Forum: Panorama
Wie soll der Papst mit den Vorwürfen umgehen?

Im Zuge der Missbrauchs-Debatte gerät auch Papst Benedikt XVI. verstärkt in die Kritik. Sein Umgang mit den Vorwürfen ist dabei heftig umstritten. Sollte der Papst nach den schweren Vorwürfen zurücktreten oder sich zumindest öffentlich entschuldigen?

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Güllu 01.04.2010, 11:36
1.

Entschuldigen und was dann?
Ratzinger wußte als Präfekt der Glaubenskommission über alle Fälle, die ihm gemeldet werden mussten, bestens Bescheid. Und es passierte nichts.
Nicht umsonst droht ihm eine Klage in den USA. Das könnte zur Folge haben, dass er die USA nicht mehr betreten kann. Es könnte eine Festnahme drohen.

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Markus Heid 01.04.2010, 13:37
2.

Zitat von Güllu
Entschuldigen und was dann? Ratzinger wußte als Präfekt der Glaubenskommission über alle Fälle, die ihm gemeldet werden mussten, bestens Bescheid. Und es passierte nichts. Nicht umsonst droht ihm eine Klage in den USA. Das könnte zur Folge haben, dass er die USA nicht mehr betreten kann. Es könnte eine Festnahme drohen.
Jupp, und die Anwälte des Vatikans haben sich schon eine Verteidigungsstrategie zurechtgelegt: Der Papst genießt als Staatsoberhaupt (eines diktatorischen Theokratie) natürlich Immunität. Und US-Bischöfe sind in Wahrheit keine Angestellte der katholischen Kirche.

Was mich aber mehr verwundert, ist, dass der Papst überhaupt Anwälte notwendig hat. Der hat doch angeblich so einen guten Draht nach oben und Anwälte werden doch generell eher mit dem Ewigen Widersacher in Verbindung gebracht.

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kyon 01.04.2010, 14:05
3. Nanoeffekt

Zitat von sysop
Im Zuge der Missbrauchs-Debatte gerät auch Papst Benedikt VI. verstärkt in die Kritik. Sein Umgang mit den Vorwürfen ist dabei heftig umstritten. Sollte der Papst nach den schweren Vorwürfen zurücktreten oder sich zumindest öffentlich entschuldigen?
Zu abgehoben, zu entrueckt!
Sich fuer unfehlbar haltende Leute halten Vorwuerfe aus der
normal-menschlichen Zeit wahrscheinlich fuer eine Zumutung,die an ihnen abperlen wie bei einem Nanoeffekt!
Also keine Chance!

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Fassungsloser 01.04.2010, 17:14
4. Jaja

Der Papst sollte barfuß nach Hamburg reisen und sich dort in den Staub werfen...

Nächste Frage: Sollten Journalisten lernen, zwischen Religion und Politik unterscheiden zu lernen?

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Klo 01.04.2010, 17:23
5. Unahltbar

Zitat von sysop
Im Zuge der Missbrauchs-Debatte gerät auch Papst Benedikt VI. verstärkt in die Kritik. Sein Umgang mit den Vorwürfen ist dabei heftig umstritten. Sollte der Papst nach den schweren Vorwürfen zurücktreten oder sich zumindest öffentlich entschuldigen?
Wenn er noch einen Funken Ehre besitzt, dann entschuldigt er sich für alle Taten im Namen der Kirche und tritt dann von seinem Amt zurück, um sich in eine Einsiedelei in den Abruzzen zurückzuziehen. Alles andere ist nicht zielführend.
Als Papst ist er nicht mehr haltbar.

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forumgehts? 01.04.2010, 17:34
6.

Zitat von sysop
Im Zuge der Missbrauchs-Debatte gerät auch Papst Benedikt VI. verstärkt in die Kritik. Sein Umgang mit den Vorwürfen ist dabei heftig umstritten. Sollte der Papst nach den schweren Vorwürfen zurücktreten oder sich zumindest öffentlich entschuldigen?
Vielleicht sollte er spezielle Bedingungen für einen Übertritt zum Islam aushandeln. Dann könnte er im Erfolgsfall eine Fatwa aussprechen und seine Leute ausschwärmen lassen. Dann wäre plötzlich Ruhe im Stall.

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Joachim Voß 01.04.2010, 17:37
7.

Zitat von sysop
Im Zuge der Missbrauchs-Debatte gerät auch Papst Benedikt VI. verstärkt in die Kritik. Sein Umgang mit den Vorwürfen ist dabei heftig umstritten. Sollte der Papst nach den schweren Vorwürfen zurücktreten oder sich zumindest öffentlich entschuldigen?
Was hat ein Papst der vor über 1000 Jahren gelebt hat mit den jetzigen Fällen zu tun?

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Klo 01.04.2010, 17:43
8.

Zitat von Joachim Voß
Was hat ein Papst der vor über 1000 Jahren gelebt hat mit den jetzigen Fällen zu tun?
hehe, auch wieder wahr.
Vielleicht ein Zeichen. Schließlich wurde Benedikt VI von seinem Nachfolger erwürgt.

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Öhrny 01.04.2010, 17:46
9. Es ist Benedikt...

...der sechzehnte(XVI)gemeint.

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