Forum: Panorama
Wie können die Mitarbeiter von Job-Centern besser geschützt werden?

Die tödliche Messerattacke von Neuss rückt die oft extreme Situation der Job-Center-Mitarbeiter ins öffentliche Interesse. Sie müssen mit Stress und viel Aggression umgehen können, die oft aus individuellen Problemen, aber auch aus sozialen Spannungsfeldern resultiert. Dabei sind sie, wie der Fall in Neuss zeigt, meist ungeschützt. Muss über die Sicherheit von Mitarbeitern in Job-Center neu nachgedacht, muss viel mehr getan werden?

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karrey002 29.01.2014, 02:22
60. Ein Sachbearbeiter ist nicht amtsanmaßend

Ein Sachbearbeiter ist nicht amtsanmaßend, wenn er die Bringschuld beim Antragsteller sieht. Hier ist die Bringschuld konkret eine Information, die nur der Antragsteller bringen kann".AbendkleiderKurzDeutschland

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quabah 29.01.2014, 11:09
61. 2 Baustellen

die Strukturen in der JC sind nicht geeignet Mitarbeiter und Kundenzufriedenheit zu schaffen

1) zu wenig Mitarbeiter, die für Rückfragen kaum Zeit haben

zu viele befristete Mitarbeiter, deren Verträge kaum, dass die Festein- gestellten sie eingearbeitet haben, durch Neue ersetzt werden

untaugliche EDV

unklare sich fortlaufend ändernde Rechtslage

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vigor2002 17.02.2014, 20:05
62.

Zitat von sysop
Die tödliche Messerattacke von Neuss rückt die oft extreme Situation der Job-Center-Mitarbeiter ins öffentliche Interesse. Sie müssen mit Stress und viel Aggression umgehen können, die oft aus individuellen Problemen, aber auch aus sozialen Spannungsfeldern resultiert. Dabei sind sie, wie der Fall in Neuss zeigt, meist ungeschützt. Muss über die Sicherheit von Mitarbeitern in Job-Center neu nachgedacht, muss viel mehr getan werden?
Die Frage müsste eigentlich lauten: Wie werden Arbeitswillige vor inkompetenten...mürrischen... und überforderten Job-Center-Mitarbeiter die unsinnge Vorgaben ihrer Vorgesetzten erfüllen müssen, geschützt werden.

http://www.welt.de/vermischtes/artic...Jobcenter.html

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...llin-1.1754696

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carlito61 17.02.2014, 23:00
63. Job-Center

Zitat von pcpero
nach dem Motto: Du kleiner Antragsteller hast zuerst die Bringschuld!, und dabei denkt: schließlich verwalte ich hier das Geld der Bürger, rsp. meine! Steuern. Der Umgang mit nicht Deutschen, oder mit Deutschen, die nicht in Deutschland geboren wurden, punktum mit Bürgern mit "Migrationshintergrund"
Wie armsehlig so ein Kommentar. Sie haben niemals im Ausland gelebt. Ich musste nach über 12 Jährigen Auslandsauffenthalt zu etlichen Behörden. Was ich dort erlebte war eine stets freundliche und informative Konfrontation.
Nur diese wie Sie es bezeichen armen "Migranten" die nur Bock darauf haben unsere Kohle ab zu zocken, weder unsere Sprache lernen wolllen noch unsere Gepflogenheiten zu respektieren, sind ein Gewaltpotenzial. Und dann sich als Mittbürger quasi die unverschämten Beschimpfungen über uns Deutsche an hören zu müssen. Das ist das aller letzte.

