Forum: Panorama
"Wetten, dass..?"-Unglück: Samuel K. droht dauerhafte Lähmung

Er ist aus dem Koma erwacht - doch wird er je wieder ein normales Leben führen können? Der verunglückte "Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel K. könnte nach Angaben der Ärzte gelähmt bleiben. Eine vollständige Genesung halten sie für unwahrscheinlich.

Seite 5 von 16
tobiasberlin 07.12.2010, 20:16
40. tja, WO waren die Eltern ?

Zitat von PeMH
So sehr ich dem Kandidaten wünsche, dass er vielleicht doch wieder gesund wird, frage ich mich, wo waren denn die Eltern? hat.
Der VATER sass am Steuer des Unglückswagens und die MUTTER sass mit den kleinen Schwestern jubelnd im Publikum.

Michelle Hunziker sagte in der BILD, dass sie ihrem Kind eine solche Wahnsinns-Wette verboten hätte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
blowup 07.12.2010, 20:22
41. Vielleicht

Zitat von hurkey
Es verlangt auch kein Mensch von Ihnen, Mitgefühl zu haben. Aber bestimmt würden es nicht wenige begrüßen, wenn Sie einfach nur schweigten anstatt zu spotten....
Vielleicht. Und ich und eine ganze Menge andere würden es begrüßen, wenn diejenigen, deren Leben scheinbar emotional so leer, dass sie einem selbtsverschuldeten Unfall in der Glotze und dem risikofreudigen Opfer hinterher flennen und mitleiden, ebenfalls schweigen. Außerdem verstehen Sie nicht. Jeder Unfall hat eine gewisse Tragik. Ich empfinde nicht die geringste Schadenfreude und fände es unanständig darüber auch noch zu "spotten". Wie gesagt: der Sack Reis in China....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hercules Rockefeller 07.12.2010, 20:23
42. Powerflop

Zitat von Aschmersal
Das einzig Richtige: 1. Ihm gute Besserung wünschen 2. Powerriser in den Müll werfen, wenn man welche hat 3. Zur Tagesordnung übergehen
Laut Zeitungsberichten hat ein Freund/Bekannter von Samuel K. die deutschen Lizenzrechte für diese Powerriser. Da wird sich der gute Junge sicherlich den ein oder anderen Euro für diese geschickt platzierte Werbung gesichert haben.

Blöd, dass die Dinger nun keiner mehr kaufen mag, wenn selbst durchtrainierte Sportler mit Stunterfahrung damit in die Lähmung springen.

Das nur zu all denen, die hier meinen, der Sender hätte irgendwie Druck ausgeübt. Ja, hat er, aber in die andere Richtung. Samuel K. wollte zuerst nicht mal einen Helm.

Ich vermute, hier hat einer den großen Mediendurchbruch geplant und ist leider durch einen Unfall an der Medienkarriere gescheitert. Das die Eltern da noch tatkräftig mitmachen, ist ein Phänomen, dass in der heutigen Zeit nicht selten ist. Auch bei DSDS jubeln Muttis ekstatisch und wirbeln wie Cheerleader mit Puscheln durch die Luft, so wie es Samuels Mutter tat. Und Väter, die sich in die erste Reihe schummeln, wenn der Sohn den großen Moment hat, kennt man auch.

Ich finde deshalb, man muss hier mal trennen. Da ist ein junger Mann, der für seine 15 Minutes of Fame das Gehirn ausschaltet und das scheint dort familiär nicht ungewöhnlich zu sein. So ist das Leben, kein Skandal, just life!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
siegeline 07.12.2010, 20:30
43. Verantwortung

Die Fernsehleute konnten wissen, welchen Stress und welche Aufregung es bei einem Wettkandidaten verursachen kann, an einer solchen Live-Sendung mit Millionenpublikum und Weltstars mitzuwirken.

Über diese Erfahrung konnten Samuel Koch und auch seine Familie doch gar nicht verfügen.

Und dann verstehe ich ja die Äußerung von Thomas Bellut in der gestrigen Heute-Sendung nicht: Es hätte auch gut gehen können!

Hoppla, was soll das denn heißen? Es hätte auch gut gehen können?

Die Frage, die man hätte abklären müssen, wäre doch gewesen: Gibt es, gerade unter den Stressbedingungen einer Live-Sendung, eine relevante Möglichkeit, dass sich der Kandidat gravierend, lebensgefährlich oder gar tödlich bei seinen Aktionen verletzt?

Wie hat man diese Frage beantwortet?

Samuel Koch ist 23 Jahre alt. Das ist noch Adoleszenz. In diesem Alter hält man sich gerne noch für unverletzbar, will hoch hinaus. Erfahrenere, ältere Menschen hätten hier mäßigen müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
suedseefrachter 07.12.2010, 20:31
44. ...

