Forum: Panorama
Wlada sucht die Liebe: Der liebende Mönch
Wlada Kolosowa

Sophoeurn war ein buddhistischer Mönch, er löste sich von allem irdischen Verlangen. Dann sah er Nakry, Anfang 20, schön und gebildet. Als ihn in Kambodscha trifft, erzählt er von seinem langem Kampf gegen die Liebe. Und wie er ihn verlor.

KarloFilipovic 24.03.2014, 09:57
1. Liebe

... ist nicht übernatürlich, sondern evolutionär. Trotzdem ist sie "schön" und hat etwas transcendentales, da sie sich als ein so starkes Gefühl äußert, dass sie körperlich fühlbar wird. Aber sie ist genauso übernatürlich wie eine Depression. Garnicht.

Schön zu sehen, dass widersinnige Bräuche wie das Zölibat von der Natur besiegt werden können. Noch schöner, dass es durch die Liebe passiert. Aber ich will garnicht zu sehr gegen das Zölibat gehen, siebt es doch diese Genstränge aus der Bevölkerung, die einem gewissen Wahnsinn zum Opfer gefallen sind.

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oteka 24.03.2014, 09:58
2. optional

was für eine tolle und schöne geschichte!

bleibt zu hoffen das es gut weiter geht :)

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abraxas63 24.03.2014, 10:18
3.

Zitat von sysop
Sophoeurn war ein buddhistischer Mönch, er löste sich von allem irdischen Verlangen. Dann sah er Nakry, Anfang 20, schön und gebildet. Als Wlada Kolosowa ihn in Kambodscha trifft, erzählt er von seinem langem Kampf gegen die Liebe. Und wie er ihn verlor.
Liebe ist kein westlicher Virus - und Sophoeurn wird vielleicht noch merken, wie diese Liebe ihm den Geist des Buddhismus voll eröffnet.
Zumindest wünsche ich es ihm - oder sagen wir mal: den beiden.

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miss_moffett 24.03.2014, 10:28
4.

Was für eine schöne Geschichte!
Ich wünsche den beiden alles erdenklich Gute für ihre gemeinsame Zukunft.

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schna´sel 24.03.2014, 10:32
5. Der Westen träumt sich die Liebe schön

Weil wir natürlich alle an das glauben möchten,was uns Hollywood und all die anderen Produkte der Pop Kultur verkaufen. Die Realität sieht anders aus. Die Erfolgsgeschichten sind rar gesät. In der Regel ist es so, dass "die große Liebe" nach ein paar Jahren ihren Glanz verliert und dass es dann im günstigsten Falle gelingt einen Zustand der Beziehung zu erhalten, der für beide Seiten nach wie vor Vorteile hat. Die Scheidungsraten sprechen für sich. Aber darum geht es wohl nicht. Es geht um das woran wir glauben möchten. Um einen Mythos von Glück, der gleichzeitig die Basis ist auf der wir unsere Produkte herstellen und verkaufen. Produkte die uns angeblich glücklicher machen wenn wir sie konsumieren. Dass das eine Illusion ist kann man tagtäglich überprüfen. An dem nächsten Promi, der sich nach 25 Jahren von seiner ehemals Angebeteten trennen muss. Wie aktuell der Herr Westernhagen. Oder in seiner Nachbarschaft oder bei seinen Freunden. Oder an den eigenen zerbrochenen Träumen. Aber es will niemand wahr haben. Deshalb dieser Arktikel. Interessant wäre es, zu erfahren, wie dieser Mönch nach 25 Jahren über seine Entscheidung denkt.

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alohas 24.03.2014, 19:22
6.

Auch in Asien träumt man von der großen Liebe. Immerhin sind die Fernsehkanäle dort voll von Liebesschnulzen und romantischen Love Songs. Nur sind eben v. a. in den ärmeren Ländern Vernunftehen üblicher als bei uns.

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mira belle 26.03.2014, 09:20
7. eine zu kurze Geschichte

die Idee zu dieser Serie finde ich interessant und die bereits erschienen Geschichten lesenswert.
Aber hier hätte ich gern mehr erfahren: Wie war Nakrys Sicht auf die Beziehung? Hatte sie auf ihn gewartet? Geht sie weiterhin arbeiten? Sind Kinder geplant? Werden sie allein leben, oder mit den Eltern? Was sagte der Orden/die Mitbrüder zum Austritt? Hat er noch Verbindung zum Orden?

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