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Wochenende auf St. Pauli: Welcome to Hell
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Hafengeburtstag, HSV, ESC - eine fürchterliche Party-Trias bricht dieses Wochenende über den Hamburger Stadtteil St. Pauli herein. Bitte, bitte, liebe Feiernde: Denkt an die Anwohner!

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hello_again 12.05.2018, 08:11
1. Guter Kommentar, ebenfalls meine Meinung

Leider ist das hier im spon die falsche Zielgruppe. Und die Horden ausländischer Touristen lesen das erst recht nicht.

In Hamburg bin ich lieber woanders unterwegs. Ohne Massen ist es gemütlicher ;)

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chit 12.05.2018, 08:13
2. Danke.

Ich bin mach Hessen geflohen. Wie letztes Jahr wird wahrscheinlich auch wieder mein Kennzeichen am daheim geblieben Auto geklaut...typisch Hafengeburtstag. Ansonsten wird Ihr netter und richtiger Beitrag nichts bringen. "Dann zieh halt nicht nach Pauli"... sicherlich schon mal gehört...

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RalfWenzel 12.05.2018, 08:23
3. Augen auf bei der Wohnungswahl!

Ich wohne in der Nähe von Bergedorf. Wenn ich Kiez will, bin ich in 30 min da. Ohne Auto. Langweilig? Vielleicht. Dafür pinkelt mir keiner in den Garten.

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dirstar 12.05.2018, 08:24
4. Das ist ja auch sehr neu.

Mich würde interessieren wie alt Sie sind und wie lange sie dort schon wohnen. St Pauli ist ja nicht erst seit gestern für solche Wochenenden bekannt.
Im übrigen ist es doch nur noch für Touristen interessant und schon lange kein Kiez mehr. Genau wie Friedrichshain, Kreuzberg etc. Spätestens wenn sich die obere mittelschicht anfängt für solche Stadtteile zu interessieren können sich die Menschen die einen Kiez zu dem machen was er ist gar nicht mehr leisten dort zu wohnen. Einige Zeit später fangen die neuen "Herren" an sich über die Zustände zu beschweren. Viel Spaß bei der Arbeit.

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TheFunk 12.05.2018, 08:30
5. St. Pauli ein ganz normaler Stadtteil?

mitsamt dem Rotlichtviertel, den Zuhältern, den Prostituierten? Man weiß doch was einen erwartet, wenn man dort hinzieht. Kinder, die in einer solchen Umgebung groß werden, sind doch ziemlich enthemmt. Ansonsten empfehle ich der Autorin Farmsen. langweilig, aber ruhig

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gpostkasten 12.05.2018, 08:31
6. Welcome to Gentrifizierungs-Hell

Hallo Eva,
da Ich mich persönlich daran gewohnt habe, dass Online-Medien überwiegend nur noch aus Kommentaren bestehen und nicht mehr aus objektiven Beiträgen, kommt es natürlich oft vor, dass man auch mal anderer Meinung ist. Die Artikel (auch in der lokalen Presse) über „meine Stadt“ ... Hamburg, bringen mich jetzt tatsächlich mal dazu auch meinen Meinung zu vertreten.
Es ist nicht dein Kiez, nur weil Du Dir dort eine Wohnung leisten kannst! Ich habe selber 7 Jahre auf St. Pauli gewohnt (Otzenstrasse) und miterlebt wie sehr sich der Stadtteil wandelt und Ich habe da eine sehr plumpen Standpunkt: Halbnacke Penise und K**ze sind mir lieber als Lärmschutzklagen und Penny - den ersteres ist ein Konsequenz daraus das der Kiez noch über deren heutige Anwohner hinaus etwas einzigartiges ist auf der Welt.

Ich bin mir sicher, dass es Platz für beides geben muss - sonst ist bald nichts mehr von einer der größten Sehenswürdigkeiten meiner Stadt übrig.

LG
Gerrit

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territrades 12.05.2018, 08:34
7. Kein Mitleid

Ich wohne auch in Hamburg. In einem wunderbar langweiligen Stadtteil, nicht so hipp, viele Rentner, da genieße ich Ruhe und Frieden. Wenn ich Party will, fahre ich ein paar Stationen mit der S-Bahn. St. Pauli dürfte wohl in Deutschland unter den Top 5 Partymeilen liegen, der Mix aus Party, Prostitution und Kriminalität ist international bekannt. Wer dort wohnen will zahlt bei der Miete auch noch mal ordentlich was drauf. Jetzt zieht also einer extra in so ein Viertel, zahlt mehr Miete als anderswo - und regt sich dann auf, genau das bekommen zu haben, wofür er bezahlt hat?

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Herbert Deichselmann 12.05.2018, 08:37
8. immer dieses Gejammer

Die Anwohner lieben doch den Trubel, der leider aber auch negatives mitbringt. macht den Stadtteil heller, stellt mehr Mülltonnen und öffentliche WCs auf. Dann wird's auch gemütlicher und die Juppis können in Ruhe ihren Vodka Mule trinken und sich weiterhin weltoffen geben.

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skylarkin 12.05.2018, 09:16
9.

Zitat von territrades
Ich wohne auch in Hamburg. In einem wunderbar langweiligen Stadtteil, nicht so hipp, viele Rentner, da genieße ich Ruhe und Frieden. Wenn ich Party will, fahre ich ein paar Stationen mit der S-Bahn. St. Pauli dürfte wohl in Deutschland unter den Top 5 Partymeilen liegen, der Mix aus Party, Prostitution und Kriminalität ist international bekannt. Wer dort wohnen will zahlt bei der Miete auch noch mal ordentlich was drauf. Jetzt zieht also einer extra in so ein Viertel, zahlt mehr Miete als anderswo - und regt sich dann auf, genau das bekommen zu haben, wofür er bezahlt hat?
Nein mehr Miete als anderswo zahlen sie nicht. Noch ist St.Pauli ein Viertel der überwiegend sozial Schwachen die auch nicht mehr ausweichen können. Im übrigen kann man diese Erfahrung der Rücksichtslosigkeit auch in vielen Wohnblocks andesrwo machen, leider.
Ein früherer Studienkollege hat in den 90ern 7 oder 8 Jahre Hamburger Berg gewohnt. Das war schon schwierig, aber was seine Nachmieterin die noch heute dort wohnt inzwischen erzählt, schlägt den damaligen Zustand um Längen.

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