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Vater des toten Austauschschülers: "Amerika kann nicht Cowboy spielen"
DPA

Der Vater des getöteten Diren D. geht die USA hart an, "wo jeder jemanden erschießen kann". Jetzt kehrt der 46-Jährige mit der Leiche seines Sohnes zurück.

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George_KA 01.05.2014, 11:11
1. das Land der begrenzten Unmöglichkeiten

bei allem Respekt, aber ich würde meine Kinder NIE alleine in so ein durchgeknalltes Land alleine reisen lassen!

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dadanchali 01.05.2014, 11:18
2. Nee

Eine moderate, bewundernswert ruhige und überlegte Reaktion. Wenn mein Kind begünstigt durch solch idiotische Gesetze zu Tode käme wäre die Reaktion härter. Erreichen kann man diese waffengeilen Cowboyimitate allerdings mit keiner Reaktion. Man kann nur hoffen, dass der besonnene Teil der USA sich durchsetzt, irgendwann. Die Toten bis dahin haben dann Pech gehabt.

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Markenbox 01.05.2014, 11:18
3. Frage

Zitat von sysop
Der Vater des getöteten Diren D. geht die USA hart an, "wo jeder jemanden erschießen kann". Jetzt kehrt der 46-Jährige mit der Leiche seines Sohnes zurück.
Bisher wurde die Frage noch nicht angegangen, was der Junge in der Garage wollte. Hier wird empathisch über den Waffengebrauch in den USA philosophiert, aber keiner wagt sich an die Ursache für die Schüsse heran. Der Junge ist grenzüberschreitend in das Eigentum eines US-Bürgers eingedrungen und hier wird so getan, dass es in Deutschland ja auch keine Konsquenzen gehabt hätte. Warum auch? Hier gilt ja Eigentum als Diebstahl. In den USA nicht und wer sich bei einem Besuch nicht auf die Gepflogenheiten seines Gastlandes umstellen kann, sollte besser nicht verreisen.

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manolis_glezas 01.05.2014, 11:18
4. Ich finde ...

... es auch tragisch, was dort passiert ist, und kann diese Reaktion nicht nachvollziehen. Allerdings kommt mir in der Diskussion zu kurz, dass der deutsche Schüler offenbar bei dem Schützen eingebrochen ist. Dies ist eine absolute Dummheit und jeder in den USA weiß, dass in vielen Staaten das Heim mit der Waffe verteidigt werden darf. Da denken die Amerikaner einfach anders. Auch wenn ich dies nicht gut finde, das muss man wissen und das sollte Austauschschülern und Besuchern in einem Vorbereitungsseminar klar gemacht werden.

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Nonsens 01.05.2014, 11:23
5. Der Junge

hätte sich über die Gegebenheiten in dem Gastland infomieren sollen. Und das Montana als eines der Länder für Schiesswütige ist, ist in Amerika allgemein bekannt. Der wollte weder einen Einbrecher fangen, noch sich verteidigen. Markus K. wollte die Welt einfach nur mal brennen sehen. Das ist typisch Amerikanisch. Man muss sich nur seinen Präsidenten ansehen. Also, Austauschschüler ja, aber niemals nich in Amerika. Noch nicht einmal mit kugelsicherer Weste. Denn dann fängt man sich einen Kopfschuss.

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Mirko.E 01.05.2014, 11:23
6. Für einen Einbrecher gehalten????

Fakt ist doch das er in der Garage war. Ich gehe also in eine Fremde Garage was mache ich da wenn nicht einbrechen?
Mein Beileid aber der der Hausbesitzer hat dort die Rechte und die hat er angewendet. Gewissermassen verständlich da jeder dort auch eine Waffe haben kann muss man auch damit rechnen das Einbrecher bewaffnet sind. Keinen Euro würde ich an die Familie spenden. Meine Eltern haben mir beigebracht das ich eben nicht in Fremde Häuser gehe ohne eine Einladung.

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widower+2 01.05.2014, 11:25
7. Castle-Doktrin

Zitat von sysop
Der Vater des getöteten Diren D. geht die USA hart an, "wo jeder jemanden erschießen kann". Jetzt kehrt der 46-Jährige mit der Leiche seines Sohnes zurück.
Die Castle-Doktrin wird im Artikel nur unzureichend beschrieben. Wenn ich mich in Deutschland auf meinem Grundstück bedroht werde, darf ich auch hier Gewalt anwenden. Nur muss diese angemessen sein.

Bei der Castle-Doktrin reicht jedoch schon ein Bedrohungsgefühl, um tödliche Gewalt anwenden zu dürfen. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

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widower+2 01.05.2014, 11:30
8. Verteidigen?

Zitat von manolis_glezas
... es auch tragisch, was dort passiert ist, und kann diese Reaktion nicht nachvollziehen. Allerdings kommt mir in der Diskussion zu kurz, dass der deutsche Schüler offenbar bei dem Schützen eingebrochen ist. Dies ist eine absolute Dummheit und jeder in den USA weiß, dass in vielen Staaten das Heim mit der Waffe verteidigt werden darf. Da denken die Amerikaner einfach anders. Auch wenn ich dies nicht gut finde, das muss man wissen und das sollte Austauschschülern und Besuchern in einem Vorbereitungsseminar klar gemacht werden.
Ihr Heim mit der Waffe "verteidigen" dürfen Sie auch in Deutschland, wenn Sie die Waffe legal besitzen (und wenn nicht, dann auch; nur gibt es dann eine Anzeige wegen unerlaubten Waffenbesitzes).

Was Sie hier nicht dürfen, und das ist auch gut so, ist eine regelrechte Falle zu stellen und dann einen Eindringling ohne Vorwarnung von hinten zu erschießen. Ob eine solche Vorgehensweise noch von der Castle-Doktrin gedeckt ist, müssen die zuständigen Gerichte in den USA entscheiden. Ich hoffe nicht.

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remende 01.05.2014, 11:31
9. Bei aller Trauer ueber den Tod

sollte man nicht übersehen : in fremden Garagen hat man nichts zu suchen .Es ist allgemein Wissen das in USA ein Schild mit der Aufschrift : Keep out bei Nichtbeachtung tödlich enden kann !!!

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