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Verpfuschte Hinrichtung in Arizona: Todeskandidat wurde 15-fache Dosis gespritzt
REUTERS

Der Todeskampf von Joseph Wood dauerte fast zwei Stunden. Nun wurden neue Details zu der qualvollen Hinrichtung in Arizona bekannt: Dem verurteilten Mörder wurden während der Exekution 15 Giftspritzen gesetzt.

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Sam_Dicamillo 02.08.2014, 18:59
110. Authenticjazzman

Die Deutschen wissen immer alles besser als alle anderen menschen, basta.
Diese Eigentschaft ist weltbekannt und nichts neues.

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GBS 02.08.2014, 19:01
111. Warum nicht Pentobarbital oder ...

Heliumgas, Nitrogengas tut es auch. Das habe ich mir vorgemerkt, wenn ich einmal den Ärzten und Pfaffen entrinnen möchte, weil das Leben unerträglich geworden ist. Ich kann weder den Pfusch bei der Hinrichtung verstehen, noch, welches Aufhebens man um einen Doppelmörder macht, der hat eben Pech gehabt! Da stehe ich auf Seiten der Angehörigen der Opfer, die haben länger gelitten!

Angesichts des Zustandes der Welt, der vielen Opfer in Syrien und im Gazastreifen, empfinde ich nur Ekel bei diesen scheinheiligen Diskussionen über aktive Sterbehilfe. Der Staat hat doch die Lizenz zu töten, im 2. Weltkrieg waren es 50 Mio. Da hat kein Hahn nach einem einzelnen Opfer gekräht.

Wenn hier ein paar Leute bei einem Unfall ums Leben kommen, stehen sofort Psychologen und Pfaffen bereit, ich habe Ähnliches bei einem ganz nahen Angehörigen erlebt und bin auch nicht traumatisiert. Die Angehörigen der Opfer in den genannten Ländern dürfen es auch nicht sein. Nur Mut, sterben müssen wir alle. Und bei Mördern habe ich nicht die Spur von Mitleid.

Das spare ich mir für die Folter- und Mordopfer auf, für denen Freilassung Amnesty kämpft. Nur bin ich kein Gegner der Todesstrafe ... In begrenzten Fällen schwerer Verbrechen wie Wiederholungstätern bei sexuellen Straftaten, Folterern u. a. würde ich ohne jede Regung den Knopf drücken, der solche Täter über den Jordan schickt.

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No Way, Jose 02.08.2014, 19:01
112.

Ich möchte in unserem Land keine Richter mehr haben, die sich als Herren über Leben oder Tod aufspielen. Die deutsche Justiz hat in der Vergangenheit mehrfach gezeigt, dass sie mit einem so scharfen Schwert nicht umgehen kann.
Abgesehen davon habe ich mit Leuten wie Joseph Wood wenig Mitleid.
Ich finde es nur erstaunlich, dass man in den gesamten USA offensichtlich keine Schusswaffe auftreiben kann, mit der man eine solche Prozedur schnell und unkompliziert verrichten kann.

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paulhaupt 02.08.2014, 19:11
113. Erstaunlich ...

Zitat von sysop
Der Todeskampf von Joseph Wood dauerte fast zwei Stunden. Nun wurden neue Details zu der qualvollen Hinrichtung in Arizona bekannt: Dem verurteilten Mörder wurden während der Exekution 15 Giftspritzen gesetzt.
.... Daß es so schwierig sein soll einen Menschen zu Tode zu bringen.
Die Leute sollten sich vielleicht von den Delinquenten beraten lassen. Die kennen sich doch damit aus wie man Leute totmacht.

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wosenjohn 02.08.2014, 19:16
114.

Also zunächst mal: ich bin absolut gegen die Todesstrafte.

Aber ich frage mich, wie schwer es sein kann einen Menschen mit einer Injektion zu töten? Europa liefert die Medikamente nichtmehr, ok. Aber man kann ja andere, absolut tödliche Stoffe nehmen. Beispielsweise gibt es in den USA Schlangen, deren Gift absolut tödlich ist. Diese werden auch gezielt gezüchtet da die Pharmaindustrie diese Gifte benötigt. Was spricht also dagegen diese Gifte zu spritzen? Erst narkose, dann Schlangengift. Beispielsweise die Schwarze Mamba (heimisch in Afrika, aber in Zoos und in Forschungseinrichtungen sicher auch in den USA zu finden) hat ein starkes nervengift, 15-20 mg sind tödlich. Das Gift (ebenfalls ein Nervengift) der Würfelqualle, eines der stärksten Gifte im Tierreich, ist innerhalb weniger Minuten tödlich.

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chrissi43 02.08.2014, 19:17
115. kein Wunder

Warum machen sich die Amerikaner darüber Gedanken das der zum Tode verurteilte,während der Hinrichtung,Schmerzen,Ängste und so weiter erlitten hat.Das würde doch die Hinterbliebenen der Opfer doch eher freuen.
Da kein Arzt die Hinrichtung vor nimmt,sondern Laien,ist es doch kein Wunder wenn etwas schief geht.Der Arzt stellt nur den Tod fest.Dann bekommen die Amerikaner auch kein Narkotikum mehr aus Europa und experimentieren auf eigene Faust.Das Ergebnis ist fatal und hoffentlich schaffen die USA die Todesstrafe überhaupt mal ab.Es sind ja auch so einige unschuldige im Nachhinein hingerichtet worden.Ich sage nur.Das Land ist schön und es gibt sehr viele nette Amerikaner,nur das System ist ungerecht und altmodisch.

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Hummeldumm2803 02.08.2014, 19:23
116. Zu dem Thema

Ist ziemlich hart. glaube auch, dass Amerika das in Zukunft so nicht länger tragen können wird... Ein Freund von mir macht genau zu dem Thema, wie man Straftaten bestrafen sollte gerade eine sehr interessante Umfrage. Falls jemand Lust hathttp://www.unipark.de/uc/BA_2014_KK_Umfrage/

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telltaleheart 02.08.2014, 19:38
117. Bizarre Diskussionen

Zitat von wohlmein
Warum wollen Sie das wissen? Glauben Sie, dass den Hinterbliebenen oder irgendwem damit gedient wäre, wenn jemand für den Tod ihrer Angehörigen möglichst schwer leidet? Was sagen denn die Hinterbliebenen von Joseph Wood zu seinem finalen Martyrium? Haben die nun auch ein Recht darauf jemanden qualvoll verrecken zu sehen? Kennt Strafe für Sie keine Grenzen mehr?

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eaglereno 02.08.2014, 19:42
118. Ich musste vor 3 Jahren wegen einer schweren Rücken-

verletzung 18 Monate lang 48mg Hydromorphon und 100mg Tetrazepam täglich einnehmen. Bei der U.S. Dosierung wäre ich nichtmal eingeschlafen.

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