Forum: Panorama
Zeitungsbericht: Nur ein Pilot war beim Absturz im Germanwings-Cockpit
DPA

Zum Zeitpunkt des Absturzes der Germanwings-Maschine war nur ein Pilot im Cockpit, das berichtet die "New York Times" und beruft sich auf Ermittler. Demnach versuchte der andere Pilot offenbar bis zuletzt vergeblich, die Tür zu öffnen.

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observer2014 26.03.2015, 11:26
520. Kein Zutritt

Als technischer Laie frage ich mich, warum ein Pilot keinen Schlüssel, Zutrittscode oder Zutrittkarte bei sich trägt. Ich kenne keine Sicherheitsbereich dieser Welt, in der sich ständig ein Mensch im Sicherheitsbereich aufhalten muss, um anderen berechtigten Personen den Zugang zu ermöglichen. Egal ob nun Unglucksfall oder Selbstmord oder Attentat a la World Trade Center. Eine von außen nicht zu öffnende Cockpit-Tür verhinderte offenbar ein mögliches Eingreifen eines Piloten. Alleine das ist an Tragik kaum zu überbieten.

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Vielfliegerlena 26.03.2015, 11:27
521. Eine verschlossene Tür...

wo doch jeder Copilot einen zweiten Schlüssel dabei könnte, nur vorsichtshalber. Ist das bisher noch keinem eingefallen? Das ist wirklich bitter. Sicherheitstür meinetwegen. Aber das schließt doch nicht aus, dass der Copilot mit einem Schlüssel wieder rein kann...

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parabellum 26.03.2015, 11:27
522. Der andere...

...koennte auch in ohnmacht gefallen sein oder einen Herzinfarkt gehabt aben. In den USA, wo laut SPON ja alles falsch gemacht wird, ist ein Pilot niemals allein im cockpit. Wenn einer mal Pause machen muss, kommt ein Flugbegleiter ins cockpit.

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winkdon 26.03.2015, 11:27
523. ...

Zitat von vino1
Gestern war es der bereits gefundene Datenrecorder ohne Speicherchips und die unbrauchbare Aufzeichnung des Stimmenrecorders - beides nach wenigen Stunden als haltlos entlarvt. Heute ist die angeblich verschlossene Cockpittür - als ob der Pilot den Zugangscode vergessen hätte. Einfach nur noch lächerlich - und der Spiegel macht den Qualitätssturzflug ohne Zögern mit.
Nichts ist als haltlos entlarvt worden. Es gibt nur neue Erkenntnisse: Man findet einen Datenrekorder ohne einen notwendigen Chip. Man findet trotzdem eine Möglichkeit, die Daten auszuwerten. Das ist kein Widerspruch sondern eine Entwicklung von Ereignissen. Man gerät nur aufs Glatteis, wenn man ungenau liest und zu viel in einen Artikel interpretiert.

Heute haben wir die Nachricht, dass die Tonaufnahmen Geräusche zeigen, wonach jemand das Cockpit verlassen hat und danach ergebnislos und immer stärker an die Tür geklopft hat. Das bedeutet nicht, dass er den Code vergessen haben muss.

Der SPON berichtet hier sehr sachlich und auf hohem Niveau. Man muss die Nachrichten aber richtig lesen und nicht zu viel hinein spekulieren.

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Herr Hold 26.03.2015, 11:29
524. Mythos

Zitat von optimainternacional
In der heutigen Ausgabe der NYT wird dargelegt, dass die Information direkt von einem Mitarbeiter der franz. Untersuchungs behoerde kommt. Die NYT ist eine serioese Zeitung. langsam zeigt sich aber eines klar : deutsche Perfektion ist ein Mythos. Ich wusste das schon laenger, seit bei meinem neuen Mercedes bei 4000 km das autom. Getriebe hin war. Das ist mir bei einem US-Auto oder nicht einmal bei einem chinesischen Kleinwagen, bisher passiert. Lufthansa ist ein Mythos - mehr nicht,.
Bloß weil bei Ihnen mal etwas kaputt geht, können Sie das nicht verallgemeinern. Ich vertraue da eher auf die Erfahrung in möglichst vielen Fällen. Pannenstatistik etc.

