Forum: Panorama
WM-Fanfest: "Ist ja der Anfang, kann ja noch werden"

Der Frauenfußball schleicht sich vorsichtig in die Herzen der Deutschen: Millionen TV-Zuschauer verfolgten das Spiel der deutschen Frauen, fast 74.000 Fans feierten im Olympiastadion - doch auf Berlins Straßen ist die Stimmung zum Auftakt der WM mau.

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schavoen 27.06.2011, 12:31
120. fußball...

die Diskussion ist doch ungefähr so müßig und fruchtbar wie der versuch als fußballfan einen "fußballhasser" zu "bekehren" oder zu erklären wo die Faszination dieses Sports liegt.
Ich hab das spiel nicht gesehen und werd mir auch die spiele (wohl) nicht anschauen-nicht weil ich frauenfußball verteufele, sondern weil er mich emotional nicht berührt...und das im Gegensatz zu Spielen "meiner" Mannschaft! Ich würde mir kein Testspiel der Kreisauswahl Hintertupfingen gegen RW Erfurt oder Bayern München anschauen..genau aus dem gleichen Grund.

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buutzemann 27.06.2011, 12:31
121. Bei Gomez war es anders.

Zitat von af1755
Tja, mein Freund, soweit muss man da gar nicht zurückgehen: Gomez bei der EM in Österrreich gegen Österreich 2008!
1. Platzfehler
2. Das Tor war zu niedrig
3. Er wollte etwas anderes treffen
4. Er war bestochen
5. Er wollte eine Pause in der NM
6. Seine Oma kommt aus Österreich
7. Sein Schuh war manipuliert
8. Es war eine Wette
9. Es war politisch gemeint
10. Er wollte zeigen, wie Frauen spielen

Garefrekes hat einfach nur drüber gesemmelt.

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team_frusciante 27.06.2011, 12:41
122. ...

Zitat von jb283
Und grausam ist vor allem eins: der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen. Birgit Prinz zum Beispiel hat bei mehr als doppelt so vielen Länderspielen und doppelt so vielen Toren im Jahr 2010 ungefähr 1% (!) dessen verdient, was Miro Klose verdient hat (die beiden sind ungefähr gleich alt).
Ein Freund von mir nimmt Musik in einem Heimstudio auf, hat schon mehr Lieder geschrieben und gesungen und gespielt als... sagen wir... Lady Gaga. Verdient damit aber keinen Cent, muss sich sogar sein Equipment zusammensparen. Es wollen halt viel weniger Leute hören, und das obwohl seine Musik in meinen Ohren besser ist als die von Lady Gaga.

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rennflosse 27.06.2011, 12:47
123. Gesellschaftlicher Zwang

Ist es eigentlich möglich, in einer freien Gesellschaft gezwungen zu werden, etwas das man nicht mag zu lieben und verachtet zu werden, wenn man es trotzdem nicht mag?

Offensichtlich. Zumindest wenn man sich hierzu in einem Meinungsforum outet.

Wir alle m ü s s e n Frauenfußball lieben. Verweigern wir uns, müssen wir uns beschimpfen und ausgrenzen lassen. So will es der Gendermainstream.

Ist eine solche Gesellschaft eigentlich noch frei?

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ralf12 27.06.2011, 12:50
124.

Zitat von molesman
...aber solange Frauen meinen das ändern zu wollen wird es peinlich zugehne wo immer man hinschaut. Kein Mann käme auf die Idee die Dömänen der Frauen im großen Stil zu vereinnahmen, abgesehen von einigen metrosexuellen .....
Welche Frauendomänen meinen Sie? Wären die für Männer undenkbar ?

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moex 27.06.2011, 12:50
125. .

Zitat von buutzemann
wie garefrekes aus drei metern das leere tor nicht trifft, weiß ich, warum frauenfußball für mich nicht attraktiv ist. wem's gefällt, bitte.
Klar,sie ist ja auch "unser Mario Gomez" :D.

Ne,ich find Frauenfußball auch nicht attraktiv.Das hat gar keinen politischen oder geschlechterspezifischen Hintergrund,sondern den ganz einfach Grund,dass Frauenfussball meiner Erfahrung nach langsamer und weniger agressiv als Männerfussball ist und für mich daher wenig interessant.

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ralf12 27.06.2011, 12:56
126. Thema ?

Zitat von robr
Hat denn irgendjemand geglaubt, dass man mit Frauenfußball genau so viel Begeisterung entfacht wie mit dem Original? Mein Neffe hat als er noch in der B-Jugend war, mit seiner Mannschaft -keineswegs sehr hochklassig- mal gegen eine hessische Landesauswahl oder so etwas ähnliches gespielt, waren "Hochkaräterinnen" dabei. Die Jungs haben haushoch zu null gesiegt...
Grundkurs in Anatomie, da es bei Leute wie Ihnen immer noch nicht angekommen ist. Männer und Jungs (ab einem gewissen Alter) sind selbstverständlich athletischer und schneller als Frauen. Laufen bei einem 100m Endlauf Frauen gegen Männer? Hab ich noch nicht gesehen. Solche Testspiele wie Sie anführen haben ganz andere Absichten, als die körperlichen Vorteile der Männer veranzuschaulichen. Wenn Sie Basketballerinenn gegen Basketballer oder Handballerinnen gegen Handballer spielen lassen, wird die männl. Seite auch klar gewinnen.

Ich hab keine Ahnung, warum diese Grundsatzdebatte immer wieder aufgewärmt wird. Darum geht es nicht, es geht um eine Frauen-WM. Ist völlig ok, wenn Frauenfussball für sie uninteressant ist.

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ralf12 27.06.2011, 12:58
127. Geschmack - klar, Ihrer ist nicht meiner

Zitat von smithtology
Warum will man uns den Frauenfußball schmackhaft machen? Es gibt Sportarten, wo ich keine Frauen sehen möchte: Boxen, .....
Blöd, daß ich einen anderen Geschmack habe. Ist auch eine Frage des Geschmacks !
Warum ist Fraueunfussball nicht authentisch ? Können Sie Ihre Meinung begründen ?

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ralf12 27.06.2011, 13:02
128. Diese Vergleiche

Zitat von ecua
Technisch - wie bei den Herren 4. Liga Geschwindigkeit - wie bei den einer Jungenmannschaft Athletik - schlechter als bei der Damenhockey-WM kurz... Frauenfussball ist noch lange kein echter Profisport, es gibt nur wenige Spieler auf der Welt, die wirklich gut spielen. Wie soll dabei bitte echte Fussball-WM-Stimmung aufkommen?
Das ist Ihre Meinung. Ich nehme mir das Recht, Ihre Vergleiche als völlig absurd hinzustellen, da ich auch weder im Handball, Basketball, Eishockey oder Volleyball vergleiche, sondern genauso Männer wie Frauen spielen sehe.

Dumm nur, daß es seit Äonen bekannt ist, daß Jungs und Männer schneller und athletischer als Frauen sind. Mit diesem Vergleich haben Sie das Rad nicht neu erfunden.

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buutzemann 27.06.2011, 13:05
129. Gewagte These.

Zitat von peleus
...dass viele Männer Angst vor Frauenfußball haben, weil dadurch plötzlich allerorten Sex, Sexyness und sexuelle Orientierung im Zusammenhang mit Fußball thematisiert werden.
Ich habe ja gar keine Angst vor Frauenfußball. Sondern nur davor, ihn sehen zu müssen.

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