Forum: Panorama
Wirbelsturm an US-Ostküste: "Sandy" hinterlässt Trümmer und Chaos
DPA

Mit dem neuen Tag wird an der US-O2stküste das Ausmaß der Zerstörung deutlich. Mindestens 16 Menschen sind durch Wirbelsturm "Sandy" gestorben, Millionen haben keinen Strom, allein in Queens wurden Dutzende Häuser zerstört. Experten rechnen mit Schäden von bis zu 20 Milliarden Dollar.

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aliaxe 30.10.2012, 13:56
40.

Zitat von watermark71
Die "Bevölkerungen" wissen das. Aber das würde teurer. Geld für Deichbau. Geld für Strom. Der US Amerikaner liebt es lieber billig - und nimmt dafür dann ein paar Tage ohne Strom in Kauf - als hiesige Preise zu bezahlen. Man muss sich halt die Gesellschaft in der man lebt sorgfältig erwählen. Technologisch hochwertig und teuer - im Notfall dafür aber mit Hartz IV überleben - oder hinterst rückständig und billig - damit man sich im Notfall selbst was jagen kann... Möge jeder entscheiden wie er / sie / es möchte...
Da liegen leider beide falsch, da Sie in Dimensionen denken die nicht über Deutschland hinaus gehen. Erdkabel sind deutlich teurer im Bau und bei den Entfernungen in den USA ist das mit Deutschland in keinster Weise zu vergleichen. Es ist schlichtweg unmöglich alle Kabel unter die Erde zu verlegen (was nach Ihrer Logik gemacht werden müsste). Nicht in der Nähe des Wassers bauen kann im Falle von New York eigentlich nur ironisch gemeint sein.

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spon-facebook-1049022215 30.10.2012, 13:57
41. Stuyvesants Bebauungsplan

Stuyvesants Bebauungsplan war gut, und wären die Niederländer noch Herren der Gegend gäbe es am East River, an den Verrazano Narrows und am Arthur Kill Absperrbauwerke und die Ufer von Staten Island und Brooklyn wären von Deichen geschützt. Und in New York City wäre genau nix passiert. Ach ja, der Hauptschuldige am Ausmaß der Katastrophe ist meiner Meinung nach der überhebliche und selbstgefällige Michael Bloomberg. Wenn man weiß, daß ein Gebiet überschwemmt wird, läßt man den Strom abstellen, damit die Transformatoren nicht hochgehe und daß es in dem Dritteweltland USA in den Städten noch an Masten hängende Stromleitungen gibt, braucht man nicht weiter zu erörtern. Daß das aber auch in New York City der Fall ist, ist auch für die USA ein Zeugnis der Dummheit. Stromkabel gehören unter die Erde und nicht über Holzhäuser hinweggezogen.

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nurmalso2011 30.10.2012, 13:58
42. merkt eigentlich jemand...

wie sensationsgeil alle sind ? Vielleicht noch einen Toten - am besten vor der Kamera verreckend ? Und gleich noch einen live-Ticker um zu kaschieren, dass hier wohl keiner so ganz richtig tickt... und die Heuchelei... neben Jammern und Arschkriechen eine der vortrefflichsten Attribute den deutschen Daseins.....

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stanislaus2 30.10.2012, 14:02
43. Tödliche Spur

So gewaltig war Sandy nur im deutschen Blätterwald.

"Kathrina" hat vor 7 Jahren 1800 Menschen das Leben gekostet und eine Grossstadt verwüstet. In jedem Herbst gibt es die Wirbelsturmsaison und bis heute haben die US-Amerikaner offensichtlich noch nicht gelernt, entsprechend zu bauen.

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Rochus 30.10.2012, 14:02
44. Keine Deiche in NY?

Wenn ich alles richtig verstanden habe, gab es NY von ein paar Jahren schon mal eine ähnlich hohe Flut. Vor 50 Jahren stand Hamburg unter Wasser, wobei die Elbe seinerzeit auch schon ein bißchen an Deichen zu knappern hatte.
In Hamburg haben wir daraufhin den Spaten in dien Hand genommen und die Deichkrone erhöht.

In NY gibt's das augenscheinlich nicht. Fehlt den Amerikanern bei aller Terror-Pranoia der Sinn (und das Geld) für die handelsüblichen Gefahren: Wasser, Trockenheit und Wind? Oder ist das auch komministische Daseinsvorsorge?

