Forum: Panorama
Welcher Antrieb wird der Motor der Zukunft?

Die Autohersteller setzen für morgen auf die Brennstoffzelle, die Autofahrer heute schon auf Erdgas. Wo sehen Sie die Chancen und Risiken der Alternativen Antriebe?

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DJ2002dede 16.11.2006, 17:28
1.

Zitat von sysop
Die Autohersteller setzen für morgen auf die Brennstoffzelle, die Autofahrer heute schon auf Erdgas. Wo sehen Sie die Chancen und Risiken der Alternativen Antriebe?
Ich denke, Wasserstoff wird sich durchsetzen.

Bis dahin ist aber der Mix wichtig und richtig.

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Saboteur 16.11.2006, 17:50
2.

Ich denke mittelfristig wird es mehrere Möglichkeiten geben. Erdgas funktioniert schon. Brennstoffzelle hat immernoch das Problem der Wasserstoffspeicherung aber es sind auch Typen möglich, die mit Methanol u.Ä. laufen (Nachteil hier: die Stoffe müssen sehr rein sein). Außerdem gibt es Forschungen dazu aus organischen Abfallstoffen eine Art Biodiesel effizient herzustellen; das könnte auch ein Weg werden (z.B. Umsetzung mittels Bakterien).

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Lopez21 16.11.2006, 18:00
3. Keine Alternative!

Tja so sehe ich es. Denn, obwohl ich nicht einmal mehr Auto fahre, ist das ein echt schwieriges Thema.

Nur eines sollten wir wissen (ob wir wollen oder nicht). Unsere Mobilitaet macht unsere Umwelt kapput und krank. Und wir koennen gerne Brasilien als Beispiel nehmen, wo sie schon seit einer langen Zeit auf fosile Brennstoffe setzen. Aber um welchen Preis? Da kommen Monokulturen und wir sind ebenfalls auf dem besten Weg dazu. Die Natur dankt es uns frueher oder spaeter mit kleineren oder groesseren Katastrophen.

Erdgas ist auch nicht unbeschraenkt vorhanden. Heute sind wir wohl schon soweit, dass wir Biogas erzeugen koennen. Aber wen interessiert das?

Deutschland ist eh ein Vorbild: mit 200 ueber die Bahn zu brettern und 500 PS unter der Haube zu haben. Das ist geil! Ich frage nur, wann werden wir erwachsen?

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dieterschg 16.11.2006, 19:22
4. Sparsamkeit

Zitat von sysop
Die Autohersteller setzen für morgen auf die Brennstoffzelle, die Autofahrer heute schon auf Erdgas. Wo sehen Sie die Chancen und Risiken der Alternativen Antriebe?
So lange diese Techniken noch nicht ausgereift sind, sollte man auf sparsamen Verbrauch bei den Fahrzeugen achten. 400km/h braucht niemand, schon 200km/h auf überfüllten Autobahnen reicht dicke aus, wobei manche Wagen dabei sogar noch relativ sparsam sein können.

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Tarja13 16.11.2006, 19:29
5. Ganz klar: Wasserstoff

Zitat von sysop
Die Autohersteller setzen für morgen auf die Brennstoffzelle, die Autofahrer heute schon auf Erdgas. Wo sehen Sie die Chancen und Risiken der Alternativen Antriebe?
Wasserstoff bietet von allen derzeit denkbaren Treibstoffen eindeutig das größte Potential. Es verwundert schon ein bisschen, warum die Automobilindustrie die Forschung seit Jahrzehnten nicht entschlossener vorantreibt. Erdgas ist nunmal endlich, Sonne nicht immer verfügbar, Wind sowieso als Autoantrieb ungeeignet, Öl geht in absehbarer Zeit zur Neige. Wasserstoff hingegen wäre reichlich vorhanden, würde bei der Reaktion keine Schadstoffe erzeugen und trotzdem ausreichend Energie freisetzen.

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anselmi 16.11.2006, 21:22
6.

Treibstoff de rigueur: Katzen!

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Joerg grimm 17.11.2006, 04:58
7.

Zitat von sysop
Die Autohersteller setzen für morgen auf die Brennstoffzelle, die Autofahrer heute schon auf Erdgas. Wo sehen Sie die Chancen und Risiken der Alternativen Antriebe?
Ich schaetze mal, der Sprit der naechsten eineinhalb bis zwei Jahrzehnte wird das Erdgas.

Danach kommt dann Hafer. Der ist erneuerbar, die Maschinen haben alle 1 PS, und der Treibhauseffekt wird gestoppt.

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Besquare 17.11.2006, 13:06
8. Ja, Nein - Weis nicht

Zitat von DJ2002dede
Ich denke, Wasserstoff wird sich durchsetzen. Bis dahin ist aber der Mix wichtig und richtig.
Wasserstoff ist teuer, speichert wenig Energie pro Volumen. Organische Substanzen, ob Alkohle, Kohlenwasserstofe werden bleiben. Ich denke, dass es auch eine Ewigkeit dauern wird, ehe sich die Menschen an summende Strommobile gewöhnt haben.

Brennstoffzellen sind außerdem noch fern ab von großen Wirkungsgraden. Die so oft zitierten 90% haben theoretischen Charaketer, worauf es hinauslaufen könnte wenn die technik stimmt. Momentan wuselt der Wirkunggrad bei 40% für bezahlbare Brennstoffzellen herum. Die Praktisch angewendet werden können. Außerdem korrodiert unter den teilweise extremen Bedingungen die Brennstoffzelle vor sich hin, womit der Ottomotor mit seinem praktischen Wirkungsgrad und seiner Standfestigkeit/ Lebensdauer die Brennstoffzelle noch 5-10 Jahre Übervorteilen wird! (Sollte ein Genie ein genialen Einfall haben, dann kann sich dieser Zeitraum durchaus verkürzen, damit sollte man aber nicht rechnen.)

Ich finde es viel wichtiger auf eine variable Energieversorgung zu setzen. Dabei sollte man die Atomkraftwerke, die viele Vorteile haben und im eigenen Land so ziemlich die höchsten sicherheitsanforderungen der Welt erfüllen müssten, nicht vergessen.
Solange wir aus UMWELTPOLITISCHEN GRÜNDEN Atomkraftwerke abschalten und dafür ALTE KOHLEKRAFTWERKE WIEDER JENSEITS DER BELASTUNGSGRENZE laufen lassen, sind wir noch fern ab von einer NACHHALTIGEN ENERGIEPOLITIK.

Deshalb brauch man auch noch nicht wirklich über dinge zu diskutieren die noch keiner richtig will.


Ich verabscheue mich selbst, mit freundlichem Gruß



BeSquare

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wolleweis 17.11.2006, 15:25
9. Warum nicht Wasserstoff?

Vieleicht koennen mich hier mal einige Foristen aufklaeren.

Warum setzt die Industrie von wenigen Ausnahmen mal abgesehen, auf Brennstoffzellen? Warum wird Wasserstoff nicht einfach direkt als Treibstoff fuer existierende Motoren genommen?

Erscheint mir jedenfalls einfacher und auch Umweltfreundlicher, als noch eine Brennstoffzelle zu produzieren, warten und entsorgen.

Was ist also das Problem am Wasserstoff?

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