Forum: Panorama
Waffenrecht in den USA: Die verlogene Debatte
AP

Das Massaker von Las Vegas hat in den USA eine neue Diskussion über die Waffengesetze ausgelöst. Doch sie wird zu nichts führen. Denn um das Thema sinnvoll anzupacken, müssten die Amerikaner unbequeme Einsichten akzeptieren.

Seite 2 von 42
steingärtner 03.10.2017, 08:15
10. Man will es mehrheitlich so in den USA

Morgen sind alle US-Flaggen auf Halbmast. Sie können sie gleich so belassen. Es wird sich ja nichts ändern.

Beitrag melden
besser einmal nachdenken 03.10.2017, 08:16
11. Jeder bekommt was er verdient

Die US-Amerikaner bekommen nur was sie verdienen. Ein Land in dem schon immer das Recht des Stärkeren galt, in dem zuerst geschossen und dann gefragt wurde erntet die Früchte die es gesät hat. Insofern hat das Land auch Trump als Präsidenten verdient.
Das ist das selbstgewählte Schicksal des Landes. Mitleid ist hier fehl am Platz.
Viel wichtiger ist die Frage, wie Europa mit den USA umgeht bzw. wie Europa Frieden, Sicherheit, Recht und Freiheit verteidigt.

Beitrag melden
omanolika 03.10.2017, 08:17
12. Von traurigen Witzen und merkwürdigen Affen

Wäre es nicht so traurig, könnte man ja fast lachen,
weil die Aussage, dass Waffen alles sicher machen,
wie es halt die Waffenindustrie samt Anhängern tut,
als Witz schon wäre ganz gut, allerdings ist nur Wut,
was nach so einem Massaker nun noch übrig bleibt,
weil die Waffenlobby das ausnutzt damit sie die Verkäufe antreibt...

Aber manche Leute machen sich wohl noch etwas länger zum Affen,
und berufen sich halt auf ihr verfassungsmäßiges Recht auf Waffen...

Beitrag melden
nimby 03.10.2017, 08:19
13. Leider

muss der Mensch immer wieder vor sich selbst beschützt werden.Selbst beschrankte Bahnübergänge werden von Experten umfahren und es kommt zu Unfällen.Bin eigentlich gegen Überregulierung,aber Waffen gehören nicht in private Hände!

Beitrag melden
jujo 03.10.2017, 08:21
14. ....

Die Situation ist so, weil es die Mehrheitsmeinung ist.
Zwei Tage Lippenbekenntnisse und das war es. Weiter so bis zum nächstenmal.
Ich betrauere die Opfer und habe Mitgefühl gegenüber den Verletzten und den betroffenen Familie. Mitgefühl und Mittrauern mit den Amerikanern als ganzes habe ich nicht. Sie hätten es in der Hand, der Wille zu Veränderung ist nicht da. So müssen sie immer wieder mit solchen Ereignissen leben.

Beitrag melden
rabbijakob 03.10.2017, 08:22
15. Der Terrorismus ist ein Allheilmittel

Damit kann man alles rechtfertigen. Krieg, Einschränkung der Bürgerrechte und eben massenhaften Waffenbesitz. Dieses Gesetz war dazu gedacht, dass der Staat vor seinen bewaffneten Bürgern Angst haben sollte. Nun töten sich die Bürger untereinander...wie praktisch.

Beitrag melden
dinkidau 03.10.2017, 08:23
16. Amerikaner

sind halt ein bildungsresistenter Haufen. Das zeigt sich nicht nur bei den Waffen sondern auch bei Autos, Fracking etc. Dummheit und geldgeilheit war bei deren Politikern auch immer schon vogue. Die werden nie aufwachen. Ich fühle mit den wenigen Klugen Menschen dort aber die schreien leider nicht lauter als die Doofen.

Beitrag melden
huger56 03.10.2017, 08:25
17. Wirklich?

"Kein anderes Land hat solche Statistiken. Kein anderes Land hätte es so einfach, etwas zu ändern." Das bezweifle ich sehr, aus zwei einfachen Gründen: 1) Es sind derart viele Waffen bereits legal im Umlauf, ohne dass deren Verbleib auch nur annähernd registriert wäre, dass strengere Gesetze zum Kauf und Besitz (oder zur Enteignung?) nichts bewirken. 2) Wer will, organisiert sich immer irgendeine Waffe und findet auch einfach heraus, wie das geht. Oder er nimmt einfach ein Messer, bastelt sich einen Sprengsatz, nimmt ein Auto, etc. Klar geht von automatischen Waffen die grössere Gefahr aus, weil in kürzerer Zeit mehr angerichtet werden kann, aber wenn der Täter nicht absolut spontan handelt, findet er andere Wege. Und man sollte sich nichts vormachen: Waffenkontrolle klingt auf dem Papier gut, in der Realität wirkt sie wenig (dieses Wenige sollte man aber natürlich haben!), da vom Zeitpunkt der Prüfung bis zum Amoklauf viel passieren kann. Nein, eine EINFACHE Lösung ist definitiv nicht in Sicht. Nur auf strengere Gesetze zu bauen, ist blauäugig. Wenn, dann müsste der Staat grossflächig Waffen einziehen, erst dann wird die Gefahr eingedämmt. Ob man das will oder nicht und aus welchen Gründen, ist eine andere Frage.

Beitrag melden
kopi4 03.10.2017, 08:26
18. Wer im Glashaus sitzt...

Ein unsinniger Zustand der Menschenleben kostet, den der Rest der Welt staunend nicht nachvollziehen kann. Der selbst in der eigenen Bevölkerung keine Mehrheit hat und der ,Dank einer mächtigen, in der Politik bestens vernetzten Industrie dennoch nie ernsthaft bezweifelt wird: das es in Deutschland kein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen gibt ist ein ebenso verrücktes Mysterium...

Beitrag melden
Lemmingeforscher 03.10.2017, 08:28
19. NRA Feiertag

Die von Trump bedingungslos unterstützte NRA wird einmal mehr argumentieren, dass die Opfer selber schuld sind. Hätten sie alle ein Scharfschützengewehr gehabt wäre das nicht passiert.
Die Kurse der Waffen Hersteller werden kommende Woche drastisch ansteigen. Alles gut.

Beitrag melden
Seite 2 von 42
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!