Forum: Panorama
Zeitungsbericht: Nur ein Pilot war beim Absturz im Germanwings-Cockpit
DPA

Zum Zeitpunkt des Absturzes der Germanwings-Maschine war nur ein Pilot im Cockpit, das berichtet die "New York Times" und beruft sich auf Ermittler. Demnach versuchte der andere Pilot offenbar bis zuletzt vergeblich, die Tür zu öffnen.

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ingo_horst 26.03.2015, 12:13
600. New York Times absolut seriös

Ich schätze den Artikel der New York Times als sehr glaubwürdig ein. Schlimm

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h.horn 26.03.2015, 12:14
601. nur 1 Pilot......

Es muss unerträglich für die Angehörigen sein, gestern noch seitens der Politiker zu hören, das man schnellst möglich konsequente Aufklärung verlangt, und dann müssen Sie heute hören, das man gestern schon wusste, was die Auswertung des Flugschreibers ergab....nämlich das der Pilot die Kanzel verlassen hat und nicht mehr hinein konnte.
Was bis heute jedoch weder von den Medien noch von der Presse bisher nicht berücksichtigt wurde, ist, das die Maschine nach dem Aufprall nicht gebrannt hat, was normaler Weise bei einem Absturz immer der Fall ist. Auf den Bildern, direkt nach dem Unglück, sind weder Rauchschwaden noch brennende Teile zu erkennen. Das lässt nur einen Schluss zu: Das Kerosin wurde während des Fluges bewusst abgelassen....daher keine Brandspuren. Wer würde so etwas tun? Man könnte nun meinen, der Copilot sei lebensmüde gewesen, hatte sich eingeschlossen und Kerosin abgelassen und danach ist die Maschine in den Sinkflug gegangen.....Nein, das ist äusserst unwahrscheinlich! Ich vermute, hier war eine dritte Person im Spiel, die in das Cockpit vorgestossen ist, den Copilot "ausgeschaltet" und ebenfalls ausserhalb der Kabien den Piloten. Danach hat die 3. Person das Kerosin abgelassen und das Unglück eingeleitet.Es ist zu Vermuten, das diese Person das bevor stehende Unglück mitteilen wollte, und das Cockpit verlassen hat. Als Sie zurück wollte war die Tür verschlossen, Daher der Versuch dort einzudringen, aber keiner konnte öffnen und daher waren auch keine stimmen mehr im Cockpit zu hören.
Ich denke momentan an die Angehörigen...es tut weh, sehr weh!

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S.Pieghel 26.03.2015, 12:14
602.

Hier zeigt sich mal, wie sich gut gemeinte Absichten ins Gegenteil verkehren können. Die Abriegelung des Cockpit aus Angst vor Terroristen kann dazu führen, das ein Pilot ausgeschlossen wird, aus welchen Gründen auch immer. Hier rächt sich die Sparpolitik der Abschaffung des Bordingenieurs. Gäbe es den dritten Mann in Cockpit noch, könnten immer zwei Leute im Cockpit bleiben.

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andreas.a.adams 26.03.2015, 12:14
603. 2er Flugschreiber

Wieso wird der zweite Flugschreiber nicht gefunden?
Oder besteht gar die Moeglichkeit, er wurde zuvor entwendet?
Senden die nicht irgendwelche Signale zur Ortung aus?
Alles natuerlich nur Spekulation, aber fuer mich war das kein Unfall.

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jodeli 26.03.2015, 12:15
604. Die Reisehöhe

ist der Tür und Angelpunkt. Der Copilot/Captain verlässt das Cockpit ein paar Sekunden nachdem die normale Reisehöhe erreicht wurde. Dies ist schlüssig, für die Tatsache, dass er auf die Toilette musste. Denn sobald die Reisehöhe erreicht ist, ist der kritische Punkt vorbei, Routine kerht ein, der Autopilot übernimmt. Und gleichzeitig setzt der stetige Sinkflug ein, die Daten deuten auf manuelles Steuern hin.

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kael 26.03.2015, 12:17
605. Gebündelter Sachverstand

Warum überlässt man die Ursachenforschung für den Absturz nicht einfach den vielen Kommentatoren in den diversen Leser-Foren? So viel gebündelter Sachverstand ist selten.

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Patrizier 26.03.2015, 12:18
606.

Zitat von fussball11
Um 8 Minuten Audiospur auswerten zu können braucht man wie lange?
Bei der Auswertung ist nicht nur die Kommunikation der Piloten wichtig (diese ist mitunter auch nicht so einfach zu verstehen, wie man an zahlreichen Protokollen zu Flugunfällen sehen kann, in denen an manchen Stellen "unintelligable" steht), sondern auch die ganzen Nebengeräusche (Töne von den Systemen, Schaltern, Fluggeräusche,...). Darum dauert eine sorgfältige und vollständige Auswertung eine Weile. Für die Ermittler dürften außerdem nicht nur 8 Minuten von Belang sein, sondern mindestens der gesamte Zeitraum des Fluges, wenn nicht gar auch jener des vorherigen Fluges.

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Xetradax1 26.03.2015, 12:19
607.

Normalerweise müssen immer 2 Personen im Cockpit sein. D.h. Bevor ein Pilot rausgeht, muss ein Flugbegleiter rein. Zumindest ist das Pflicht bei amerikanischen Airlines für die ich Pilot war. Ob das bei deutschen Airlines so ist, weiß ich nicht, sollte aber so sein.

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Topf Gun 26.03.2015, 12:20
608. Was

Was meiner Meinung nach, etwas komisch ist,
dass während bzw. bis zum Crash keine Kommunikation zwischen den Kollegen war.
Ist m.E. noch zu verstehen, dass derjenige, der das Cockpit betreten will, erst Mal dezent anklopft und dies auch durchaus wortlos macht, um die Passagiere nicht zu beunruhigen, würde doch spätestens beim gewaltsamen Versuch, die Tür zu öffnen z.B. ein: "Verdammt, was ist los ?, Mach die Tür auf !" zu hören sein......
Oder liege ich das völlig falsch ?

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j.cotton 26.03.2015, 12:20
609. Die Hülle...

Zitat von eskimoser
Nur ist der Speicherchip leider nicht dabei gewesen.
Eine "(Blech?)Hülle" wurde meines Wissens nach gefunden.
Wäre der "Inhalt" nur der Chip?

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