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Verkauf von Schloss Marienburg: "Keinerlei Verständnis" - Prinz Ernst August kritisie
DPA

Für einen Euro will Ernst August Erbprinz von Hannover Schloss Marienburg an eine niedersächsische Stiftung verkaufen. Sein Vater kritisiert dies nach SPIEGEL-Informationen scharf - und gibt sich als Anwalt der Steuerzahler.

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kochra8 26.01.2019, 08:15
20. Ich bin für das Schuldenabarbeiten

Im Moment gibt es 3 echte Schieflagen auf dem Planeten: Die Ungleichverteilung, die alternativen - also nichtevidenten 'Wahrheiten' und dann noch all diese Autokraten ohne das Mass einer Vernunft. Meine Frage diesbezüglich: Was kann die Menschheit zu einem gescheiteren Player machen? Insbesondere weil die genannten 3 Faktoren weniger zum Gelingen beitragen, somit also zum Scheitern verurteilt sind.

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allesmir 26.01.2019, 08:37
21. @11 k70 ingo

Na so wie sich das liest dürfte es es auch genug Leute geben die Sie schneiden.

Bitte nicht zuviel auf die eigene Überlegenheit einbilden.

Sie ist definitiv nicht real.

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allesmir 26.01.2019, 08:44
22. Viel Lärm um nix

Who cares?
Wenn man das Schloss zurück geben will kann man das einfach machen.
Dann gehört es denn Staat bzw. den Land
Das ist gesetzlich so geregelt.
Insofern muss man den einen Euro im diesen Zusammenhang sehen.


Insofern ist es nur eine alberne Posse zufaxen Senior und Junior mit Presseattention.
Und was den Senior angeht: Der ist ja nun wirklich nicht für sein ausgeglichenes Verhalten und seine Intelligenz und bekannt. Er sorgt sich um die Steuerzahler. Ja nee is klar.

?Fürstenplunder? halt. ;)

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bmvjr 26.01.2019, 08:58
23. Verkaufen

ja, aber an einen neureichen Chinesen, dann kommt auch genug Geld dabei herum um durch Misswirtschaft und schlechtes Management angehaeufte Schulden der Betreibergesellschaft zu begleichen, toll zu renovieren und Ernst August noch einen weiteren Bentley zu bescheren. Den deutschen Steuerzahler wuerde es freuen.

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hiddensen 26.01.2019, 09:25
24. Erbern heisst auch Verantwortung übernehmen !

Holt sich Niedersachsen ein Fass ohne Boden ran ! Der Staat soll besser wirtschaften können als ein Privatmann?
Ernst August hat Recht ! Habe eigentlich nichts von Ihm gefallen, aber das er Anstand von seinen Sohn fordert ist richtig. Millionen erben und das Schloss vergammeln lassen ! Statt etwas aus dem Gebäude zu machen, lies er innen zerfallen und das Geld haut er auf den Kopf !
Niedersachsen holt sich nun ein klares Minusgeschäft ran ! Mit Beamtenverwaltung sind dann 2-3 Mio miese pro Jahr schnell zusammen ! Aber das Land hat viel schlimmere solcher Minusgeschäfte und Kultur ist Staatsaufgabe ! Und anders als der Erbschleicher der junge Ernst August steht es zu seiner kulturellen Verantwortung.
Wir können nur auf ein schönes offenes Schloss für ALLE hoffen !

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cobaea 26.01.2019, 09:30
25. National Trust

Warum gründet man in Deutschland nicht etwas wie den britischen National Trust, der historische Schlösser, Herrenhäuser, Gärten etc. geschenkt oder vererbt bekommt, die er nicht weiterverkaufen darf und der Öffentlichkeit zugänglich macht? Finanziert wird der National Trust durch Eintrittsgelder, Mitgliedsbeiträge, Gratisarbeit der Mitglieder, Spenden und Legate. Jeder, der schon mal als Tourist in England, Wales oder Schottland (mit eigenem National Trust) war, hat wohl irgendein Schloss oder einen Garten besucht, das/der dem NT gehören. Steuergelder bekommt der NT nicht.
Nach dem Vorbild des NT organisiert ist die 1986 gegründete Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege (NRW-Stiftung), die sich vor allem aus Lotterieerträgen finanziert. Allerdings unterstützt die Stiftung bisher vor allem denkmalschützerische Projekte. Wäre doch nicht schlecht, wenn die Stiftung dieses "Dornröschenschloss" übernähme und für die Renovation und den Unterhalt Geld sammelte. Würde Steuergeld sparen, aber einen Touristenmagnet erhalten (oder gar erst richtig ins Gespräch bringen). Für die Dresdber Frauenkirche wurde schliesslich auch ein Haufen Geld gespendet... Dass man mit solchen Bauten auch Geld verdienen kann, sieht man doch in Bayern.

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smickey 26.01.2019, 10:16
26. Bildung nein, individueller ehrgeiz ja

für bildung und zukunft ist der hahn zu. und für den erhalt des schlosses macht man 27 mio euro locker.

dann soll es eben zerfallen, oder aber man rechnet einen business case.

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Maria--Galeria 26.01.2019, 10:18
27. Attraktion für Niedersachsen

Die Marienburg ist wohl sehr erhaltenswert und hoffe dass sie finanziert durch den Staat und in der Hand der Stiftung, als Attraktion für die Bevölkerung zugänglich bleibt, ein schönes museales Drumm, ein Ausflug wert. Gibt eigentlich keinen Grund warum nur Bayern mit Schlössern glänzen soll. Würde sagen, Nägel mit Köpfen und das Land sollte das Schloss übernehmen, der junge Mann ist damit sorgenfrei und Niedersachsen eine öffentliche Attraktion reicher. Der Vater Ernst-August träumt scheint immer noch von der Wiederauferstehung der Monarchie, die Zeche bezahlt dann sowieso das Volk, in diesem Sinn ist es vermutlich egal ob das Schloss nun in die öffentliche Hand übergeht, denn das Volk zahlt immer, so oder so. Außerdem, Denkmalgeschützte Gebäude werden von Hause aus subventioniert, Deutschlandweit, also wie erwähnt das Volk zahlt immer, warum also nicht für sich selbst, deshalb kein Schongang für den alten Ex-Fürsten, der Sohn macht es richtig.

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Boris_bombastik 26.01.2019, 10:37
28. Hat Frau von der Leyen sich schon eingeschaltet?

Als prominente Niedersächslerin war das Schloss do. ein repräsentatives Anwesen für Ihr Ministerium, passt gut in ihr Hauptthema Geldvesrcschwendung auf Kosten der Steuerzahler ,. Gorch Fock lässt grüßen.

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ruhepuls 26.01.2019, 10:50
29. Niederländische Stiftung...

Zitat von dondon
Sobald der Begriff "Stiftung" ins Spiel kommt weiß jeder, "hier geht es wieder darum ein Steuerspargeschäft oder etwas ähnliches abzuhandeln".
Nun, das Geld entgeht den Holländern. Und besser eine Stiftung hat die Bude an der Backe, als direkt der Staat. So ein Teil kostet ständig eine Menge Geld - nur für den Erhalt. Selbst wenn die Stiftung keinen Cent Steuern zahlt, ist das immer noch besser, als wenn wir jährlich Hunderttausende in den alten Bau stecken müssen.

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