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Verena Bahlsens Äußerungen über NS-Zwangsarbeiter: Braune Kekse
Monika Skolimowska/ DPA

Firmenerbin Verena Bahlsen behauptet, NS-Zwangsarbeiter seien im Unternehmen "gut behandelt" worden. Die Firma habe sich nichts zu Schulden kommen lassen. Solche Worte zeugen von völliger Geschichtsvergessenheit.

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kmgeo 13.05.2019, 20:06
40. Unternehmerin

Frau Bahlsen ist Erbin. Sonst nichts. Nichts unternommen. nichts aufgebaut. Sie ist mit dem goldenen Keks im Mund geboren worden. Ich erwarte hier eine differenziertere Beschreibung dieser Klasse, die herrscht, aber nicht arbeitet.

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cvdheyden 13.05.2019, 20:08
41. Nein

Zitat von frenchhornplayer85
Also sollen wir alles vergessen? Damit es wieder so kommen kann? Es geht nicht um schuld sondern um Verantwortung! Den Unterschied verstehen meist die leute nicht, die es gar nicht so schlecht fänden, wenn es wieder so kommt!
Man soll nicht alles vergessen.
Da haben Sie Recht. Erklären Sie doch lieber der jungen Dame, was sie besser machen kann. Schämen? Das wäre wohl zu wenig.

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spon_2513064 13.05.2019, 20:09
42. Ein wichtiger Grund,

Kekse von Bahlsen zu meiden.

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Andrea Nxxx. 13.05.2019, 20:10
43. Nicht schlimm, aber ziemlich dämlich...

Viele tausend Betriebe waren während des Krieges auf den Einsatz von Fremdarbeitern angewiesen, da die Männer an die Front mussten. Diese Tatsache kann man Bahlsen nicht anlasten. Muss man das heute, 80 Jahre später einer 25-jährigen BWL Studentin vorhalten? Nicht wirklich. Ist der Segeljachten Spruch total daneben? Ja und vermutlich zieht ihr der Papa bereits die Ohren lang und sie kann sich noch lange schämen für so viel öffentlich geäusserte Dummheit...

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so what? 13.05.2019, 20:10
44. Mann nehme: einen bekannten Firmennamen

hole die Nazikeule nebst moralischer Empörung raus und fertig ist ein dünner, aber politisch korrekter Artikel.

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Soso12 13.05.2019, 20:13
45. Somit

dürfte feststehen, dass die Erinnerungsweltmeisterschaft wegen Ermangelung 'geeigneter' Nachwuchserinnerer, evtl bald von anderen Ländern ausgefochten wird.

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gammoncrack 13.05.2019, 20:17
46. Sie verkennen hier ganz deutlich,

Zitat von ekel-alfred
....dieser Artikel sagen? Ich bin ratlos. Soll ich jetzt auf Bahlsen Kekse verzichten, weil es vor 70 Jahren da in der Firma eine schlimme Zeit gab? Darf ich noch Autos kaufen? Krupp stellt Bleche für deren Produktion her und hat auch damals Zwangsarbeiter beschäftigt. Ja, selbst die Emschergenossenschaft (Ruhrpöttler werden sie kennen) hat das getan: https://www.waz.de/region/rhein-und-ruhr/emschergenossenschaft-arbeitet-ihre-nazi-vergangenheit-auf-id217192877.html Lasst uns den Blick mal nach vorne richten und nicht immer in den Rückspiegel schauen. Das führt häufig genug zu Unfällen.
dass nicht SPON hier rückwärts geschaut hat, sondern diese "Erbin".

Sie hat in den Rückspiegel geschaut und offensichtlich ein für dieses Unternehmen verzerrtes Bild erhalten.

Für sie gilt wohl eher: Si tacuisses.......

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gaaps 13.05.2019, 20:19
47.

Ich selbst bin froh nicht damals gelebt zu haben und dass damit meine Zivilcourage heraus gefordert gewesen wäre.

Wer damals im Land blieb musste sich irgendwie arrangieren. Von Todesmutig dagegenhalten bis Kopf einziehen und ducken.
Das war doch eine xxxxx-Zeit und Situation.

Allein dass ein Unternehmer Zwangsarbeiter hatte macht ihn ja schuldig. Trotzdem, „gut behandeln“ (Soweit es eben ging ohne aufzufallen), versuchen das beste zu machen. Und Oskar Schindler?

Es ist kein Privileg der Jugend dummes Zeug zu reden, man auch vorher den Kopf einschalten.

Aber es reden ja noch einige mehr Junge dummes Zeug.

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zeisig 13.05.2019, 20:19
48. Für Sie vielleicht?

Zitat von spon_2513064
Kekse von Bahlsen zu meiden.
Für mich ist Ihre Reaktion nicht nachvollziehbar. Ich jedenfalls sehe keinen Grund, Bahlsen zu boykottieren.

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hosenmatz15 13.05.2019, 20:23
49. Einfach nur erschreckend...

Wow, bin immer wieder überrascht mit wie wenig Bildung und Intelligenz man heutzutage Firmenchef werden kann. Ohnehin will sie ja nur wie sie sagte die Firma leiten um sich später teure Boote leisten zu können. Viel Moral und Ethik scheinen ihr die Eltern wohl da nicht mitgegeben zu haben. Da wundert es einen nicht mehr, dass die deutsche Wirtschaft Stück für Stück in eine Schieflage gerät.
Zum Glück gibt’s ja noch die Prinzenrolle von einer Firma die mit ihrer Stiftungsarbeit noch so etwas wie soziale Verantwortung kennt.

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