Forum: Panorama
Zoo in Cincinnati: Gorilla schnappt sich Kleinkind - und wird erschossen
REUTERS

Dramatischer Unfall in einem US-Zoo: Ein Kleinkind stürzt in ein Affengehege, gerät in die Fänge eines 180-Kilo-Gorillas und überlebt - weil Sicherheitskräfte den Silberrücken erschießen.

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Irene56 29.05.2016, 14:58
90. Offentsichtlich haben Sie meinen

Zitat von Spiegelleserin57
weiß auch dass sie sehr soziale Eigenschaften haben, besonders bei Kindern. Man muss sollte nicht andere Leute als dumm bezeichenen. Vielleicht haben genau sie sich mal mit diesen menschenähnlichen Tieren beschäftigt. Dazu gibt es viele Studien! Manches Tier ist wohl sozialer als etliche Leute in unserem Land die ihre eigenen Kinder zum Fenster hinauswerfen. Dass die Amis gerne zur Waffen greifen , auch aus niederen Gründen, dürfte doch wohl hinreichend bekannt sein. Auch kann der Leser die Situation nicht beurteilen da er keine Zeuge vor Ort war und die Tiere kannte. Somit ist jegliche Beurteilung überflüssig.
Post nicht gelesen oder nicht verstanden.
Ihr letzter Satz sollte auch für Sie gelten, oder haben sie den Alleinanspruch darauf, zu entscheiden, wann oder ob eine Beurteilung angebracht ist?

Es ging hier nicht um das soziale Verhalten von Affen, sondern um die Entscheidung der Mitarbeiter, das Kind zu retten. Danke

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Irene56 29.05.2016, 15:04
91. Hier ging es nicht

Zitat von gabrieljuge
Daran zweifle ich auch. Ich fasse das mal zusammen: Spezies Mensch vernichtet Lebensraum -> Spezies Mensch hält darauf hin Tiere in Gefangenschaft, anstatt aufzuhören, den Lebensraum zu zerstören (Intelligenz-Zweifel Nr.1 an dieser Stelle)...weiter -> Spezies Mensch ist nicht in der Lage, auf seine Nachkommen aufzupassen -> Kind fällt in Gehege -> Gorilla wird erschossen. (Intelligenz-Zweifel Nr.2). Fazit: Gorilla stirbt, weil in Gefangenschaft gehalten, weil kein Lebensraum, weil...? (Intelligenz-Zweifel Nr.3). Und jetzt Sie mit ihrem ach so intelligenten Speziesismus.
um das allgemeine Fehlverhalten von Menschen der Natur gegenüber. Sie können also ihre ideologische Keule stecken lassen. Im speziellen Fall ging es um ein 3jähriges Kind, was sich in Gefahr befand. Im Zweifelsfall ist immer für die Rettung des Kindes/Menschen zu entscheiden. Das Kind hat keine Schuld an dem Fehlverhalten der Menschen. Sie haben sicher keine Kinder?

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fantin-latour 29.05.2016, 15:08
92.

Zitat von heutegelbesaeckeraus
"Rettungskräften zufolge hat das rund 180 Kilogramm schwere Gorillamännchen den Jungen "wild hinter sich her gezerrt und durch die Luft geworfen", bevor ihn das Notfallteam des Zoos schließlich erschoss, berichtete der Sender WLWT News 5." Hätte man in dieser Situation nicht besser den Gorilla erschießen sollen? ;)
Das berichten alle Augenzeugen anders und das Video spricht klar eine andere Sprache. Aber die amerikanischen News wollen täglich heroes feiern, und da werden die "Parkwächter" eine willkommenen Anlass gefunden haben, sich als solche zu präsentieren.
Ich warte immer noch darauf, dass irgendjemand mir erklärt, wieso ein Mensch wertvoller ist als ein Gorilla. Gerade SPON/SPIEGEL liebt es ja, das Christentum zu bashen, scheint aber hier voll auf "macht euch die Erde untertan" und "Krone der Schöpfung" abzufahren. Wer wie 99% der Foristen kräht, Religion sei bescheuert, sollte auch imstande sein, eine eigenständige Grundlage seiner Wert-Hierarchien zubieten.

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kittiwake 29.05.2016, 15:09
93. was für eine Tragödie!

Zoos sollten verboten werden.
Damit sich solche Szenen nie mehr wiederholen können. Menschenaffen gehören nicht zum anglotzen solchen Proleten ausgeliefert.
Das Kind wird lebenslang ein Trauma haben und sich sagen dürfen, dass seinetwegen der Affe erschossen wurde.
Die Eltern sind natürlich völlig "schuldlos". Warum auf das Kind aufpassen? Der Zoo ist ja verantwortlich!
Es sind immer die anderen verantwortlich. Nie man selbst.

Degenerierte Menschheit.
Es wird zeit, daß wir aussterben .

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steffen.ganzmann 29.05.2016, 15:09
94.

Zitat von genutztername
Zoologen unterwegs! Sie meinen also, Gorillas sind Fleisch- bzw. Allesfresser?
Schrieb ich das? Nein: Ich schrieb von Töten ...

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MatthiasPetersbach 29.05.2016, 15:12
95.