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hman2 26.03.2015, 11:30
525.

Zitat von Demokratie+Freiheit
Man sollte auch prüfen, wo im Falle einer Zeitbombe der Flug vielleicht hätte zum Absturz gebracht werden sollen. vermutlich über Süddeutschland im Bereich von AKWs. Es ist denkbar, daß beim Reparaturversuch am Bugrad eine Zeitbombe eingeschmuggelt wurde - wenn es früher schon möglich war, daß ein blinder Passagier sich in einem Radkasten verstecken konnte.
Völliger Unsinn. Es ist schlicht unmöglich, einen Flieger mit Hilfe einer Zeitbombe punktgenau in ein AKW stürzen zu lassen. Dazu braucht es aktive Kontrolle durch einen Piloten. Bitte etwas mehr nachdenken vor dem Schreiben!

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Herr Hold 26.03.2015, 11:31
526. Lok

Zitat von breguet
man sollte Lufthansa und Gemanwings meiden. Fluggesellschaften bei denen das Personal nur noch mit Arbeitskämpfen beschäftigt ist sind per se schon unsicher, weil die Leute schlecht motiviert sind und deshalb zwangsläufig schlecht arbeiten. Man sollte die gesamte Belegschaft bei LH und GW komplett austauschen!
Dann sollten Sie auch nicht mehr mit dem Zug fahren. und nicht zur Post gehen. Ihr Kind sollten Sie auch von der Schule nehmen. Die streiken da auch gerade.

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radamriese 26.03.2015, 11:31
527. eigentlich fliegt der Autopilot, meistens.

also, da ja das Flugzeug gerade die Flughöhe erreicht hat, wäre der Autopilot normal weiter geflogen. Man hat es wohl manuel eingeleitet. WArum??WErden wir nie erfahren

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Patrizier 26.03.2015, 11:31
528.

Zitat von FlorRedlaw
Ehe man darüber spekuliert, ob jemand Selbstmord begehen wollte, sollte man zunächst ein rationales Verhalten des verbliebenen Piloten in Erwägung ziehen. Es gibt ja zahlreiche Gründe, weshalb ein Pilot mit 4000 Fuß/Minute den Sinkflug einleitet. Auslöser war mit großer Wahrscheinlichkeit ein Umstand, der die sofortige Höhenaufgabe verlangte.
Welcher Umstand sollte dies aber sein? Bei einem Notfall, der eine verringerung der Flughöhe erfordert, wird keine langsame Sinkgeschwindigkeit und auch noch durch Eingabe einer Flughöhe in den Autopiloten genutzt, sondern manuell gesteuert und deutlich schneller die Höhe verringert. Die Nutzung des AP kostet nur Zeit. Außerdem wird bei einem Flug über die Alpen niemand eine Zielflughöhe von ca. 2000 Metern oder weniger eingeben. Ferner würde auch der Kurs ins Gebirge nicht beibehalten. Alles total unlogisch und eben nicht rational. Der Sinkflug begann bereits an der Mittelmeerküste, wo man noch flaches Gelände, einen Flughafen für eine Sicherheitslandung oder ggf. das Meer für eine Notwasserung hätte ansteuern können. Alles wäre besser gewesen, als den Kurs auf die Berge beizubehalten.

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Lilienfrau 26.03.2015, 11:32
529. Oder so?

Vielleicht (und das würden die erhaltenen Sprachaufzeichnungen ja ergeben, nehme ich an) haben die Piloten einen Geruch, ein Gas oder ähnliches im Cockpit bemerkt? Der eine sagte, er geht mal nachsehen, ob alles in Ordnung ist. Als er zurückkommen will, ist der Zurückgebliebene bereits aufgrund einströmender Gase ohnmächtig geworden und kann nicht mehr reagieren, weder sprechen noch die Tür von innen entriegeln.
Warum die Tür nicht mit Hilfe eines Notmechanismus zu entriegeln ist, ist mir allerdings auch nicht klar. Eventuell sogar eine automatische Verriegelung des Flugzeuges, weil eben im Cockpit irgendwas los war? (Unterdruck, Gas ...)

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