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pcpero 19.02.2014, 13:20
64. Auge um Auge

Zitat von sysop
Die tödliche Messerattacke von Neuss rückt die oft extreme Situation der Job-Center-Mitarbeiter ins öffentliche Interesse. Sie müssen mit Stress und viel Aggression umgehen können, die oft aus individuellen Problemen, aber auch aus sozialen Spannungsfeldern resultiert. Dabei sind sie, wie der Fall in Neuss zeigt, meist ungeschützt. Muss über die Sicherheit von Mitarbeitern in Job-Center neu nachgedacht, muss viel mehr getan werden?
Ein Hartz IV Leistungsempfänger hat vor Gericht erstritten, dass die "Kunden" der Jobcenter immer direkten Telefonkontakt zu ihrem Sachbearbeiter haben können!
Daraufhin tauchten die ersten Listen mit den Telefonnummern im Internet auf-
Die Folge waren Drohungen und Ankündigungen "persönlicher Besuche zum Umstimmen" durch diverse Jobcenter.
Nun muss man wissen, dass die Geschäftsführer dieser Jobcenter keine arbeitspolitischen Fachkräfte sind, sondern einfach bloß BWLer oder Exbanker- sie sollen ja bloß die Geschäfte führen, und das so wie sie es für richtig halten! Scheinbar gehören Drohungen und Ankündigungen körperlicher Züchtigung dazu.
Bei solchen Kommunikationspraktiken ist der Schutz der Mitarbeiter dringlichst geboten!
Quellen: WDR 5 http://www.wdr5.de/sendungen/neugier...ebruar100.html
http://www.wir-sind-boes.de/hartz-iv-infos-1.html

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pcpero 19.02.2014, 14:22
65. Jud Süss?

Zitat von carlito61
Wie armsehlig so ein Kommentar. Sie haben niemals im Ausland gelebt. Ich musste nach über 12 Jährigen Auslandsauffenthalt zu etlichen Behörden. Was ich dort erlebte war eine stets freundliche und informative Konfrontation. Nur diese wie Sie es bezeichen armen "Migranten" die nur Bock darauf haben unsere Kohle ab zu zocken, weder unsere Sprache lernen wolllen noch unsere Gepflogenheiten zu respektieren, sind ein Gewaltpotenzial. Und dann sich als Mittbürger quasi die unverschämten Beschimpfungen über uns Deutsche an hören zu müssen. Das ist das aller letzte.
Sie sind ein Trittbrettfahrer auf dem Zug der allgemeinen Verunsicherung über Migranten, der Zuzugsstimmung, lanciert von ziemlich missinformierten Quellen! Und ich sage es nocheinmal: die Gastfreundschaft hat in Deutschland genau SO viel wert wie die Höhe des jeweiligen Mindestlohns! DAS ist armseelig.

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carlito61 19.02.2014, 22:37
66. Jobcenter

Zitat von pcpero
Sie sind ein Trittbrettfahrer auf dem Zug der allgemeinen Verunsicherung über Migranten
Na denn..wenn Sie Lebenserfahrungen als opportunistisch Abwerten kann ich Ihnen bestens empfehlen mal die Scheuklappen und die rosa Sonnebrille ab zu legen. Und wo bitte wollen Sie auf diesem Globus der nur noch mit Ellbogen Mentalität und Raffgier imprägniert ist, Ihre philosphierte Gastfreundschaft erleben???

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k-hschaa 23.02.2014, 19:23
67. Hmmmm, die ARMEN MITARBEITER

Zitat von sysop
Die tödliche Messerattacke von Neuss rückt die oft extreme Situation der Job-Center-Mitarbeiter ins öffentliche Interesse. Sie müssen mit Stress und viel Aggression umgehen können, die oft aus individuellen Problemen, aber auch aus sozialen Spannungsfeldern resultiert. Dabei sind sie, wie der Fall in Neuss zeigt, meist ungeschützt. Muss über die Sicherheit von Mitarbeitern in Job-Center neu nachgedacht, muss viel mehr getan werden?
Sorry, ich wäre nun beinahe in einem Lachkrampf verfallen über die Worte gestress und das sie mit Vielen Aggressionen Umgehen müssen.
Das Zeigt hier mal Wieder das der Autor dieses Berichtes keine Ahnung hat.

Zum einen Sind diese Armen Mitarbeiter zu 99% die Schuldigen. Hier geht es meistens nur um Kleine Sachen, die Aber mit der Zeit die Gemüter hochschaukeln Lassen.

