Forum: Panorama
Zugkatastrophe in Lac-Mégantic: "Von dem Lokal ist nichts mehr übrig"
AP/ The Canadian Press

Noch immer werden rund 40 Menschen nach dem Güterzug-Unglück in Kanada vermisst. Allein in einer Bar könnte es Dutzende Oper gegeben haben, vermutet ein Feuerwehrmann. Bislang konnten die Einsatzkräfte fünf Leichen bergen.

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Sedna 08.07.2013, 13:23
10. das erinnert

an einen anderen Zugunfall, der mangels funktionstüchtiger Bremsen und wegen totaler Überladung in einer Kurve entgleiste und ein Dorf unter sich begrub. Einige Zeit später explodierte dann noch eine Pipeline unter der Stadt, die durch diesen Unfall beschädigt worden ist.
http://en.wikipedia.org/wiki/San_Bernardino_train_disaster
Das verwendete Rollmaterial ist oft uralt und schlecht gewartet. Wenn Überladung und mangelhafte Bremsen zusammenkommen, ist die Katastrophe perfekt.

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eaglefighter 08.07.2013, 13:28
11. Das ist das Leben und das Leben ist Kino genug !

Es wäre besser, wenn Menschen sich um das Leben kümmern würden, statt Kino und immer mehr Vergnügen.
Das wäre das Leben auch besser. Heldenfilme sind auch toll, aber wer lebt das in der Realität ???

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paradigm 08.07.2013, 13:42
12.

Zunächst: Sehr schlimm und tragisch was da passiert ist. Mit sowas rechnet wohl keiner, der vielleicht täglich Güterzüge mit Tankwagen vorbeifahren sieht...

Aber eine Sache bezüglich der Wahrnehmung solcher Vorfälle fällt mir hier erneut auf: In vielen Artikeln zu solchen "Katastrophen" werden Anwohner, Politiker und sonstige "Beteiligte" mit Sätzen zitiert wie "Das ist wie ein Kriegsgebiet", "Das ist wie im Krieg" oder dass es "wie aus einem Hollywood-Film" wäre.

Meinen die das ernst? Wie im Krieg? Vielleicht sollten manche Leute mit ihren Aussagen nicht ganz so dick auftragen... zumal die meisten wohl auch noch nie "im Krieg" gewesen sind, also letztlich nur die Hollywoodversion kennen und sich dann darauf beziehen.

Letztlich sieht es bei so einem Unfall eben aus, wie es bei einem Großbrand aussieht. Nicht weniger, aber auch nicht "mehr" (wobei man das auch nicht richtig vergleichen kann, ist alles Schlimm, nur eben anders).

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unglaeubig 08.07.2013, 13:56
13. Ein herrenloser Güterzug

...die Bildunterschrift von Bild 7 in der Fotostrecke ist mal wieder großartig:
"Der offenbar herrenlose Güterzug war um 1 Uhr nachts Ortszeit entgleist und explodiert."
Was soll denn bitte ein "herrenloser Güterzug" sein? Einer der niemandem gehört? Das würden sich die Verantwortlichen wohl wünschen...

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Taraxacum 08.07.2013, 14:00
14.

Die Einwohner der Stadt und der Region tun mir sehr leid. Zu der gegenwärtigen Trauer über Tote, Verletzte und verlorene Häusern werden sich wahrscheinlich noch Probleme mit verseuchtem Boden und verschmutztem Wasser gesellen, die nicht so schnell gelöst werden können. Ich hoffe, die Stadt wird diesbezüglich kompetente Hilfe bekommen.

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Altesocke 08.07.2013, 14:12
15. Das hat einen Grund!

Zitat von belede
Vielleicht sollte man halt nicht nur aus Lärmschutzgründen einen Güterzug nicht durch Stadtzentren fahren lassen. Man baut ja auch keine Häuser 20m neben einer Start- oder Landebahn für Flugzeuge, das ist halt gefährlich. Trotzdem allen Betroffenen mein Beileid!
Ortschaften wurden an Bahnlinien gebaut. Um Bahnhoefe herum entstanden viele dieser Ortschaften erst weit nach der Bahnlinie.
Flughaefen hingegen wurden bisher erst nach Gruendung der Ortschaften 'hinzugefuegt'. Mag daran liegen, das Flugzeuge etwas juenger sind.
Und wenn sie z.B. Hamburg anschauen, die Stadt/Staedte sind mittlerweile auch um den Flughafen gewachsen. Oder Berlin. Die Auslagerung war nicht moeglich, aber der Flughafen war schon vor der Mauer IN der Stadt!

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rap2 08.07.2013, 17:27
16. Massen von Gefahrengütern täglich

Ehrlich gesagt wundert es mich eher daß bei den riesigen Mengen von Gefahrengütern, die täglich über Straßen! und Bahngleise rollen, nicht öfter mal was in die Luft geht....

Wenn die Anwohner von innerstädtischen Bahngleisen immer genau wüßten was da so täglich vorbeirollt, und dessen Gefahrenpotential kennen würden, könnten sie eventuell zB nur noch wesentlich schlechter schlafen.

Kann aber noch kommen wenn sich die Qualität der Infrastruktur weiter verschlechtert. Und die "geistige Infrastruktur" (auch Disziplin, Rücksichtnahme, Kompetenz, im-Hier-und-Jetzt-sein, Verkehr ist ein "Echtzeitsystem", eingeschaltete Smartphones etc stören da, etc) der Kontrolleure wie auch die der anderen Verkehrsteilnehmer.

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