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Volkssport: Stirbt das Kegeln aus?
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Alle Neune nach Feierabend: Kegeln war für viele Deutsche einmal das liebste Hobby. Heute dagegen droht es als Volkssport zu verschwinden. Die Kegler selbst scheinen daran nicht ganz unschuldig zu sein.

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derauskenner 02.01.2018, 14:58
1. Zeitgeist

Ich bin kein Kegler. Der Zeitgeist ist es aber wirklich auch nicht; heutzutage muss ja alles „hip“ sein. Ob das gut ist, wird sich zeigen. Aber manche Dinge sterben einfach aus. Da kommen andere Dinge nach. Diese dürfen jedoch auch gern bodenständig sein. Nur weil etwas „hip“ ist, muss es nicht gut sein.

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cleanhead 02.01.2018, 15:05
2. Selbst Schuld

Ich war vor Jahren ein guter Freizeitkegler. Ich wurde mal beobachtet und von einem Verein angeworben. Ich ging zum Training und alle waren begeistert. Aber, wie ich bald feststellen würde, war die überwiegende Mehrzahl der Vereinsmitglieder weitaus mehr an das gesellige Saufen interessiert. Das ist nichts für mich, also hörte ich nach einer Trainingseinheit – ohne anschließend mittrinken zu müssen – auf. Schade.

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Crom 02.01.2018, 15:15
3.

Was sollte man denn konkret ändern? Darüber schweigt der Artikel.

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frank.huebner 02.01.2018, 15:21
4. Kegeln ist out

Ich habe früher viel gekegelt, nun gehen wir regelmäßig zum Bowlig. Das Kegeln hat den Eventcharakter nicht übernehmen können. Beim Bowlen ist es jdes Mal eine große Party, mit Essen, Trinken, Spaß. Das kann mir hier keine Kegelbahn bieten, und die Besitzer der "Bundeskegelbahnen" sind auch nicht gewillt, etwas zu ändern. Die Erwartungen der Menschen an eine Freizeitbeschäftigung ändern sich. Wer nicht mitgeht, der geht unter.

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Champagnerschorle 02.01.2018, 15:27
5. mit Neffen

Zitat von Crom
Was sollte man denn konkret ändern? Darüber schweigt der Artikel.
Darüber "schweigt" der Artikel ganz und gar nicht.
...suchen Sie echt echte Lösungen in derartigen Artikeln???

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schnitteuk 02.01.2018, 15:30
6.

Zitat von Crom
Was sollte man denn konkret ändern? Darüber schweigt der Artikel.
Sehr gute Frage. So, wie er da steht, gibt der Artikel nur Trivialitäten von sich: Kegeln muss sich dem Zeitgeist anpassen, sonst stirbt es aus. Das ist ja mal eine ganz gewagte Aussage; sowas hört man von so ziemlich allen Sportarten und Hobbies. Spannend wäre es in der Tat zu hören, was denn anders werden soll.

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_unwissender 02.01.2018, 15:31
7. Ja, wenn man wüsste, was das soll ...

Zitat von Crom
Was sollte man denn konkret ändern? Darüber schweigt der Artikel.
Zu lesen ist:
"Sportvereine müssen flexibel sein in ihrem Angebot und sich dem Zeitgeist und den Trends anpassen."
Das ist wohl ein übrig gebliebener Satz aus den letzten Strukturveränderungsversuchen, die den DKB (Deutschen Kegler Bund) extrem belastet haben. Wegen Zersplitterung ging der Verband fast komplett vor die Hunde. Jetzt ist zwar wieder Ruhe da. Doch es interessiert sich keiner dafür.
Die Funktionäre sind nicht an allem schuld. Aber sie hätten es in der Hand, manches attraktiver zu machen.
Man muss nur einmal googeln und nach Ergebnissen deutscher Klubs in den Europa-Wettbewerben suchen. Wer da ein irgendwie beabsichtigtes koordiniertes Marketing entdeckt, ist wohl Chaos-Forscher.

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Makrönchen 02.01.2018, 15:45
8. Unmodern

Ich bin früher gerne Kegeln gegangen, aber diese völlig abgeranzten Kegelbahnen, billige Holzvertäfelungen, Nachkriegs-Gemütlichkeit, will heute eben keiner mehr.

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dani216 02.01.2018, 15:52
9. Bei uns im Ort sind die vorhandenen Kegelbahnen

an eine Gaststätte angeschlossen, aber geschlossen.
Nach meinem Kenntnisstand gibt es schon Interesse von Hobbykeglern,
der Pächter der Gaststätte hat aber kein Interesse daran, die Wartung übernehmen.

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