Forum: Panorama
Wirbelsturm "Sandy": Hochwasseralarm im ältesten US-Atomkraftwerk
AP

Der gewaltige Wirbelsturm "Sandy" hat mehreren Atomkraftwerken im Osten der USA zugesetzt: Im ältesten Meiler des Landes wurde Hochwasseralarm ausgerufen, in einer anderen Anlage musste ein Reaktor abgeschaltet werden. Nach offiziellen Angaben besteht jedoch keine Gefahr für die Sicherheit.

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MiniDragon 30.10.2012, 10:07
20. Da fehlt noch was

Zitat von bunterepublik
Da droht der Super-Mega-GAU und die Atom-Lobby vertuscht mal wieder. Ist ja nichts Neues....
Ihre Sorgen sind voll berechtigt. SPON ist mal wieder auf der richtigen Spur.

Fehlt nur noch die Info darüber, wieviele Windkraftwerke Sandy widerstanden haben.

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statussymbol 30.10.2012, 10:09
21.

Zitat von Hoschi101
Menschen sterben aufgrund einer Naturkatastrophe und die Presse schreibt über eine KKW.
Über die unterschiedlichen Auswirkungen des Hurrikans gibt es mehrere, teils spezifische Artikel auf SPON.

Dieses hier ist der, der sich mit dem Thema AKW in der Region beschäftigt. Wo zur Hölle ist Ihr Problem?

Bloss beide Ohren zu halten nicht hören wollen dass ein AKW nun mal eine gewisse Brisanz birgt? Panik macht hier jedenfalls keiner außer Sie - offensichtlich haben Sie und einige Mitforisten Panik dass die AKW in diesem Fall mal wieder nicht als todsicherer Heilsbringer gelten, sondern auch eine Gefahr bergen. *gähn*

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no-panic 30.10.2012, 10:16
22.

Zitat von Mac_Beth
Denn halten wir mal fest...bis jetzt ist nichts passiert, aber hierzulande beschwören die Grünmenschen wieder ein zweites Fukushima, gerade so als würden sie es sich herbeisehnen. In Anbetracht der vielen Menschenleben und Schäden die dieser Sturm bis jetzt hervorgebracht hat ziemlich...bedenklich...
Haben Sie in einem anderen Forum gelesen als ich?
Niemand sehnt irgendwas herbei und die Bezeichnung Grünmensch entspringt nun auch nicht gerade einer soliden sachlichen Diskussionsbasis.

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regensommer 30.10.2012, 10:31
23.

Geht es hier um die Bewertung der verschiedenen Arten der Energiegewinnung oder um "unverhofft kommt oft".

Ist doch gut wenn nichts weiter passiert ist. Ich bin auch einmal mit abgefahrenen Reifen durch einen Schneesturm gefahren und habe mit ausgelutschten Bremsen eine Vollbremsung hingelegt, und es ging gut. Aber wie lange?

Soll das Ding doch in die Luft fliegen, oder auch nicht, mir ist es egal.
Ich weiß, eine Windmühle die umfällt trifft im dramatischen Fall eine Kuh, ein AKW trifft ganze Landstriche.

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msiefert 30.10.2012, 10:38
24. Tipp

Zitat von darkangel_ger
Anderes Szenario: Vor der Küste New York 5000 Windräder, die die Leistung von zwei Kernkraftwerke erbringen. Ob die jetzt noch stehen würden ? Wie lange würde es dauern, sie zu reparieren bzw. neu zu errichten ? Würden auch PV-Zellen auf dem Dach oder Solarparks solchen Windgeschwindigkeiten standhalten ? Dann doch lieber ein Kernkraftwerk..
Mein Tipp:
Die Windräder wären 5000 mal schneller wieder aufgebaut als ein zerstörtes Atomkraftwerk.

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Walther Kempinski 30.10.2012, 10:43
25. Panikmache und Doppelabschaltung

Die Medien haben gemerkt, dass sie die KKWs bei Naturkatastrophen nun als mediale Brandbeschleuniger benutzen können. Der Bericht ist panikmacherisch verfasst. Der Brand im Umspannwerk wird einfach hinten drangeflanscht, obwohl dieser mit den KKWs nix zu tun hat. (buhu Feuer und KKWs, das verkauft sich wie von selbst - einige hier springen ja schon drauf an).

Wenn man sich die einzelnen Meiler mal anschaut, dann sehe ich zudem auch keine Gefahr. Der von der Flut direkt betroffene Meiler ist schon längst abgeschaltet. Die Abklingbecken haben genug Wasser.

Ein weiterer Meiler kann kein Strom ins Netz speisen. Ob das ein Störfall ist bezweifle ich stark. Demnächst wird es noch als Störfall gemeldet, wenn der Koch in der KKW-Kantine das Steak anbrennen lässt. Es ist eben nicht alles Fukushima und von Tschernobyl sind wir nochmal um den FAktor 10 entfernt.

Und selbst wenn in den USA so ein Ding hochgehen sollte. Was für Konsequenzen hätte es auf die Politik hier in Deutschland? Sollen wir die Meiler hier dann doppelt abschalten? Oder nach Frankreich einmarschieren, um deren Meiler abzuschalten?

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Crom 30.10.2012, 10:45
26.

Zitat von no-panic
Ich hatte angenommen, daß man die Atomkraftwerke im Angesicht eines heranziehenden Jahrhundertsturms und drohendem Hochwasser vorsorglich herunterfährt..........
Ich hatte angenommen, dass man den Artikel liest, bevor man ein Kommentar verfasst ....

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fisschfreund 30.10.2012, 10:45
27.

In Japan war auch alles total sicher. Selbst als die Reaktorgebäude explodiert sind wars nicht soo schlimm...
Ich hoffe fast, dass den Amis auch so ein Teil um die Ohren fliegt. Anders lernt die Menschheit offenbar nicht, was für ein Wahnsinn Atomenergie ist.

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Crom 30.10.2012, 10:49
28.

Zitat von MiniDragon
Ihre Sorgen sind voll berechtigt. SPON ist mal wieder auf der richtigen Spur. Fehlt nur noch die Info darüber, wieviele Windkraftwerke Sandy widerstanden haben.
Wie wohl die Reaktionen wären, wenn sich jetzt Rotorblätter von WKW durch Manhatten pflügen würden?

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cheechago 30.10.2012, 10:50
29. "Das konnte doch niemand ahnen!" O-Ton Merkel nach Fukushima

Was? Das AKWs nun mal keine Windräder sind, die einfach umfallen und vielleicht eine Feldmaus treffen?
Das die dort angewandte Technologie vom Menschen NICHT kontrollierbar ist weiss man seit den 50er Jahren.
Das ist der Grund warum sich KEIN AKW versichern lässt. Die Kosten werden somit auf die Volkswirtschaft abgewälzt.

Alle 100.00 Jahre soll nach sogenannten Expertenrechnungen statistisch gesehen der GAU eintreten.

Es gibt ca. 400 AKWs die weltweit arbeiten:
Nach Adam Riese ist 100.000 Jahre / 400 AKWs = 25.
Somit haben wir alle 25 Jahre ein solches Risiko auf der Welt.
Das kommt auch in etwa hin (Three mile Island in den 70ern, Tschernobyl in den 80ern und Fuskushima 2011).
Aber wir wollen lieber Billigstrom

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