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Waffengewalt in Chicago: Der Kampf gegen das alltägliche Sterben
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Chicago gilt als US-Hauptstadt der Waffengewalt: Auch diesen Sommer kamen Dutzende bei Schießereien um. Politik und Behörden sind machtlos. Jetzt greifen die Bürger zur Selbstwehr.

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and_over 05.09.2014, 11:14
1. und bevor

jetzt gleich das Geschrei ob der US-Waffengesetze losgeht: die Gangs und sonstige Kriminellen benutzen ILLEGALE Waffen. Legal bekommen die nämlich auch in den USA keine.

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Tevsa 05.09.2014, 11:19
2. Solange die Waffen-Lobby

So stark in den USA ist, wird sich da nichts ändern. Aber da scheint die Meisten der Bevölkerung nicht zu verstehen.

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schienbeinschoner 05.09.2014, 11:23
3.

Jaja, die Amerikaner. Die US -Gesellschaft hat bei dem Versuch, ihren Traum eines freiheitlichen und glücklichen Zusammenlebens am Leben zu erhalten, den Blick für die Realitäten verloren. Das Land ist hochgerüstet und entgegnete jeder Gefahr durch weitere Aufrüstung – mit dem Ergebnis, dass das Leben in so manchen Teilen der USA gefährlicher ist als in Bürgerkriegsländern der dritten Welt.
Die Verzweiflung, mit der die eigene Sicherheit verteidigt wird, mündet am Ende im völligen Verlust dergleichen.
Der Niedergang dieser Weltmacht in allen Bereichen beschleunigt sich zusehends.

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galbraith-leser 05.09.2014, 11:25
4. Der Schmelztiegel USA

ist ein abschreckendes Beispiel dafür was passiert, wenn eine Gesellschaft unkontrollierte Einwanderung gepaart mit dem Wegschauen vor sozialen Problemen zulässt. Die weiße Mittelschicht zieht aus bestimmten Stadtvierteln weg, die dann unter den sozial Schwachen verkommen. Kriminialität, Gewalt und sonstige Probleme halten Einzug. Die Ansätze dafür sind auch in unsere Großstädten schon seit längerem in unterschiedlicher Ausprägung zu erkennen. Das hat bedingt mit Rassismus zu tun, zum anderen aber auch mit Konfliktvermeidung. Die Menschen möchten nunmal lieber in einem sprachlich und kulturell homogenen Umfeld leben. Ein paar Fremde hält ein Viertel aus, aber es gibt keine Viertel, in denen die Bevölkerungsgruppen paritätisch vertreten wären. Warum das so ist, dafür hätte ich von den Multi-Kulti-Fans gerne mal eine vernünftige Erklärung.

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schienbeinschoner 05.09.2014, 11:30
5.

Zitat von and_over
jetzt gleich das Geschrei ob der US-Waffengesetze losgeht: die Gangs und sonstige Kriminellen benutzen ILLEGALE Waffen. Legal bekommen die nämlich auch in den USA keine.
Sehr richtig und meiner Ansicht nach das weit und breit einzige (!) Argument der Waffenlobby, dass nachvollziehbar und richtig ist: Das Land ist derart voll von Handfeuerwaffen, dass es, selbst wenn ein Verbot von solchen Waffen denkbar wäre, praktisch unmöglich wäre selbiges durchzusetzen.
In der tat würde ein extremes Missverhältnis zwischen Bewaffneten und Unbewaffneten entstehen – eines das nahezu unmöglich korrigierbar ist. Diese Waffen sind zu klein, zu haltbar und in der Zahl zu groß als das man sie in einem akzeptablen Zeitraum aus der US Gesellschaft entfernen könnte.

Pandorras Box ist offen, man kann sie nicht mehr schliessen.

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observerlbg 05.09.2014, 11:30
6. Is schon klar @and_bevor,

nur wo viele legale Waffen sind, lassen sich leicht illegale beschaffen. Viiiel leichter als in Teutschland.

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höngg 05.09.2014, 11:32
7.

Das sind dieselben Gestalten die sich über zwei angeblich hingerichtete Reporter inerhalb mehrerer Tage aufblasen?
Mal besser vor der eigenen Haustür kehren, da liegt genug im Argen.
Die Reporter sind wenigstens ihr eigenes Risiko eingegangen, weil sie sich freiwillig (sie wollten ja Geld verdienen) in ein Kriegsgebiet begeben haben.
Auch wenn Chicago auf den ersten Blick nicht verlockender erscheint als Syriren/Irak, so wollen die Menschen dort ja nicht am Krieg verdienen.
Sie können einem leid tun.

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observerlbg 05.09.2014, 11:33
8. Is schon klar @and_over,

nur wo viele legale Waffen sind, lassen sich leicht illegale beschaffen. Viiiel leichter als in Teutschland.

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schienbeinschoner 05.09.2014, 11:34
9.

Zitat von Tevsa
So stark in den USA ist, wird sich da nichts ändern. Aber da scheint die Meisten der Bevölkerung nicht zu verstehen.
Das ist einerseits richtig, allerdings ist die Akzeptanz von Gewaltanwendung zur Konfliktlösung tief in der Bevölkerung verwurzelt. Der Einfluss der Lobby ist stark, aber auch ganz basisdemokratisch würde Amerika sich meiner Einschätzung nach, zu seinen Waffen bekennen.

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