Zitat von OHCRIKEY
Der Westliche Flachlandgorilla gilt laut IUCN als "vom Aussterben bedroht" (critically endangered). Der Mensch ist nicht im Ansatz bedroht. Hier hat der Zoo die komplett falsche Entscheidung getroffen. Zumal ich in dem Video keinerlei Verhalten seitens des Gorillas erkenne, das ein Erschießen rechtfertigen würde. ….
Da fällt einem nix mehr ein. Weil es mehr Menschen gibt, hätte man das Kind gefährden sollen?

Nicht der ZOO, sondern irgendein Verantwortlicher hat entschieden. In SEINEM Sinne richtig - in der Situation, in der Eile, mit den Vorgaben.

Sind Sie doch einfach froh, daß SIE nicht solche Entscheidungen treffen müssen.

Mit einer durch wenig Wahrscheinlichkeit gegründeten "Wird schon nichts passieren" - Haltung und dadurch für den Tod eines Kindes verantwortlich sein … lustig ist anders.

Ich hab dafür vollstes Verständnis.

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MatthiasPetersbach 29.05.2016, 15:16
96.

Zitat von missluce
...und ja, ich habe kinder, und verspreche stein und bein dass in der vorlegenden konstellation keines bis zur absperrung, geschweige denn in den wassergraben gekommen wäre. Mit 4!!!! in einem so vollem zoo hätte das kind sonst nämlich auch ruck zuck entführt werden können.
Ach was : Was immer Sie versprechen - jedes Kind mit 4 kann mal kurz unsichtbar sein. Oder man bindet es an oder bleibt zuhause.

Entweder Sie haben keine Kinder oder die habens nicht gut bei Ihnen.

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kittiwake 29.05.2016, 15:47
97.

"jedes Kind mit 4 kann mal kurz unsichtbar sein. Oder man bindet es an oder bleibt zuhause."

Wegen dieser bequemen Einstellung von Erziehungsberechtigten gibt es unnötige Unfälle, Tragödien wie diese und werden kleine narzißtische Prinzchen herangezogen, die ständig ihren Mitmenschen auf den Zeiger gehen und sich keinen grenzen verpflichtet fühlen.
Es gab früher mal sowas wie ne Aufsichtspflicht. Kennt heute keiner mehr, das Wort.

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gabrieljuge 29.05.2016, 15:58
98.

Zitat von Irene56
um das allgemeine Fehlverhalten von Menschen der Natur gegenüber. Sie können also ihre ideologische Keule stecken lassen. Im speziellen Fall ging es um ein 3jähriges Kind, was sich in Gefahr befand. Im Zweifelsfall ist immer für die Rettung des Kindes/Menschen zu entscheiden. Das Kind hat keine Schuld an dem Fehlverhalten der Menschen. Sie haben sicher keine Kinder?
Es ging auch um einen Menschenaffen, der sich ebenfalls in Gefahr befand, grundsätzlich und konkret und nun leider nicht mehr am Leben ist. Mit Ihren Schlagwörtern "Ideologie" und "Sie haben sicher keine Kinder?" möchten Sie sich der Diskussion entziehen, das verstehe ich durchaus, denn genau wie ich wissen auch Sie, dass eben kein allgemein gültiges "Naturgesetz" ist, zuerst immer den Menschen zu retten. Existenziell gesehen hatten sowohl Kind als auch Affe wohl nicht freiwillig vor, dieses Dasein zu verlassen. Wer bitte sind denn Sie, dass Sie darüber entscheiden können, welches Lebewesen wann lebt und welches nicht?

Wie ich bereits schrieb, erscheint die "Rettung" des Kindes in dem Moment und im Kontext der Beteiligten in dieser konkreten Situation logisch und nachvollziehbar, was aber nichts an der zu Grunde liegenden Problematik ändert, die eine solche Situation, in der zwei gleichwertige Lebensformen in Gefahr gerieten erst ermöglicht hat. Wenn Ihnen der Nachwuchs Ihrer Spezies so wichtig ist, sollten Sie sich doch umso mehr dafür einsetzen, das solche Situation erst gar nicht entstehen, in dem sie nicht in den Zoo gehen und damit auch nicht legitimieren. Meine Tochter (jetzt bekommen Sie Ihre Antwort doch noch, Chapeau) geht in keinen Zoo, meine Frau und ich, aber auch unsere Freunde und Familie sind davon überzeugt, dass unser Kind keine Tiere in Gefangenschaft als etwas positives (die Inszenierung im Zoo klappt ja bekanntlich) kennenlernt. Ergo kommt es nicht zu dieser Situation, ergo müsste ich mich auch nicht entscheiden, welches Lebewesen nun plötzlich nicht mehr leben darf. Die Wahl, dort nicht hinzugehen, hat wohl jeder, meinen Sie nicht?

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kittiwake 29.05.2016, 16:09
99. ach und noch was

Ich erlebe hier auch tagtäglich diese kleinen Kevin-Charlenes, die komplett meschugge alle Events stören, wo sie reindürfen. Daneben hilflos ihre überforderten Asi-Eltern, denen außer drohenden Gezeter nichts einfällt. Verhaltensgestörte Eltern, ebensolche Kinder. Unfälle und Streitereien auf schritt und tritt.

Bitte schließt die Zoos!!!!!!!! So ein Spektakel zur Erbauung der geistig armen ist nicht mehr zeitgemäß!

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