Forum: Panorama
Verschollene Malaysia-Boeing: Fahnder suchen den Saboteur von Flug MH370
REUTERS

Die vermisste Malaysia-Boeing flog nach neuen Erkenntnissen noch siebeneinhalb Stunden nach ihrem Verschwinden weiter - doch wohin? Die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Wahrscheinlich ist: Jemand an Bord hat absichtlich die Kommunikationssystem abgeschaltet.

Seite 13 von 24
vrieshqdung 15.03.2014, 15:00
120. mgl. Weiternutzung der 772

Obwohl viele verstörende Schreckensszenarien über die Einsatzmöglichkeiten in Zukunft denkbar sind, so hoffe ich inständig, sollte sich tatsächlich dann ein Anschlag ähnlich wie 9/11 abzeichnen - irgendwo - dass die dortige Flugabwehr kurzen Prozess macht. In dem Fall bliebe keine andere Wahl, als das Leben der ggf. noch lebenden Geiseln zum Wohle ggf. noch viel mehr anderer Zivilisten zu opfern. Aber ich hoffe für uns alle, dass dieses Szenario rein fiktiv bleibt.

Beitrag melden
jofi 15.03.2014, 15:03
121. think

http://www.washingtonpost.com/world/jet-was-hijacked-malaysian-official-tells-ap/2014/03/15/ec7397d6-abff-11e3-af5f-4c56b834c4bf_story.html

"According to the Malaysian government, a satellite that tracked the aircraft was located more than 22,000 miles above sea level. Even after the ACARS system was disconnected, the satellite still received some basic signal from the plane — what one U.S. official described as a “handshake.” Though no data was being transmitted, the satellite continued to reach out to the plane on an hourly basis and received confirmation that the plane was still flying.
“There’s no circuit breaker that would allow you to shut off the handshake,” the official said.
That satellite handshake took place on a system operated by Inmarsat, a British satellite company that provides global mobile telecommunications services.
U.S. officials declined to say how closely that handshake allowed them to track the path of the missing plane.

Lassen Sie sich den letzten Satz bitte benüsslich auf der Zunge vergehen ...

Beitrag melden
GJC 15.03.2014, 15:03
122. Das kommt mir

Zitat von mt1rs
Die Loesegeld-, politischen oder sonstigen Forderungen sind vielleicht schon gestellt worden. Mit dem Zusatz, dass alle Geiseln umgebracht werden, wenn davon was an die Oeffentlichkeit dringt. Kann bei Entfuehrungen durchaus vorkommen...
mittlerweile auch als das letzte plausible Szenario vor, neben der Möglichkeit, dass die Maschine aus welchen Gründen auch immer, irgendwann ohne Sprit abgestürzt ist.

Beitrag melden
holy10 15.03.2014, 15:03
123. Unlogisch

Zitat von sample-d
Aus Sicherheitsgründen. Man kann für den Fall eines z.b. Kabelbrandes so gut wie jedes Gerät im Cockpit abschalten. Der Transponder ist in dem Sinne ja auch nicht überlebenswichtig..
Klar ist er überlebensnotwendig, um zum beispiel Überlebende nach einem Absturz schnell zu finden. Was bringt es mir bei einem Kabelbrand den Transponder abzustellen? Meiner Meinung nach hat das Ding nichtmal im Cokpit zu sein. Der Pilot braucht es ja nicht. Also lieber redundant in irgendeiner kaum bis gar nicht im Flug erreichbaren Ecke verbauen und gut.

Beitrag melden
Neapolitaner 15.03.2014, 15:04
124. Der Transponder wird nach Aufforderung der Flugsicherung

Zitat von holy10
Irgendwie stimmen die verhältnisse da nicht. Wenn ich ein Flugzeug besteige, darf ich so gut wie nichts mehr im Handgepäck haben und mich am besten nackt ausziehen, aber irgendwelche Terroristen schaffen es das Transpondersignal abzuschalten. Gibt es dafür einen Knopf im cockpit? Warum ist das überhaupt möglich?
eingestellt, und zwar wörtlich genommen, denn die Flugsicherung vergibt eine Nummer. Sie dürfen mit dem Ding nicht "einfach so" auf Sendung gehen.

