Forum: Panorama
Zeitungsbericht: Nur ein Pilot war beim Absturz im Germanwings-Cockpit
DPA

Zum Zeitpunkt des Absturzes der Germanwings-Maschine war nur ein Pilot im Cockpit, das berichtet die "New York Times" und beruft sich auf Ermittler. Demnach versuchte der andere Pilot offenbar bis zuletzt vergeblich, die Tür zu öffnen.

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Gegendenstrom 26.03.2015, 11:09
490. Langstrecke

Zitat von Alaaf
Bei den letzten Flügen, die ich mitgemacht habe, war die Prozedur beim Verlassen des Cockpits durch einen Piloten wie folgt: 1) Anruf aus dem Cockpit an eine Stewardess 2) Bordpersonal blockiert den Gang zum Cockpit, alle Passagiere im forderen Bereich müssen sich setzen. 3) Pilot verlässt das Cockpit und 1 Person des Boardpersonals geht dafür ins Cockpit. 4) Der Gang bleibt so lange blockiert bis der Pilot zurück ins Cockpit will. Er klopft, die Stewardess öffnet und geht heraus, während er hinein geht. Anders habe ich es in den letzten Monaten nicht erlebt. Wenn das der Standardvorgang ist, müsste auf der Stimmaufzeichnung eigentlich deutlich werden, wer die Kabine verlässt (weil er es anmeldet) und es hätte nach dem Abgang vom Piloten/Co-Piloten eigentlich auch ein Mitglied des Boardpersonals im Cockpit sein müssen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das bei Germanwings anders gehandhabt wird.
Aurel, Du fliegst immer Langstrecke. Bei Kurz- und Mittelstrecke herrschen andere Verhältnisse..

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picard95 26.03.2015, 11:09
491.

Zitat von pwc
Warum kann man in Flugzeugen nicht eine permanente Datenübermittlung einrichten, per Satellitentelefon oder Funk, die laufend Flugdaten übermittelt? So entfiele die elnde Sucherei nach den Flugschreibern, und man wüßte zu jedem Zeitpunkt, was an Bord vor sich geht. Noch weiter gedacht, man könnte sogar von außen eingreifen, wenn beide Piloten ausfallen. Im Zeitalter des "Internets der Dinge" gibt es schon "schlaue'"Gabeln, die jeden Bissen registrieren. Da sollte es doch möglich sein, ein Flugzeug besser zu überwachen!
Zu teuer wird es dann heissen.

Ich verstehe es auch nicht. Selbst wenn man einige Satelliten speziell für diesen Zweck in die Umlaufbahn bringen müsste, um einen stetigen Datenverkehr mit den Flugzeugen zu etablieren.

Man könnte z.B. das Galileo-Projekt der EU entsprechend umändern bzw. die Gelder umleiten. Dann ist man zwar weiterhin von den Amerikanern abhängig (GPS), aber würde die Überwachung der zivilen Luftfahrt weit voranbringen.

Dieses teilweise jahrelange Rätselraten bei fast jedem Flugzeugabsturz ist jedenfalls unerträglich.

Falls sich die bisherigen Informationen in diesem speziellen Fall bestätigen sollten (egal ob Suizid oder ein anderes Problem des Piloten im Cockpit), MUSS es sofort drastische Änderungen geben bezüglich der Panzertür.

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EvaBaum 26.03.2015, 11:10
492. unwarscheindlich

Zitat von FlorRedlaw
Ehe man darüber spekuliert, ob jemand Selbstmord begehen wollte, sollte man zunächst ein rationales Verhalten des verbliebenen Piloten in Erwägung ziehen. Es gibt ja zahlreiche Gründe, weshalb ein Pilot mit 4000 Fuß/Minute den Sinkflug einleitet. Auslöser war mit großer Wahrscheinlichkeit ein Umstand, der die sofortige Höhenaufgabe verlangte.
"Das Unwahrscheinliche kommt selten vor, das Wahrscheindliche dagegen oft. Wie kommen Sie auf Selbstmord, kein "Verzweifelter" hat das Anliegen möglichst viele Mitmenschen mit in den Tod zu reißen. Wesentlich wahrscheinlicher ist doch daß ein Pilot und eine Stewardess den weiteren Piloten nicht bei sich haben wollten und....