Zitat von DJ Doena
Wenn ich das richtig gelesen habe, ist der Mann Stuntman. Das hätte ihm also genauso gut bei einem Filmdreh passieren können. Berufsrisiko ist immer dabei...

Das hat man auch wenn man die Treppen hinabsteigt, oder auf die Straße geht. Kein Mensch macht soetwas wenn er weiss das er danach seinen halben körper nicht mehr bewegen kann.

Man stelle sich das vor mit 23 zuvor gesund und dann auf einmal gelähmt.. das ist ein Horror.

Wenn Soldaten abgeknallt werden dann OK, die haben eine Waffe in der Hand und damit kann man offensichtlich nur Schaden anrichten, das mit den Autos ist Dummheit - klar, das steht ausser Frage - aber auch dumme Menschen verdienen soetwas nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mag-the-one 07.12.2010, 20:32
45. Jawoll...

Zitat von siegeline
Meines Wissens können Ärzte dies sehr wohl. Dann nämlich, wenn sie annehmen können, dass es dem mutmaßlichen Willen des nicht äußerungsfähigen Patienten entspricht, mit dem engsten Angehörigen über seinen Zustand zu sprechen. Oder gibt es Hinweise, dass sich der Patient mit seinen Eltern überworfen hätte? Erst informieren, dann posten.
Richtig. Dieser mutmaßliche Wille müßte aber erst erkundet werden. Ob das hier auch im Hinblick auf die Öffentlichkeit zutrifft, darf getrost bezweifelt werden! Insofern bleibt meine Kritik an den behandelnden Ärzten bestehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nixus_minimax 07.12.2010, 20:34
46. Allgemeines Lebensrisiko

Scheinbar ist in diesem Land nichts wichtiges Los, denn ansonsten könnte man denken das der, absolut bedauerliche, Unfall wirklich wichtig wäre. Seit Jahre werden wir mit Fernsehsondermüll übergossen und weil bei Wetten Dass, jemand dumm gefallen ist, wird der Untergang des Abendlandes deklariert. Das hätte auch sonstjemanden auf irgendeiner x-beliebigen Showtreppe passieren können.

Die ganzen Leute die hinterher, sowieso alles schon vorher gewußt haben, sind eifach nur nervig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
THM 07.12.2010, 20:38
47. .............

Zitat von sysop
Er ist aus dem Koma erwacht - doch wird er je wieder ein normales Leben führen können? Der verunglückte "Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel K. könnte nach Angaben der Ärzte gelähmt bleiben. Eine vollständige Genesung halten sie für unwahrscheinlich.
Ich wünsche dem jungen Mann, dass das Unwahrscheinliche möglich wird.

Betroffen bin ich allerdings nicht, ich kenne den Menschen genauso wenig, wie die Unfallopfer des jüngsten Kälteeinbruchs.
Mitleid halte ich nur in Fällen für angebracht, in denen man jemand nicht für voll nehmen kann. Das war beim Wettkandidat nicht der Fall. Ein erwachsener Sportler muss wissen was er sich zutrauen kann und ist in erster Linie selbst verantwortlich für seine Handlungen und mögliche Folgen.
Samuel Koch hat sich beworben, selbst den Rahmen der Übung festgelegt und weitergehende, vorgeschlagene Sicherheitsmaßnahmen abgelehnt. Es war Pech, aber nicht Schuld oder Verantwortlichkeit des Senders.
Der Unfall ist schlimm, aber fast noch schlimmer ist, was die Medien daraus machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
blowup 07.12.2010, 20:43
48. Iss klar

Zitat von siegeline
Samuel Koch ist 23 Jahre alt. Das ist noch Adoleszenz. In diesem Alter hält man sich gerne noch für unverletzbar, will hoch hinaus. Erfahrenere, ältere Menschen hätten hier mäßigen müssen.
Ja, nee, - iss klar. Ich bin auch dafür, das Mindestalter für alle Sportarten, von Fußball über Radfahren bis zum Boxen, Autorennen oder Skaten etc. auf mindestens 30 Jahre herauf zu setzen. Unglaublich, was sich manche hier zurecht posten. Manche scheinen ein gestörtes Verhältnis zur Glotze zu haben. Die, die ihre Gesundheit riskieren oder andere, die sich nur publicityträchtig lächerlich machen und jene, die glauben, weil sie zufällig medial Zeuge eines Unfalls wurden, wäre das so dramatisch, als wäre ein naher Verwandter verunglückt. Der Fernseher steht zwar im Wohnzimmer, zur Familie gehört er aber nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mutantenstadel 07.12.2010, 20:56
49. selbst schuld...

Zitat von blowup
Der Fernseher steht zwar im Wohnzimmer, zur Familie gehört er aber nicht.
Endlich mal ein wahres Wort! Danke!!!

Jemand der über 20 Jahre alt ist, sollte das Risiko kennen. Hätte er den Sprung geschafft, würde niemand über die Gefahr reden. Sondern nur darüber wie toll das war.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 16