Viel interessanter ist doch die Frage, ob es bei der Boeing 777 möglich ist, alle Systeme zur Sicherung eines überlebensfähigen Luftdrucks (genauer Sauerstoffpartialdrucks) abzuschalten. Wenn das möglich ist, dann ergibt der Aufstieg auf 13500 m Sinn - denn der Sauerstoffmangel wirkt wie eine beginnende, aber unmerkliche Narkose -und schließlich in dieser Höhe führt er entweder zum Tod oder aber zu lang dauernder Beeinträchtigung des Gehirns (hypoxischer Schaden).

Damit ist erklärt, warum die Mob.telefone noch reagiert haben - aber niemand mehr abnahm. Wer immer es war, und in welcher Absicht auch immer, für die Entführung des Flugzeugs musste er von Anfang an einen Plan und exakte Kenntnis des Flugzeugs haben. Und seine eigene Sauerstoffversorgung im Griff haben. Der "Suchkorridor" ist übrigens kein Korridor, sondern ein Kreis mit 6000 km Radius um die Südspitze Thailands herum. Suchen kann man in dem Sektor des Kreises, der über dem Indischen Ozean liegt. Das ist ein unvorstellbar großes Gebiet.

Beitrag melden
flaps25 15.03.2014, 15:07
125. Okhams Razor

Bei den ganzen, teilweise phantastischen, Theorien wird die Motivlage des Verursachers fast nie erklärt. Wenn Terroristen das Flugzeug entführt oder zum Absturz gebracht haben - warum suchen sie dann nicht die Öffentlichkeit um auf ihre Sache hinzuweisen?
Wenn ein Pilot sich suizidieren will, warum macht er es dann nicht einfach und veranstaltet eine studenlange und komplizierte Aktion?
Bei all den Theorien über abgelegene Pisten wissen die Verfasser nicht, dass Flugzeuge nur in relativ kleinen Stückzahlen gebaut werden. Wie bei Autos, wo man das Diebesgut in einem anderen Land problemlos verscherbeln kann, funktioniert es hier nicht.
Wenn jemand das Flugzeug "unerkannt" umleiten will muss er sich schon sehr genau belesen was man da wie abschalten muss. Kein Pilot könnte aus dem Stegreif heraus sagen, welche Systeme er in diesem Fall deaktivieren muss. Das gehört nicht zum üblichen Vorgehen und ist deswegen nicht präsent. Da muss also schon nachgedacht und in Handbüchern geblättert werden. Selbst dann bleibt die Maschine aber für jedes Primärradar sichtbar. Die Daten werden aufgezeichnet, also verstehe ich nach wie vor nicht, dass es Militärs mehrerer Länder nicht möglich ist, das Flugzeug - auch nachträglich noch - zu tracken. Das alles ist mysteriös und neben diversen schwachsinnigen Theorien von Leuten, die erkennbar keine Ahnung von Fliegerei haben, ist kein plausibler Erklärungsversuch da.
Ich habe nur den Eindruck, dass man mehr weiß, als man sagt - oder man weiß nicht mehr weil unfähige Akteure nicht wissen, wie sie die Sache überhaupt angehen sollen.

Beitrag melden
georg_k 15.03.2014, 15:10
126. viel Kerosin an Bord?

Die Entfernung von Kuala Lumpur bis Peking ist ca 2400nm. Bei 470knt sind das ca. 5h Flugdauer.
Ist das normal, dann für 8h Kerosin zu bunkern?

Beitrag melden
vitalik 15.03.2014, 15:11
127. Elektronik

Zitat von holy10
Irgendwie stimmen die verhältnisse da nicht. Wenn ich ein Flugzeug besteige, darf ich so gut wie nichts mehr im Handgepäck haben und mich am besten nackt ausziehen, aber irgendwelche Terroristen schaffen es das Transpondersignal abzuschalten. Gibt es dafür einen Knopf im cockpit? Warum ist das überhaupt möglich?
Wenn es tatsächlich nur ein Knopf ist, dann ist es schon ziehmlich naiv, aber auch wenn es keinen Knopf gebe, ist es eine Kleinigkeit für einen ausgebildeten Elektroniker so ein Funkmodul zu deaktivieren. Wenn man es möchte, kommt man an alle Bau- und Schlatpläne eines Flugzeugs ran, schon allein, weil diese Maschinen weltweit gewartet werden müssen, kommt man an alle Informationen ran.

Beitrag melden
nixgehtmehr 15.03.2014, 15:12
128. Warum denkt niemand an Nordkorea?

