Forum: Panorama
Wurde der Rechtsextremismus bisher unterschätzt?

Nach aktuellen Fahndungsergebnissen geht die Bundesanwaltschaft inzwischen davon aus, dass hinter dem Heilbronner Polizistenmord eine rechtsextreme, terroristische Vereinigung steckt. Wurde dieser Rechtsextremismus bisher unterschätzt?

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ddorfer 18.11.2011, 19:37
1790.

Zitat von Brand-Redner
Die Frage ist berechtigt, denn in meiner Antwort war ein Satzfetzen verloren gegangen. Es sollte heißen:
Kein Problem, hatte die Frage wohl deshalb nicht richtig verstanden deshalb mein Nachhaken.
Zum Thema: Denke nicht,dass es in der DDR dieselben Ausmaße hatte wie hier.Die Skinheadszene im Osten war ja zunächst eher eine Modeerscheinung und unpolitisch. Erst im Laufe der Jahre gewann rechtes Gedankengut die Oberhand u.a. vom Westen her beeinflußt. Außerdem gab es wohl eine gewisse Anzahl an IM´s, die die Szene kontrollieren sollten.
mfg

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unicoma82 18.11.2011, 19:38
1791. Tja

Zitat von casparfunky
Was hat das mutmaßliche persönliche Versagen einzelner Polizeimitarbeiter zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort mit der Bezahlung und Leistung ALLER Bemter in Deutschland zu tun? Vom Einzelfall aus die Gesamtheit zu pauschalisieren ist schlich unseriös. Oder lässt etwa ein Flugzeugabsturz durch menschliches Versagen des Piloten den Schluss zu "Die Piloten in Deutschland werden für schlafen bezahlt und nicht fürs Fliegen"
einige Foristen scheinen das genau so zu sehen. Natürlich nur, wenn es um Behörden geht, die eben diesen Personen nicht passen, wie z.B. die Polizei. Bei anderen Themen sind solche Verallgemeinerungen dann wieder strengstens untersagt. Wäre ja auch eine Unverschämtheit, man könnte ja selbst betroffen sein. So einfach kann die Welt sein!

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dtsa 18.11.2011, 19:40
1792.

Zitat von derandersdenkende
Das ist allgemein bekannt. Die Bundesjustizministerin will den Verfassungsschutz in kleine effektivere Abteilungen unter Kontrolle des Bundes verwandeln. Die Länderfürsten und Ihre Polizeiminister sehen darin ein Instrument zum Machterhalt. Sie verwenden diesen so, wie sie es für richtig halten und wie es ihren Machtpositionen dient. Da können Rechtsextremisten ein willkommenes Instrument zur Überwachung und Drangsalierung linker Alternativen sein. Sachsen praktiziert dies in Vollendung.
Na nun mal ni komisch werden. Dich stören offensichtlich die Demonstrationen der Linken im Februar.

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Hennes 18.11.2011, 19:46
1793. Rückfrage

Zitat von dtsa
Sind/waren die in der NPD?
Meinen Sie mit "NPD" den politischen Arm der Rechtsextremen?

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Sumerer 18.11.2011, 19:47
1794.

Zitat von sysop
Nach aktuellen Fahndungsergebnissen geht die Bundesanwaltschaft inzwischen davon aus, dass hinter dem Heilbronner Polizistenmord eine rechtsextreme, terroristische Vereinigung steckt. Wurde dieser Rechtsextremismus bisher unterschätzt?
Mitunter - so möchte ich anmerken - wird auch etwas von der Öffentlichkeit Jahre lang völlig falsch eingeschätzt. Hier ist als Beispiel zu erwähnen, das sogenannte "Celler Loch".

Es ist kaum völlig auszuschließen, dass auch diese Affäre sich in einem solchen Dunstkreis entwickelt hat und auch noch zuträgt.

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Hubert Rudnick 18.11.2011, 19:48
1795. Das ist was anders

Zitat von Triple_AAA
In fast jedem Land der Erde ist man National, pflegt seine Kultur, Traditionen, Sprache und sonst was. Wo ist das Problem? Im Grossen und Ganzen find ich, das sie völlig übertreiben.
Das ist aber was ganz anderes.
Das was bei uns hier viele für national halten, ist einfach nur der Hass auf alles was außerhalb ihreres denkens und ihrer Gesinnung liegt.
HR

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dtsa 18.11.2011, 19:51
1796.

Zitat von Boy_Kott
Einen rechten Schwachsinn hab ich da rausgelesen. Den Text würde ich mal so interpretieren: "Jo mei, wenn's hilft die Ausländer raus zum bringa, dann derf ma do net glei a so schimpfa, über de Buam. Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne, sog i do oiwai."
Ja und nun?

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dtsa 18.11.2011, 19:53
1797.

Zitat von Hennes
Meinen Sie mit "NPD" den politischen Arm der Rechtsextremen?
Würdest du mir den Zusammenhang zwischen der NPD und den Mördern erklären?

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tächs 18.11.2011, 19:55
1798. Sackgasse

Zitat von joachim_m.
Da kommt es immer noch darauf an, mit wem man es zu tun hat. Im Laufe meines Lebens habe ich viele Menschen aus vielen Ländern Europas getroffen, die auf ihr Land nicht stolz waren. Das heißt natürlich nicht im Umkehrschluss, dass sie ihr Herkunftsland verachtet haben, aber sie waren eben keine rechte Nationalisten; denn Stolz auf das eigene Land ist eine typisch Rechte Erscheinung, Menschen, die wirklich selbstbewusst und weltoffen sind, haben es nämlich nicht nötig, sich an der wirklichen oder vermeintlichen Größe ihres Herkunftlandes zu berauschen, um sich besser und wichtig zu fühlen.
Mein ganzes Berufsleben verbrachte in vielen Ländern rings um den Globus. Ich habe Freunde in vielen Teilen der Welt. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich nicht einen einzigen kennen gelernt, der sein Land, in dem er geboren wurde und in dem er vielleicht auch lebt, nicht mochte. Wer sein Land, in dem er lebt, auch liebt, ist kein Nationalist, sondern ein Patriot, ein Begriff, den niemand verunglimpfen sollte. Er ist weit entfernt von Rechtslastigkeit.

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matthias schwalbe 18.11.2011, 19:56
1799.

Zitat von Triple_AAA
In fast jedem Land der Erde ist man National, pflegt seine Kultur, Traditionen, Sprache und sonst was. Wo ist das Problem? Im Grossen und Ganzen find ich, das sie völlig übertreiben.
Ganz genau so ist es!

Das "fast" ist zu fast 100% der Fall in jedem Land. ;)

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