Beispiel: Ich habe meinen Antrag auf Weiterbewilligung erhalten und gebe Ihn zwei Tage nach Erhalt ab. Troßdem bekomme ich meinen Weiterbewilligungs bescheid erst genau dann wann es Eigentlich das Geld hätte geben Sollen. Klar ich bin Schuld, weil ich hätte das wissen müssen und Früh genug anrufen müssen. Logo ausser das ich mich darum Kümmern muss wieder einen Job zubekommen und mein Leben zu Meistern muss ich nun auch noch das Jobcenter an denen Ihre Aufgaben Erinnern.

Genauso ist es mit Anderen Anträgen. Und auch mit der Vermittlung. Aber auch mit der Beratung.
Wie zum Beispiel soll ich Respekt zu meiner Fallmanagerin haben, wenn ich Ihr als Ungelernter ohne jeglichen Abschluss, auf Ihren "Fachgebiet" Etwas vormache, in dem ich die gesetze besser kenne.

Der Stress, den Machen hier die meisten Mitarbeiter sich ganz einfach selber, in dem Sie denken das Sie Macht haben über uns. Weil Sie können ja Sanktionen Verhängen, wenn jemand nicht Spurtet. Oder Sie Stecken jemanden einfach 3x in ein und die selbe Massnahme.

Hier ist halt nur der Fehler dieser Mitarbeiter, das sie sich zu Sicher fühlen. Und dann Passiert sowas wie in Neuss.
Und Schützen kann man niemanden Davor, den was will man machen. Noch mehr Steuergelder Verpulvern und die Kontrollen so Verschärfen wie auf den Gerichten nun???

Nein die Bevölkerung braucht ganz einfach Arbeit und wieder ein Vernüftiges auskommen. Die Regierung kümmert sich ja Mehr um das Ausland als um das Eigene Volk und Das Jobcenter wird sosachte meiner Meinung nach in vieler Hinsicht ganz einfach zu einer Überflüssigen Instution. Die Sehr Teuer ist. Den die Vermittler und Fallmanager vermitteln ja nichts mehr und machen ja auch nichts mehr. Sie wissen ja meistens nicht mal Bescheid was die Verschiedenen Berufe sind. Warum haben wir dann noch solche Leute????

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wolfi55 24.02.2014, 05:52
68. nicht immer unschuldige Opfer

Also die Mitarbeiter der Job-Center sind zu bemitleiden. Sie müssen das Chaos ausbaden, das die unfähigen Politiker anrichten.

So einfach ist es leider nicht. Diese Leute dort sind auch oftmals schlicht unfähig den Leuten den Sachverhalt so zu erläutern, dass die das verstehen. Es wird oftmals nicht deutsch, sondern behördisch geschrieben und das begreifen die meisten Menschen nicht. Auch Leute, die durchaus im Schriftverkehr beschlagen sind, verstehen diese Schreiben von dort nicht.

Dass dann einige Leute durchdrehen ist für mich nachvollziehbar. Es geht dort schließlich mehr oder weniger darum ob ich auf die Straße ziehen muss oder gar verhungern muss.

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Amalie 05.03.2014, 10:06
69.

Zitat von sysop
Die tödliche Messerattacke von Neuss rückt die oft extreme Situation der Job-Center-Mitarbeiter ins öffentliche Interesse. Sie müssen mit Stress und viel Aggression umgehen können, die oft aus individuellen Problemen, aber auch aus sozialen Spannungsfeldern resultiert. Dabei sind sie, wie der Fall in Neuss zeigt, meist ungeschützt. Muss über die Sicherheit von Mitarbeitern in Job-Center neu nachgedacht, muss viel mehr getan werden?
Ich denke, dass die Mitarbeiter des JC recht gut ausgebildet sind, was den Umgang mit Publikumsverkehr angeht. Jeder, der mit Menschen zusammenarbeitet, die bei ihm in einer gewissen Abhängigkeit stehen, muss leider immer wieder mit Krawallen rechnen. Dass dies auch zu fürchterlichen Taten führen kann, wird sich auch in Zukunft nicht verhindern lassen. Selbst ein Alarm oder Schalterbetrieb würde den Mitarbeiter nicht vollständig schützen können. Es gibt keine 100 %ige Sicherheit, wie es sie auch nicht für Bankangestellte, Richter, Staatanwälte etc. gibt.

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