Forum: Panorama
Wegen Besuch in chinesischer Botschaft: Belgien kürzt Einkommen von Prinz Laurent
AFP/ Belga

Es ist nicht der erste Fehltritt des Prinzen Laurent, aber ein teurer: Weil er in Uniform zu einer Feier in der chinesischen Botschaft ging, geht der belgische Staat dem Bruder des Königs nun ans Portemonnaie. Sein Einspruch blieb wirkungslos.

Seite 1 von 3
siebke 31.03.2018, 11:45
1. Sohn

Er ist halt von Geburt an Sohn und Prinz,der "Ärmste". Gut das die Monarchie nur noch zum Präsentieren da ist und ein demokratischer Staat die Regierungsgeschäfte leitet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thequickeningishappening 31.03.2018, 11:55
2. Tolles Kino

Zu Belgien faellt mir dann noch Leopold - Lumumba ein!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mindbender 31.03.2018, 12:03
3. ...

"Apanage", wie süss. Sollten wir nicht langsam über diese Zeit hinweg sein? Sollte der Typ nicht lieber für sein Geld arbeiten?
Es ist unglaublich das es 2018 noch Länder gibt, die ihren "Adelsgeschlechter" Geld vom Steuerzahler gibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sven2016 31.03.2018, 12:22
4.

Ja, Leopold kommt einem direkt in den Sinn, wenn man mal Belgien und Krone assoziiert (macht man fast nie).

Wenn der Mann so schlecht für sein Amt ausgebildet wurde, dass er Verhaltensregeln nicht kennt, hat er Pech gehabt. Das ist wie Baustelle ohne Schutzhelm -> Geldstrafe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Knossos 31.03.2018, 12:27
5.

Der Arme. 300 000 EUR im Jahr frei Haus; dabei hätte er es in der freien Wirtschaft doch soviel besser haben können. Schließlich hätte er schon irgendwen gefunden, der ihm ein paar Verpflegungsposten zugeschachert hätte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
elli1965 31.03.2018, 12:55
6. Der Ärmste!

Ist ja auch schlimm, mit knapp über 300000€, das sind mal eben über 25000€ im Monat, kann man ja auch nicht weit kommen und muss dafür sogar die Füße still halten. Na ja, einen Ausweg gäbe es ja: Als EU Bürger kann er ja jederzeit in einen Staat mit republikanischer Staatsform wechseln, da braucht er sich dann um seine adelige Herkunft kaum scheren. So als Pförtner oder Lagerhelfer könnte er als Ungelernter eine Stelle finden. Falls er doch etwas gelernt oder studiert hat bieten sich ja auch noch andere Jobs. Dann zumindest kann er im Urlaub hin, wo er will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
manicmecanic 31.03.2018, 13:00
7. der arme

Jammerlappen,nun bekommt er nur noch 260000 im Jahr.Das sind ja nur noch knapp über 20000/Monat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lab61 31.03.2018, 13:21
9.

Zitat von Mindbender
"Apanage", wie süss. Sollten wir nicht langsam über diese Zeit hinweg sein? Sollte der Typ nicht lieber für sein Geld arbeiten?
Nein. Das würde noch viel mehr zu schwierigen Situationen führen.
Die Mitglieder des Königshauses sollen den Staat und das Volk repräsentieren und ihm eine, die Gemeinsamkeit fördernde Identität stiften. Das wird eigentlich in allen europäischen Monarchien immer noch von der Mehrheit des Volkes so angenommen. Auch beim Zaren Wladimir dem Ersten in Moskau. :D

Und gerade in Belgien ist das ganz wichtig, weil das Königshaus die beiden großen, sich nicht immer nur wohlgesonnen Volksgruppen der Flamen und der Wallonen zusammenhält. Der Staat Belgien würde vermutlich zerbrechen, wenn er den Königshof nicht hätte.

Für die Wahnehmung dieser repräsentativen Pflichten und der damit verbundenen Verpflichtung, ein, diesen Repräsentationspflichten angemessenes Leben zu mführen, wird diese Appanage gezahlt. Mitglieder von Königshäusern sind zudem i.d.R. Schirmherren etlicher, gemeinnütziger und karitativer Einrichtungen und Institutionen. Diese Funktionen nehmen sie ehrenamtlich, also ohne Bezahlung wahr, obgleich sie auch mit einem nicht unerheblichen Zeitaufwand verbunden sind.

Insofern arbeiten Könige, Königinnen, Prinzen und Prinzessinnen sehr wohl - im weitesten Sinne als Angestellte des Staates. Der eine oder andere vielleicht weniger, weil sein/ihr Benehmen nicht immer den Erwartunten entspricht, wie z.B. bei diesem prinzen. Aber wenn man solche dann ins normale Arbeitsleben entlassen würde, wäre das sicher noch peinlicher für den jeweiligen Hof. Also zahlt man sie eben dafür, sich besser nicht in einem normalen Job zu versuchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3