangehensweise an Gleichberechtigung, wenn die Anwesenheit als obligatorisch angesehen wird. Biologisch sind Mann und Frau nun Mal unterschiedlich - Gleichberechtigung hin oder her. Es ist nun mal Natur der Dinge, dass man als Frau die Kinder austrägt und dafür produziert der Körper auch entsprechend Hormone, um sich auf die Geburt vorzubereiten. Wenn ein Mann bei der Geburt dabei sein möchte ist es doch gut - sofern die Frau seine Anwesenheit auch möchte. Sollte sie jedoch lieber auf die Anwesenheit verzichten oder aber der Mann möchte lieber nicht dabei sein, sollte beides ebenfalls auf Verständnis stoßen. Ich persönlich habe oft den Eindruck, viele verlangen die Anwesenheit nur, um "quitt" zu sein - nach dem Motto "wenn ich leide, dann musst du auch leiden". In einer gesunden Beziehung (und davon gibt es leider immer weniger) sollte man den Wunsch/die Ängste des Partners respektieren. Vielleicht sollte man Männern auch mal eingestehen, dass sie "Schwäche" zeigen dürfen, sei es weil sie es nicht ertragen die Partnerin leider zu sein, sie kein Blut sehen können, oder etc. - da gibt es sicher 1000 Gründe.
Ich bin durchaus für Gleichberechtigung und erlebe auch selbst Diskriminierung in mancher Hinsicht, jedoch sollte man niemanden zu etw zwingen. Für die Frau ist die Geburt etw anderes - man hat das Kind 9 Monate in sich getragen, kennt den eigenen Körper, erlebt eine hormonelle Umstellung und weiß dass der Körper dafür ausgelegt ist.

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moltke401 05.03.2019, 21:41
49. Wie jetzt???

Ich war dabei, als meine Kinder zur Welt kamen. Leider einmal mit Notkeiserschnitt. Ich war gerade da besonders glücklich, dabei zu sein. Einmal meine jetzt Ex-Frau und meinen Sohn lebend zu sehen und von einer Sekunde auf die andere für Beide da zu sein. Ich habe mich als Stütze gefühlt. Meine Tochter bei der ersten Geburt in den Armen zu halten und Sie durch die Nabelschnur zu trennen war das größte.
Wer das nicht mitmachen möchte, hat auch dieses einmalige Erlebnis nicht verdient.
Einfach das größte, für Alleda zu sein. Das Ergebnis wird es niemals im Leben mehr geben.

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