BTW: Warum dürfebn die US-Amerikaner ihre Leitungen nicht in die Erde legen? Kaum regt sich ein Lüftlichen hauts die Strippen kaputt, Strom fällt aus und es brennt.

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esteban_escobar 30.10.2012, 14:04
45. Mit Arroganz hat das nichts zu tun

Zitat von Vergil
Stimmt! Hinter vielen Beiträgen steckt erkennbar die typisch deutsche (völlig unbegründete) Arroganz und Überheblichkeit, gerade gegenüber Amerikanern.
Man wird doch noch die defizitäre Infrastruktur eines Landes bemängeln dürfen, welches sich eigentlich ganz andere Standards leisten könnte.

Ich habe nicht den Eindruck dass die meisten Leser / Kommentatoren arrogant wären. Was nervt ist die medial-apokalytische Inszenierung eines tragischen, aber eben doch nicht aussergewöhnlichen Wetterereignisses, während überall auf der Welt Menschen bei Wetterkapriolen zu Schaden kommen ohne dass auch nur ein Hahn danach kräht.

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typomann 30.10.2012, 14:04
46. Dummschwätzer

Wenn die vielen zynischen Dummschwätzer die sich hier als Medienkritiker hervortun Verwandte oder Freunde in New York oder Umgebung hätten, dann würden sie bestimmt anders reden. Was sind das alles für menschenverachtende Idioten?

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tommuh 30.10.2012, 14:05
47. optional

Indonesien Tsunami
Japan Tsunami
Fukushima
Erdbeben in Haiti 2010
Hurrikan Katrina

das waren die denkwürdigsten Naturereignisse der letzten Jahre. Wirbelsturm Sandy ist wesentlich schwächer als der damalige Orkan Kyrill über Europa.

Stürme in diesen Größenordnungen sind schlimm und auf ihre weise beeindruckend aber komischerweise haben die Amerikaner immer diese besondere Art alles zu dramatisieren. im mittleren Westen der USA toben jedes Jahr Tornados diese ein Haus in Sekunden bis auf die Grundmauern platt machen und die Menschen leben damit.
Ich selber als nördlicher Küstenbewohner habe auch schon viele Stürme miterlebt und schon mehr wie einmal gesehen wie das Wasser die Straßen und Vorgärten immer mehr verschluckte aber was die Amerikaner da machen ist wieder ohnes gleichen.
Gerade die Millionenmetropole NYC müsste doch mit ihren starken Wintern , dem 9/11 und der hundertfachen Zerstörung durch Monster , Zombies, Aliens , Natur , Krieg aus Hollywood doch schon alles durch haben.

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jstawl 30.10.2012, 14:06
48. Berichterstattung

Dass in Deutschland letztlich über ein Busunglück in den USA eher berichtet wird, als in Bangladesch oder halt ein Wirbelsturm, hat doch relativ einfache, wenn auch oft unschöne Gründe.

Fast niemanden interessieren Bangladesch oder Indonesien (der Tsunami wäre ohne Thailand nur halb so interessant gewesen). Das ist eine Welt, die wir nicht kennen, die nicht mit unserer ähnlich ist, vor allem die zivilisierten Standards sind andere. Es ist eben ein Unterschied, ob eine Wirtschaftsmacht mit einigermaßen westlichem Standard von einem Sturm in die Knie gezwungen wird oder ein armes 3. Welt-Land. Wir vergleichen uns letztlich eher mit Japan, Frankreich und USA als mit Kongo oder Sri Lanka.

Und genau nach dieser Interessenlage füttern uns auch die Medien und sorgen durch fehlende Berichterstattung über Katastrophen in fernen Ländern für eine weitere Verschärfung.
Ich erinnere da mal einfach an die Spendenbereitschaft der Deutschen... Überflutungen in Pakistan ziehen eben nicht viele zur Bank. Viele Menschen werten Menschen gegenüber anderen ab. Das ist letztlich trauriger Fakt.

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tennessean 30.10.2012, 14:09
49. Nee

Zitat von SpieFo
Die Computer laufen noch, zumindest bei meiner Plattform: Statusseite: Erstaunlich, isn't it?
ueberhaupt nicht. Spaetestens seit 9/11 stehen die computers der Banken & Boersen anderswo, z.B. in Charlotte, NC.

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