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Vince Vaughn für Waffen an Schulen: "Diese Monster töten Sechsjährige"
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US-Schauspieler Vince Vaughn fordert Waffen an Schulen. Eine solche Erlaubnis würde Amokläufer abschrecken, behauptet der neue Star der Krimiserie "True Detective".

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evenlonger70 03.06.2015, 21:43
100. Was ist mit den Kindergärten

den Stadien, den Büchereien, den Supermärkten, den Museen, Austellungen, Kinos, Schmimmbädern usw. usw.
Soll dann jeder-in dem in Artikel genannten Fall-Lehrer, Hausmeister, Gärnter, Techniker oder sonstiger Schulmitarbeiter um sich schießen? Was ist wenn dieser dann einen Schüler (zB durch Querschläger) tötet?

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s.aureus 03.06.2015, 21:47
101. Ewig gestrig

Zitat von Sam_Dicamillo
Stimmt nicht, die da Deutschen sind schon lange weltbekannt sind als Besserwisser und Oberlehrer, und in den Fünfzigern, in den USA, hiess es schon wenn jemand sich Besserwisserisch verhalten hatte: "Don't be like a German". Und das pathetische daran ist dass diese Besserwisserei einfach ermüdend und abstumpfend wirkt, und den Zuhörer den Eindruck vermittelt dass sie, Deutschen, sich immer noch für "Herrenmenschen" halten.
...sind leider nur Sie und ihre peinlichen, obsoleten Totschlagargumente. "Herrenmenschen", alles klar.

„Amerika - die Entwicklung von der Barbarei zur Dekadenz ohne Umweg über die Kultur.“

Georges Clemenceau, 1841-1929 (Frankreich)

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evenlonger70 03.06.2015, 21:49
102. Was ist mit den Kindergärten

den Stadien, den Büchereien, den Supermärkten, den Museen, Austellungen, Kinos, Schmimmbädern usw. usw.
Soll dann jeder-in dem in Artikel genannten Fall-Lehrer, Hausmeister, Gärnter, Techniker oder sonstiger Schulmitarbeiter um sich schießen? Was ist wenn dieser dann einen Schüler (zB durch Querschläger) tötet?

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Promethium 03.06.2015, 21:56
103.

Zitat von kinngrimm
So belegen Studien in und ausserhalb von Amerika schon seit Jahrzehnten "weniger Schusswaffen" = "weniger Tote durch Menschen ausgerüstet mit Waffen".
Was eine ausgesprochen wenig überzeugende Argumentation ist!
Denn so kann man alles verteufeln!

Weniger Krankenwägen = weniger Tote durch Unfälle mit Krankenwägen.

geht ganz einfach!

Tja, warum wird wohl nie gefragt ob es durch Waffen mehr Tote gibt, sondern immer nur ob es mehr Tote durch Waffen gibt?

Sehen wir in die Schweiz! Viel mehr Waffen als in Deutschland und tatsächlich auch mehr Tote durch Waffen ABER eine niedrigere Mordrate! Verblüffend wie sich die Dinge ändern wenn man richtige Fragen stellt...

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evenlonger70 03.06.2015, 22:02
104. Was ist mit den Kindergärten

den Stadien, den Büchereien, den Supermärkten, den Museen, Austellungen, Kinos, Schmimmbädern usw. usw.
Soll dann jeder-in dem in Artikel genannten Fall-Lehrer, Hausmeister, Gärnter, Techniker oder sonstiger Schulmitarbeiter um sich schießen? Was ist wenn dieser dann einen Schüler (zB durch Querschläger) tötet?

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espet3 03.06.2015, 22:12
105.

Waffen an Schulen zu fordern ist Schwachsinn.

Andererseits gibt es in den USA kaum Einbrüche in Wohnungen, da der Einbrecher ein sehr hohes Risiko eingeht.

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fat_bob_ger 03.06.2015, 22:45
106. Amokläufe verhindert man nicht durch mehr Sicherheits-

personal, sondern durch eine konsequente Nichtberichterstattung. Denn durch die Berichterstattung erreicht der Amoktäter sein Ziel maximale Aufmerksamkeit zu erzielen. Diese Verlierertypen wollen einmal am Drücker sein und meinen, dass sie dafür bewundert bzw, respektiert werden, wenn sie hilflose Menschen abschlachten (Breivik als Beispiel) und dabe eine krude Meinung oder gar nichts verbreiten. Als Lehrer und Sportschütze (DSB und IPSC) würde ich mir schon zutrauen, einen Amokläufer zu stoppen, wenn er mir über den Weg läuft. Allerdings sollte der betreffende Pädagoge schon deutlich mehr als 5000 Trainingsschüsse im Jahr abgeben, um einigermaßen mit der Handhabung seiner Waffe vertraut zu sein. Dafür würde ich mir sogar noch eine Walther PPS oder eine Glock im Kal. 9mm kaufen. Eine flächendeckende Ausstattung des Lehrkörpers mit Waffen würde mE. erhebliche versicherungsrechtliche Fragen (Fehlschüsse, Fahrlässigkeit...) aufwerfen und wäre zudem extrem teuer. Man kann schließlich niemanden zwingen jährlich allein 1000 - 2000 Euro für Munition und weitere 1000 Euro für spezielle Schulungen auszugeben.

