Forum: Panorama
Vater des toten Austauschschülers: "Amerika kann nicht Cowboy spielen"
DPA

Der Vater des getöteten Diren D. geht die USA hart an, "wo jeder jemanden erschießen kann". Jetzt kehrt der 46-Jährige mit der Leiche seines Sohnes zurück.

Seite 19 von 42
ron.ronin 01.05.2014, 13:05
180. Ein deutscher Jugendlicher?

...anscheinend wieder eine Person mit migrativen Hintergrund, welche Meins von Deins nicht unterscheiden kann.

Beitrag melden
murrle01 01.05.2014, 13:05
181. Endlich sachlich!

Zitat von widower+2
Ihr Heim mit der Waffe "verteidigen" dürfen Sie auch in Deutschland, wenn Sie die Waffe legal besitzen (und wenn nicht, dann auch; nur gibt es dann eine Anzeige wegen unerlaubten Waffenbesitzes). Was Sie hier nicht dürfen, und das ist auch gut so, ist eine regelrechte Falle zu stellen und dann einen Eindringling ohne Vorwarnung von hinten zu erschießen. Ob eine solche Vorgehensweise noch von der Castle-Doktrin gedeckt ist, müssen die zuständigen Gerichte in den USA entscheiden. Ich hoffe nicht.
Der erste, sachliche und überlegte Beitrag! Selbst als Waffenbesitzer (legal) würde ich mich auch mit einer Waffe verteidigen (hoffe, das es niemals dazu kommt!).... aber eben VERTEIDIGEN, was in dem Fall absolut anders war, wenn die Berichterstattung stimmt. Das der Junge Mann dort nichts zu suchen hatte, ist eine Sache, aber ohne direkte Bedrohung zu schießen, eine andere.

Beitrag melden
ukma 01.05.2014, 13:06
182. Fatale Dummheit

Der junge hatte da schlichtweg nix zu suchen. Auch in Deuthschland wurden Einbrecher, wie ich finde völlig zurecht, straffrei für den Schützen erschossen. Ich finde es OK sein Zuhause zu verteidigen. Diese einseitige Berichterstattung finde ich schlimm. Einbruch ist halt kein alberner Jugendstreich, und gerade in einem Land wo es Mehr Waffen in Privatbesitz gibt als EInwohner, hätte man damit rechnen müssen. Pech für den Jungen, Beileid für seine Familie, aber auch für den Schützen gilt die Unschuldsvermutung und ich gehe auch davon aus das er freigesprochen wird, da die schüsse ja offenbar auch noch auf seinem eigenen Grundstück gefallen sind.

Beitrag melden
mundi 01.05.2014, 13:06
183. Warum nicht auf die Beine?

Zitat von outsider-realist
Auch wenn das noch 100x nachgeplappert wird. Der Junge war kein Einbrecher, weil er kein Hinderniss überwunden hat. Ein Einbruch ist klar definiert. Er hat ein fremdes Grundstück betreten. Mehr hat er nicht gemacht und alles andere ist Spekulation. Ihren letzten Satz sollten sie sich selbst auf ihren Kommentar noch ein paar mal selbst durchlesen.
Wenn ich in der Situation wäre, auf einen Einbrecher zu schiessen, würde ich versuchen ihm auf die Beine zu zielen und nicht auf den Kopf. Das versucht auch die Polizei, wenn es nicht gerade Notwehr ist.

Allerdings würde ich meine Kinder wegen Englisch nicht in die USA schicken.

Beitrag melden
sPeterle 01.05.2014, 13:06
184. nicht abschließen

Zitat von tpro
Wenn ich mein Haus nicht abschließe und jemand betritt es, ist das also kein Einbruch? Ein seltsames Rechtsempfinden haben Sie.
zwischen "nicht abschließen" und "offenlassen" ist ein gewaltiger Unterschied. Ein fürsorglicher Nachbar könnte ja auch auf die Idee kommen dass etwas nicht in Ordnung ist wenn eine Tür oder Garage mitten in der Nacht offen steht. Und geht dann nachsehen ob er helfen kann....

