Forum: Panorama
Zeitungsbericht: Nur ein Pilot war beim Absturz im Germanwings-Cockpit
DPA

Zum Zeitpunkt des Absturzes der Germanwings-Maschine war nur ein Pilot im Cockpit, das berichtet die "New York Times" und beruft sich auf Ermittler. Demnach versuchte der andere Pilot offenbar bis zuletzt vergeblich, die Tür zu öffnen.

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wanderer777 26.03.2015, 01:19
1. ...

Es gab schon einmal einen schlimmen Fall, bei dem ein Pilot den anderen aus dem Cockpit lockte, die Tür blockierte und die Maschine absichtlich zum Absturz brachte (Grund: Scheidung, Spielschulden) , dabei hunderte Menschen mit in den Tod riss. Hoffentlich war dies hier nicht auch die Ursache. Hoffentlich nicht.

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Süddeutscher 26.03.2015, 01:22
2. Spekulationen

Aber gesetzt den Fall, der eine Pilot hätte dem anderen den Zutritt verweigert, um in der Folge das Flugzeug zum Crash zu führen, dann eröffnete dies völlig neue Perspektiven der Einordnung. Erschreckende UND beruhigende...

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Henning Zachow 26.03.2015, 01:24
3. Spekulation?

Dieser Artikel legt jedem technisch unbedarften Leser nur eine einzige mögliche Variante in den Mund: Nämlich dass hier hier ein Pilot Selbstmord begehen wollte, und dabei 149 andere Menschen mit in den Tod gerissen hat. Vielleicht ein bisschen zu viel Spekulation zu diesem Zeitpunkt!

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ptex 26.03.2015, 01:25
4. zuständig

Wenn das stimmt, oh je :(

Was mich aber wundert ist folgendes, wieso werden die Unfalluntersuchen und auslesen der Blackbox nicht in Deutschland durchgeführt ?
Das war ein Flugzeug betrieben von einer Deutschen Airline mit leider mehrheitlich Deutschen opfern.
Wieso ist die Blackbox in Paris wo die Unfallbehörde Pressekonferenzen auf natürlich nur Französisch gibt, das so ca. die meisten Deutschen nicht verstehen können.
Und nun muss man über Umwege von der New York Times sowas hören, was soll das alles.

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artusdanielhoerfeld 26.03.2015, 01:25
5. Sollte das zutreffen...

...dann ist die Absturzursache an Tragik nicht zu überbieten: Die einbruchsichere Tür zum Cockpit als Anti-Terror-Maßnahme verhindert die Rückkehr des zweiten Piloten...

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thinking_about 26.03.2015, 01:28
6. Absturzzeit möglicherweise früher?

Im Fall des Germanwings-Absturzes liegen bislang wenige Fakten vor - und selbst vermeintlich sichere Details stehen am Tag nach dem Unglück wieder in Frage: Die französische Untersuchungsbehörde BEA hat am Mittwochnachmittag einen anderen Zeitablauf des Unglücks vorgelegt als Germanwings am Tag zuvor. Nach den Angaben aus Frankreich stürzte der Airbus mit der Flugnummer 4U 9525 rund zwölf Minuten früher ab als bislang angenommen. Die Maschine verschwand demnach am Dienstag schon gegen 10.41 Uhr von den Radarschirmen.

Auf den nun von den Unfallermittlern vorgelegten Zeitablauf hatten schon zuvor öffentlich verfügbare Daten sogenannter Flugverfolgungsdienste hingewiesen. Die im Internet erreichbaren Angebote nutzen in der Regel die über den Funkdienst ADS-B von Verkehrsmaschinen ausgesendeten Informationen. Etwa die Website Flightaware gibt die Zeit, zu der die Germanwings-Maschine in den Sinkflug überging, auf dieser Grundlage mit 10.30 Uhr an. Den letzten ADS-B-Empfang hat Flightaware um 10.38 Uhr registriert.

Germanwings-Chef Thomas Winkelmann hatte am Dienstag hingegen keinen Zweifel daran gelassen, dass die Maschine erst um 10.45 Uhr in den Sinkflug ging und der Kontakt um 10.53 Uhr abbrach.

http://www.boerse-go.de/nachricht/germanwings-flug-9525-stuerzte-womoeglich-frueher-ab-als-angegeben,a4153810.html

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vino1 26.03.2015, 01:28
7. ist das die tägliche Falschmeldung der New York Times?

Gestern war es der bereits gefundene Datenrecorder ohne Speicherchips und die unbrauchbare Aufzeichnung des Stimmenrecorders - beides nach wenigen Stunden als haltlos entlarvt.

Heute ist die angeblich verschlossene Cockpittür - als ob der Pilot den Zugangscode vergessen hätte.

Einfach nur noch lächerlich - und der Spiegel macht den Qualitätssturzflug ohne Zögern mit.

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mikefuerbass 26.03.2015, 01:32
8. Sehr gewagte Theorie

Da der CVR noch nicht detailliert ausgewertet werden konnte, halte ich diese Aussage für grob fahrlässig. Die französische Fluguntersuchungsstelle hat am 25.03.2015 nachmittags gegen 15:30 UTC bekanntgegeben, dass es ihr gerade eben erst gelungen wäre, eine auswertungsfähige Audio-Datei aus dem CVR zu extrahieren. Insoweit erachte ich es als fast unmöglich, in der kurzen Zeit so detaillierte Informationen zu erhalten.
Des weiteren würde - falls wir den Bericht als korrekt ansehen wollten - dies bedeuten, dass der im Cockpit verbliebene Pilot entweder das Flugzeug bewusst in den Berg gesteuert hat oder zumindest den Autopiloten grob fahrlässig falsch eingestellt hat. Selbst bei einem plötzlichen Druckverlust sieht das Standardverfahren vor, auf 10.000 Fuss zu sinken (entspricht 3.048 Meter), damit wäre das Flugzeug auf sicherer Höhe gewesen.
Und selbst wenn der zweite Flugzeugführer ausserhalb des Cockpits gewesen sein sollte, so hätte er keine 'Tür eintreten' müssen - er hätte nämlich einen Schlüssel zu dieser Tür gehabt und sie damit öffnen können.
Also bitte keine wilden Theorien mit geringem Wahrheitsgehalt, warten wir das Ergebnis der Untersuchungen ab, das sind wir sowohl den Opfern als auch deren Angehörigen schuldig. Und WildWest-Theorien gehören in die Boulevard-Zeitung mit den vier Buchstaben - oder hat der Springer-Verlag mittlerweile klammheimlich den Spiegel gekauft?

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brei_nach_liebe 26.03.2015, 01:34
9.

Es handelte sich nicht um einen Sturzflug, sondern um einen Sinkflug. Mein Beileid den Hinterbliebenen.

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