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stefan.albrecht@virgilio. 26.03.2015, 11:11
493. Viel Spekulation, wenige Fakten

Es wird spekuliert, dass es einen echt nur noch graust. Wer hat eigentlich was öffentlich gesagt? Stammen hier Informationen direkt von den Ermittlern, die an dem Fall arbeiten, oder sind hier irgendwelche internationale Medien dabei Dinge zu verbreiten, die sie über fünf Ecken erfahren haben? Die Ermittler tun gut daran, sich bedeckt zu halten, andernfalls wird demnächst so viel verschiedenes und gegensätzliches diskutiert, dass man überhaupt nichts mehr versteht und sich nur noch die Haare rauen kann...

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otelago 26.03.2015, 11:11
494. nee

Selbstmord auf so eine Art mit harmlosen lieben Leuten das macht kein normaler Mensch auch noch ohne Botschaft an die Welt.

allerdings möchte ich wissen wer die Piloten waren. der Copilot kommt lt Zeitung aus montabaur.

ggf ging eine Kaperung voraus

ggf war niemand im cockpit

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mehrgedanken 26.03.2015, 11:12
495. das sagte mir heute ein amerikanischer Freund dito

Zitat von melea
In den USA gehört es zum Standard, dass ein Flugbegleiter oder eine Stewardess vorübergehend ins Cockpit kommt, wenn ein Pilot oder Copilot es verlässt.
Das sagte mir heute ein amerikanischer Freund dito.
Letztes Jahr erzählte mir mein Doc eine verrückte Geschichte, er fliegt viel. Über dem Mittelmeer kam es zu einem Riss in einer Cockpit-Scheibe-der Pilot steuerte die Maschine ziemlich! schnell abwärts auf ca. 3.000m und alle hatten Panik. Die Maschine landete sicher auf einem italienischen Flughafen, die Scheibe wurde ausgetauscht und ca 2 h später ging es weiter-in derselben Maschine! er erzählte mir dass um mir ein bischen zu helfen mit Flugangst umzugehen. Will sagen-eigentlich müssten die erlernten Procederes doch reichen um eine Maschine sicher zu führen, eigentlich.
Vielleicht ist es ein Mix aus nicht zu Ende gedachter Technik plus Mensch? wenn die Meldung der NYT stimmt-dann begreife ich es nicht wie das möglich ist.

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otelago 26.03.2015, 11:13
496. zufaelle die es nicht gibt

kein gesund aussehender Mensch stirbt in sekunden ohne was zu sagen und schliesst dann noch die Tür ab. das ist quark.

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puyumuyumuwan 26.03.2015, 11:14
497. Früher:

Heute: "Spiegel flog mit. Nur ein Pilot war beim Absturz im Cockpit".

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kai.bln 26.03.2015, 11:14
498. Tür Mechanismen ...

... da wild rumspekuliert wird was dafür sorgen kann wie und warum die Tür nicht von innen geöffnet wurde hier einige Fakten die die Spekulation ausschliessen das die Person im Cockpit handlungsunfähig (bewusstlos/tot) war.

1) Die Tür kann von aussen über einen Code entriegelt werden der Mechanismus funktioniert wie folgt: Die Person aussen gibt den richtigen Code ein, die Person innen hat xx (anhängig vom Flugzeugtyp) Sekunden Zeit die Tür manuell freizugeben, tut sie dies nicht wird die Entriegelung der Tür automatisch für 5 Sekunden freigegeben so das die Person von aussen ohne zu tun der Person von innen rein kann.

2) Die Freigabe von innen, bei Anforderung der Öffnung über den richtigen Code von aussen, kann manuell über einen Verriegelungsschalter entzogen werden, dieser Entzug der Verriegelung gilt für 30+ Sekunden, danach kann der Vorgang wiederholt werden.


Wenn man davon ausgeht das die System an Board korrekt gearbeitet haben kann das nur bedeuten das dieser Vorgang von innen blockiert wurde, das müsste man aber auf dem Voicerecorder , welcher auch Umgebungsgeräusche und Systemwarnung aufnimmt zbsp. das klicken von Schaltern, oder Audiowarnungen bei plötzlichen Druckabfall , hören. Für mich klingt das nach einer manuell bewusst herbeigeführten Situation oder einen kompletten Ausfall der Boardelektronik.

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malibu123 26.03.2015, 11:16
499. Theorie, mehr nicht!

Man muss vorsichtig sein mit solchen Theorien, dass da ein Pilot rausgelockt wurde und der andere das Flugzeug an den Berg krachen ließ. In welchen Mißkredit bringt man die Hinterbliebenen der Piloten damit! Also einfach mal Klappe halten.

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