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Verkauf von Schloss Marienburg: "Keinerlei Verständnis" - Prinz Ernst August kritisie
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Für einen Euro will Ernst August Erbprinz von Hannover Schloss Marienburg an eine niedersächsische Stiftung verkaufen. Sein Vater kritisiert dies nach SPIEGEL-Informationen scharf - und gibt sich als Anwalt der Steuerzahler.

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klmo 26.01.2019, 21:43
40.

Zitat von k70-ingo
Nun ja, Schröder war noch nie als beflissener Bildungsbürger bekannt. Schon während seines Studiums führte seine offen zur Schau getragene Bildungsferne dazu, daß er von seinen Kommilitonen geschnitten wurde. Das sind keine fake news, das war wirklich so. Meine Eltern gehörten zu diesen Kommilitonen.
Was ist ein "beflissener Bildungsbürger?"
Gerhard Schröder wuchs unter ärmlichsten Verhältnissen auf. "Wir waren die Asozialen", so seine eigene Aussage zu seiner Kindheit. Entsprechend mühsam war sein Bildungsweg.
Selbst als Bundeskanzler hat er einen guten Job gemacht. Wovon die jetzige Bundeskanzlerin Merkel CDU besonders profitiert hat! Die SPD wäre froh, wenn sie dato einen solchen Spitzenkandidaten zur Verfügung hätte.
Die Uni allein besagt wenig. Was man aus sich im späteren Leben macht, allein das zählt. War und bin kein Sozi, aber meinen Respekt hat er.

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Knossos 27.01.2019, 10:14
41.

Zitat von hiddensen
Holt sich Niedersachsen ein Fass ohne Boden ran ! Der Staat soll besser wirtschaften können als ein Privatmann? Ernst August hat Recht ! Habe eigentlich nichts von Ihm gefallen, aber das er Anstand von seinen Sohn fordert ist richtig. Millionen erben und das Schloss vergammeln lassen ! Statt etwas aus dem Gebäude zu machen, lies er innen zerfallen und das Geld haut er auf den Kopf ! Niedersachsen holt sich nun ein klares Minusgeschäft ran ! Mit Beamtenverwaltung sind dann 2-3 Mio miese pro Jahr schnell zusammen ! Aber das Land hat viel schlimmere solcher Minusgeschäfte und Kultur ist Staatsaufgabe ! Und anders als der Erbschleicher der junge Ernst August steht es zu seiner kulturellen Verantwortung. Wir können nur auf ein schönes offenes Schloss für ALLE hoffen !
Aufwachen! In den Neunzigern verbreitete Mythen, wonach Private besser und gar zu Gunsten von Kommunen wirtschafteten (lanciert, um die Privatisierung voranzutreiben) wurden damals bereits durch den SPIEGEL widerlegt, und sind als gerupfte Ente lange nackte Tatsache.

Recht aber haben Sie und Mitforisten meiner Ansicht nach damit, daß der Herr Junior August sich selbst zu kümmern hat. Wenn es stimmt, daß so viele Touristen durchlaufen, daß die Gebäudesubstanz leidet, könnte das Problem ähnlich gelagert sein, wie bei Jemandem, den ich kenne.

Der hat auch Besucherdurchlauf, und mußte bei einer der ersten Ticket- und Servicecrews feststellen, daß sie Erlöse in eigene Taschen steckte.

Außerdem riecht der beschrieben Deal wieder einmal eklatant nach gegenseitigem Händewaschen auf Kosten des Steuerzahlers.
Auch hinter solch Absurdität finden sich gemeinhin private Taschen.

Es kommt eben auf die Crew an.

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k70-ingo 27.01.2019, 13:09
42.

Zitat von klmo
Was ist ein "beflissener Bildungsbürger?" Gerhard Schröder wuchs unter ärmlichsten Verhältnissen auf. "Wir waren die Asozialen", so seine eigene Aussage zu seiner Kindheit. Entsprechend mühsam war sein Bildungsweg. Selbst als Bundeskanzler hat er einen guten Job gemacht. Wovon die jetzige Bundeskanzlerin Merkel CDU besonders profitiert hat! Die SPD wäre froh, wenn sie dato einen solchen Spitzenkandidaten zur Verfügung hätte. Die Uni allein besagt wenig. Was man aus sich im späteren Leben macht, allein das zählt. War und bin kein Sozi, aber meinen Respekt hat er.
Diese Herkunft war ein weiterer Grund, wenn nicht der Hauptgrund, warum Schröder zu Studienzeiten von den größtenteils aus gutbürgerlichen Familien stammenden Mitstudenten nicht akzeptiert wurde. "Das war der Proll", so der O-Ton.

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