Wenn man mal unterstellt, dass die Maschine nicht irgendwo in den Ozean gestürzt ist, gibt es eigentlich nur zwei Flugziele, in denen bei einer Entführung so eine große Verkehrsmaschine unbemerkt gelandet sein könnte:

Erstens: Somalia. Wenn das Flugzeug zwischen Sumatra und den Nikobaren in den Indischen Ozean geflogen und sich dann südlich der Malediven und nördlich der Seychellen gehalten hat, kann die Maschine innerhalb von 7 Stunden unbemerkt locker bis nach Somalia gekommen sein. Dort gibt es garantiert passende Flugplätze im Nirgendwo ohne richtige Luftraumüberwachung. Wenn das Flugzeug dann in einem Hangar abgestellt wurde, lässt sich die Maschine nicht mehr finden. Somalische Warlords könnten dann irgendwann von reichen Chinesen Lösegeld erpressen wollen oder von der Maschine die Hoheitszeichen entfernen und das Flugzeug für den Drogenschmuggel oder für Waffentransporte nutzen. Schlimmstenfalls hat Al Qaida ihre Finger im Spiel, die in Somalia ideale Rückzugsorte und Unterstützung hat.

Zweitens: Nordkorea. Das eigentliche Flugziel Peking und Nordkorea liegen nur unweit voneinander entfernt. Auch hier hätte die Maschine sich nördlich der Philippinen und südlich von Taiwan halten und so über den Ozean in den nordkoreanischen Luftraum gelangen können. Auf einem nordkoreanischen Militärflughafen hätte das Flugzeug von der Weltöffentlichkeit unbemerkt landen und in einem Hangar unsichtbar für Satelliten verschwinden können. Was der irre Kim dann mit dem Flugzeug und den Passagieren vorhaben könnte, mag ich mir lieber nicht vorstellen.

Realistisch gesehen sind das die beiden einzigen Länder, in denen das Flugzeug weitgehend unbemerkt gelandet und versteckt worden sein könnte. Die Länder Mittelasiens scheiden schon deshalb aus, weil das Flugzeug dann sehr lange über den indischen, pakistanischen oder afghanischen Luftraum hätte fliegen müssen und das allein schon wegen der US-Militärpräsenz in diesem Gebiet auf keinen Fall unbemerkt geblieben wäre.

Schlussendlich kann das Flugzeug nur irgendwo unbemerkt in den Ozean gestürzt sein oder aber in
die beiden o. g. Länder entführt worden sein.

Beitrag melden
dill02 15.03.2014, 15:12
129. Abgefangen

Zitat von sysop
Die vermisste Malaysia-Boeing flog nach neuen Erkenntnissen noch siebeneinhalb Stunden nach ihrem Verschwinden weiter - doch wohin? Die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Wahrscheinlich ist: Jemand an Bord hat absichtlich die Kommunikationssystem abgeschaltet.
Das Flugzeug wurde von Außerirdischen abgefangen und mitgenommen. Die Menschen befinden sich zu weiteren Studien in einem Labor der Außerirdischen, wo Replikanten von Asiaten hergestellt werden. Alle wichtigen Schaltzentralen auf der Erde wurden schon von Replikanten übernommen. Die Mehrheit der Weltbevölkerung ist schon mit Sensoren und Sendern der Außerirdischen ausgestattet. Diese werden über Mundspül-Lösungen und Nahrungsmittel, die über Mikropartikel verfügen, implantiert. Das Tragen von Handys erleichtert die Spionage erheblich.

Die Außerirdischen haben die totale Kontrolle über alle Mobilfunknetze. Da es speziell in Entwicklungsländern immer noch resistente Menschen gibt, die weder das eine noch das andere nutzen, werden die Sender auch dem Saatgut beigemischt. Dies ist allerdings weniger effizient. Deshalb ist es manchmal notwendig, Menschen zu entführen, die im Labor verändert und später wieder im irdischen Kreislauf freigesetzt werden. Ihr Aussehen und ihre funktional-mentalen Fähigkeiten entsprechen dann exakt dem eines Aliens. Der Papst zum Beispiel ist ein 100%iger „Setzling“ der Außerirdischen. Vor langer Zeit wurde er mal rausgenommen, verändert und wieder zugeführt.

Das Ziel der Außerirdischen ist die Übernahme der irdischen Graphit-Vorkommen. Ihre gesamte Existenz und Technologie HOPG-abhängig.

Beitrag melden
Seite 13 von 24
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!