Beitrag melden
monolithos 01.05.2014, 13:07
185. Beileid und Nachfrage

Zitat von Markenbox
Bisher wurde die Frage noch nicht angegangen, was der Junge in der Garage wollte. Hier wird empathisch über den Waffengebrauch in den USA philosophiert, aber keiner wagt sich an die Ursache für die Schüsse heran. Der Junge ist grenzüberschreitend in das Eigentum eines US-Bürgers eingedrungen ...
Zunächst mein Beileid den Angehörigen. Einen Einbruch mit der Waffe und diesen Konsequenzen zu stoppen, ist sicher etwas übertrieben, aber nach den Gesetzen in Montana anscheinend irgendwie zulässig und irgendwie auch verständlich, wenn sich bewahrheiten sollte, dass in der jüngsten Vergangenheit bei dem Schützen bereits mehrfach eingebrochen wurde. Wir sollten nicht reflexartig so tun, als sei der Schütze der einzige, der sich falsch verhalten hat oder dass er sich überhaupt falsch verhalten hat. Der Austauschschüler hat anscheinend einen Einbruch und damit eine Straftat begangen, die es dem Schützen nach den Gesetzen seiner Heimat erlaubte, sich in dieser drastischen Art zu verteidigen. Was hatte der Junge in der Garage zu suchen? Warum tut er sowas in einem Staat mit derart "liberalen" Waffengesetzen? Warum hinterfragt niemand die Initialschuld des Schülers? Wäre es ein schwarzer US-Jugendlicher gewesen, wäre das Ganze von der Weltpresse anders kommentiert worden.

Beitrag melden
Navygo 01.05.2014, 13:07
186. optional

Was hat der Junge nachts auf einem fremden Grundstück in einer fremden Garage gesucht? Warum hinterfragt das keiner? Wäre er da nicht EINGEBROCHEN, würde er heute noch leben. Und das solche Gesetze in den USA existieren, weiss sogar ich - ohne dort ein Jahr gelebt zu haben! (Wobei das bei mir auch nicht so wichtig wäre, da ich für gewöhnlich nicht nachts beim Nachbarn einsteige...)

Beitrag melden
IronSky 01.05.2014, 13:08
187.

Zitat von shaman1905
Nach Ihrer Logik hätte ich letzte Woche zwei etwa Dreizehnjährige einfach abknallen dürfen. Daß sie nur ihren Ball (ohne zu fragen) holen wollten, konnte ich ja nun wirklich nicht ahnen, als ich sie bei mir "erwischte"! Was der Junge dort zu suchen hatte, weiß ich nicht. Aber das rechtfertigt in meinen Augen nicht, jemanden einfach so zu erschießen.
das können sie nicht vergleichen mit einer situation wo des nachts jemand in ihrer garage ist, den sie nicht erkennen können.

sie haben die kinder gesehen und konnten entsprechend die gefahr ausschließen. das war hier aber anders. vergleichen sie nicht äpfel mit birnen.

Beitrag melden
robeuten 01.05.2014, 13:08
188.

Zitat von chwe
ueberall lauern toedliche Gefahren. Im Strassenverkehr oder auch bei einer Wanderung reicht oft ein falscher Schritt um sich in Lebensgefahr zu begeben. Waehrend einem ein solcher Fehler schonmal passieren kann ist es ein leichtes einer Gefahr wieder dieser hier auszuweichen. Man bricht in den USA einfach in keine Haeuser/Garagen ein. Das muss jedem USA Besucher und insbesondere den jugendlichen unmissverstaendlich beigebracht werden. Ich persoenlich wuerde da eher Laender wie Dubai oder Saudi Arabien meiden - besonders als Homosexueller oder als Frau.
Selbst da können Sie hinfahren, solange Sie nicht alleine sind, und sich nur in gehobenen Geschäftshotels aufhalten - macht die Sache aber nicht sympathischer.
Wovor ich persönlich Schiß hätte - in irgendeinem Land wie Malaysia als Drogenkurier wider Willen misbraucht und dann noch erwischt zu werden... Also in diesen Ländern im Hotel den Koffer immer abgeschlossen lassen; idealerweise einen großen Koffer vor Ort billig kaufen, und den eigenen darin lagern, so daß nicht so einfach manipuliert werden kann!

Beitrag melden
ABauersp0n 01.05.2014, 13:09
189.

Die Reaktion der Eltern ist verständlich. Allerdings wird die Frage gestellt werden müssen, was der Junge in der Garage eines fremden Grundstücks zu suchen hatte. Obwohl ich gegen die US-Waffengesetze bin, kann ich auch den Zorn des Hauseigentümers verstehen. Wenn jemand zweimal in drei Wochen in mein Haus einbricht, würde ich auch dem Einbrecher den Tod wünschen. Der Unterschied ist nur, dass es hier in Deutschland nicht erlaubt ist, etwas dagegen zu unternehmen, während der Hausbesitzer im Glauben handelte, das Recht auf seiner Seite zu haben. Im Gegensatz zum Fall Pistorius gibt es auch klare Hinweise darauf, dass der Hausbesitzer einen Einbrecher erwartete. Vielleicht ist der Junge in schlechte Gesellschaft geraten oder wollte wirklich etwas stehlen, so unwahrscheinlich es auf den ersten Blick wirken mag. Zusammengenommen neige ich dazu, alles mehr als einen tragischen Tod als einen echten Mordfall zu sehen.

Beitrag melden
Seite 19 von 42
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!