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udo46 03.06.2015, 22:58
107.

Es gab mal eine Zeit und ein riesiges Gebiet in den USA, da hatte jeder eine Waffe, der wollte. Da gab es keine Gesetze. Da herrschte die Selbst- und Lynchjustiz. In dieser "glorriechen" Zeit und Region galt nur das Gesetz des Stärkeren, sonst nichts.

Mit viel Mühe und Geduld, mit einem Grossaufgebot von Marshals und Friedensrichtern wurde dieser Zustand halbwegs beseitigt und das wilde Land domestiziert.

Nun geht es wieder zurück "zur guten alten Zeit", wo aufgrund der o. g. Zustände jeder jedem misstraute, wo alle in Angst und Hysterie lebten, weil sie ständig damit rechnen mussten, bei nächster Gelegenheit über den Haufen geschossen zu werden, wo die staatliche Präsenz durch vollständige Abstinenz glänzte, etc.
Und es betrifft jetzt nicht mehr die ehemalige Frontier, sondern das ganze Land.
Darauf arbeiten die Reps hin, keine Frage.

Schusswaffen unter dem Weihnachtsbaum für Sechsjährige ist in den USA eine Selbstverändlichkeit.
Erotische Szenen in Filmen streng zu zensieren, Gewaltorgien hingegen nicht, ebenfalls. Das sind nur zwei Schlaglichter, aber bezeichnend.

Die USA sind auf dem besten Wege zu glauben, jetzt auch ihre inneren Probleme ausschliesslich mit Gewalt lösen zu können. Das Resultat kann nur Anarchie sein.
Im Ausland haben Sie diesen Zustand ja schon durch diese Strategie herbeigeführt.

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hogan.susanne 04.06.2015, 00:57
108. Viele lustige Kommentare hier.

Ich danke Ihnen, ich musste beim lesen der meisten Kommentare herzlichst lachen. Sowie in Deutschland ein Bericht ueber Waffen kommt wird nacht Luft geschnappt. Ich gehe davon aus, wenn Euch ein Jaeger im Wald begegenet wird die Unterhose die Hose braun.

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niska 04.06.2015, 10:27
109.

Zitat von hogan.susanne
Ich danke Ihnen, ich musste beim lesen der meisten Kommentare herzlichst lachen. Sowie in Deutschland ein Bericht ueber Waffen kommt wird nacht Luft geschnappt. Ich gehe davon aus, wenn Euch ein Jaeger im Wald begegenet wird die Unterhose die Hose braun.
Was hat denn ein Jäger der berechtigterweise zu einem nachvollziehbaren Zweck in der Öffentlichkeit eine Waffe führt mit dieser überzogenen Forderung der Bewaffnung von Lehrern oder Privatpersonen zu tun?
So ein Kommentar ist doch nicht lustig, sondern peinlich.
Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin nicht gegen Waffen perse, sondern nur für einen verantwortungsbewussten Umgang damit. Und da ist neben dem sich oft selbst überschätzenden und durch fehlende Übung/Professionalität dann zwangsläufig fahrlässigen Bürger eben auch der Staat gefragt.
Schusswaffen sind weder zum Öffnen von Bierflaschen, noch zum herumliegenlassen auf Wohnzimmertischen an denen Kinder spielen gemacht.
Und bei bewaffneten Lehrern ist, wenn Sie nicht nebenher eine vernünftige Polizeiausbildung gemacht haben (incl. psychologischer Überprüfung), auch das Missbrauchspotential größer als der zu erwartende Nutzen.
Und wie soll das praktisch abaufen? Wenn der Lehrer die Waffe am Körper oder in der Handtasche trägt, kann sie ihm entwendet werden. Und er wird eben das erstes Ziel der Attacke, erweitert dann ungewollt das Waffenarsenal des erweiterten Selbstmörders. Wenn sie im Waffenschrank des Klassenzimmers ist, ist die Zugriffszeit zu groß.
Bei den Selbstmordanschlägen etwa auf Schulen, Tempel oder Moscheen sind doch immer die Wachleute an denen Waffen und somit Gegenwehr vermutet wird die ersten Opfer.
Sollen, wenn es in einem Klassenzimmer zum Schusswechsel kommt, die anderen Lehrer dann ihre Schutzbefohlenen im Stich lassen und den/die Kollegin rächen gehen? Was bringen kann sind Einlasskontrollen und mindestens zwei Polizisten, die aber nicht auf einem Haufen Sitzen.

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